Aus dem Partnernetzwerk: Interview mit Matthias Trunk von der GASAG

Aus dem Partnernetzwerk: Interview mit Matthias Trunk von der GASAG

Empowerment von Frauen ist nicht nur en vogue und dient der Frauenquote. Vielmehr ist die Förderung von Frauen für Arbeitgeber wichtig, um Gleichstellung und Vielfalt zu leben und gut ausgebildete weibliche Arbeitssuchende zu rekrutieren. Mit MentorMe gehen Arbeitgeber den Weg einer innovativen Recruiting- und Personalentwicklungsstrategie. Sie leben CSR und Vielfalt. Sie erreichen ein attraktives Employer Branding und gewinnen und binden die besten weiblichen Mitarbeiter im War of Talents. Mit MentorMe unterstützen sie Frauen bei der Gestaltung ihrer Karriere, übernehmen soziale Verantwortung und geben ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich als Mentoren zu vernetzen und junge Talente für ihr Unternehmen zu entdecken.

 

Eines unserer Partnerunternehmen ist GASAG. In diesem Programmjahr unterstützt GASAG in Zusammenarbeit mit MentorMe Frauen aus allen Branchen, die sich beruflich verändern wollen, mit einer Patenschaft. Wir hatten das Vergnügen, Matthias Trunk zu interviewen. 

Wie empowert euer Unternehmen seine Mitarbeiter*innen?

Unsere Mitarbeitenden werden dazu angeregt, Ideen einzubringen und beispielsweise bei Transformationsprozessen mitzuwirken. Für neue Aufgaben können sie sich über Trainings oder die Teilnahme an Konferenzen fortbilden oder sich in verschiedenen Lernformaten wie Show & Tell oder Peergroup Learning austauschen. Wir fördern die projektbezogene Zusammenarbeit in crossfunktionalen Teams und regen die Gründung von Netzwerken an, wo sich Gleichgesinnte austauschen können.  Für die Führungskräfte heißt es, Verantwortung und Entscheidungen mehr in die Teams mit der fachlichen Expertise zu geben. Dafür werden auch sie im Rahmen der Führungskräfteentwicklung unterstützt.

Wie profitieren euer Unternehmen und die Mitarbeiter*innen von der Partnerschaft mit MentorMe?

Durch die Partnerschaft können unsere Mitarbeitenden vom direkten und individuellen Austausch mit einer Person mit mehr Berufserfahrung profitieren. Die Stärke des MentorMe-Netzwerks können wir beispielsweise nutzen, um unser Ziel zu erreichen, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. So wollen wir bis 2027 eine Frauenquote von 40 Prozent in den Führungsebenen der GASAG erreichen. Wir sehen Diversität als klaren Erfolgsfaktor für ein Unternehmen und bieten dafür viele Bausteine. Einer ist das Mentoring, dazu kommen noch flexible Arbeitszeiten, aktive Unterstützung für Eltern und pflegende Angehörige sowie unser internes Talentprogramm.

Wer war dein*e wichtigste*r Mentor*in und warum?

Es gab immer wieder unterschiedliche Menschen, die mich inspiriert haben. Aus Impulsen lernen kann man ja auch, ohne dass dieses in ein strukturiertes Programm eingebunden ist. Eine nachhaltige Erfahrung bei mir war allerdings die Ausbildung zum Business Coach. Mit meinem Ausbilder hatte ich eine intensive Zeit, weil ich durch seine Anregung meine Lebensgrundsätze, Gewohnheiten und Werte hinterfragen oder auch in Frage stellen musste. Das hat mich in meiner Art und Weise der Führung deutlich verändert. Das Prinzip “help others to succeed” bestimmt seitdem meine Rolle im Management.

Warum würdest du dich entscheiden, Mentee oder Mentor zu sein?

Grundsätzlich interessiert es mich, was jüngere Menschen heute anders machen wollen. In der Energiebranche ist das essenziell, weil Umorientierungen immer wieder gefordert sind, ob aus technologischen, politischen oder vertrieblichen Gründen. Ich habe in meinen Jahren vieles gesehen und daraus die eine oder andere Erfahrung machen können, von der strategischen Entwicklung verschiedener Stadtwerke bis zur GASAG. Wenn ich merke, dass meine Erfahrungen einen anderen Menschen weiterbringen können, wäre die Rolle als Mentor durchaus sinnvoll.

Welche Rolle spielen Unternehmen bei der Förderung von Vielfalt? Inwieweit kann dies die Gesellschaft als Ganzes inspirieren?

Beim Vorantreiben von Gleichberechtigung und Fairness spielen Unternehmen eine wesentliche Rolle, denn in ihnen arbeiten ja die Bürgerinnen und Bürger der deutschen Gesellschaft. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung, Religion und Alter sollen alle Menschen die Chance haben, sich zu verwirklichen und gleichberechtigt Teil der Gesellschaft zu sein. Vielfalt im Unternehmen führt zu kreativeren Ideen und Lösungen, zu einer spannenderen Arbeitsatmosphäre und somit zu mehr Mitarbeitendenzufriedenheit.

Wie fördert ihr im Unternehmen Vielfalt am Arbeitsplatz?

Es geht bereits beim Recruiting los. Wir möchten alle Menschen ansprechen, egal woher sie kommen, woran sie glauben oder wen sie lieben. Wichtig ist es, Vielfalt immer wieder ins Bewusstsein zu rufen und die unterschiedlichen Dimensionen von Vielfalt zu zeigen. Nicht alle Eigenschaften sind sofort sichtbar. Über Aktionen wie Arbeitsplatz-Shadowing, Diversity-Quizze, Trainings zu unbewussten Vorurteilen oder die Teilnahme an externen Events möchten wir Bewusstsein schaffen, zum Mitmachen und Nachdenken anregen und natürlich uns weiterbilden. Sicher ist noch ein Weg zu gehen, aber das Ziel ist es, Vielfalt zu leben und offen gegenüber allen Facetten menschlicher Individualität zu sein.

Quoten sind im Moment wichtig, weil wir es mit strukturellen Problemen zu tun haben. Aber inwieweit können Frauen selbst ins Handeln kommen, um etwas zu bewirken und den Wandel voranzutreiben?

Quoten sind ein wichtiges Instrument, aber allein tun sie es nicht.  Frauen sind schon dabei, selbst den Wandel voranzutreiben, indem sie ihre Stärken und Ressourcen kennen, ihre Herausforderungen adressieren und auch mal andere Wege einschlagen. Im Personalbereich haben wir beispielsweise zwei Leiterinnen in Teilzeit, die Job Sharing betreiben und so ihre Stärken bestens vereinen.

 

Vielen Dank für deine Zeit und deine Offenheit!

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten aus der MentorMe-Community findest du in unserem Blog. Viel Spaß beim Eintauchen in das, was uns besonders macht.

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Verena Emme & Carolin

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Verena Emme & Carolin

Die MENTEE-MENTORIN-INTERVIEWS sind eine Reihe, in der Mentor*innen und Mentees von MentorMe Germany ihre Erlebnisse, Learnings und Entwicklungsschritte im Rahmen ihrer des Mentoring-Teams teilen.

Frage 1: Warum bist du Mentee / Mentorin geworden?

Verena Emme (Mentee): Für mich hatte es mehrere Gründe, Mentee zu werden. Als ich mich auf das Ende meines Studiums zubewegte und parallel in Ehrenamt und mehreren Jobs gearbeitet habe, entstand bei mir zum einen ein starker Wunsch nach Unterstützung bei meiner Selbstorganisation, mit der ich allen Anforderungen gerecht werde, ohne meine persönlichen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Zum anderen wünschte ich mir einen Raum zur Reflexion. Nicht zuletzt sah ich Mentoring auch als Unterstützung bei meiner weiteren (beruflichen) Ausrichtung. Was sind meine Stärken, was mache ich gerne und wo will ich hin? Wie bringe ich verschiedene Ziele und Wünsche unter einen Hut und welche beruflichen Wege gibt es?

Carolin Hüter-Böhm (Mentorin): Wir befinden uns in einem grundlegenden und rasanten Veränderungsprozess der Arbeitswelt, der vielfältige Herausforderungen mit sich bringt, auf deren Bewältigung ein Hochschulstudium nur wenig vorbereitet. Neben all dem umfangreichen Wissen, mit dem Berufseinsteiger:innen meist gut ausgestattet in den ersten Job starten, braucht es nach meiner Erfahrung viel mehr Unterstützung in individuellen Strategien und Maßnahmen zum Umgang mit den Anforderungen in einer Arbeitswelt im Wandel. Wie unterschiedlichsten Aufgaben, Rollen und Projekten in einer neuen Position gerecht werden, wie seinen Platz in Organisationen finden, festigen und zukunftsfähig agieren? Als Beraterin, Trainerin und Business Mentorin begleite ich Menschen und Unternehmen in Veränderungsprozessen. Darin helfen mir meine Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Tätigkeiten, die ich zu einem „Awareloop“ weiterentwickelt habe. Mit diesem erprobten Methodenkreislauf schauen wir uns gemeinsam den Weg für ein nachhaltiges persönliches Wachstum an, planen die einzelnen Etappen und gehen die ersten Schritte.

Frage 2: Warum hast du dich für MentorMe entschieden?

Verena (Mentee): Ich bin über eine Bekannte auf MentorMe gestoßen und war direkt sehr überzeugt. Als Organisation, in der insbesondere Frauen gefördert und gezielt mit Mentor*innen gematched werden und in der es eine Community und ein breites Veranstaltungsangebot gibt, fand ich MentorMe wirklich besonders.

Carolin (Mentorin): Menschen darin zu unterstützen, sich ihrer eigenen Möglichkeiten bewusst zu werden und diese in konkrete Schritte umsetzen zu können, ist für mich viel mehr als Daily Business, nämlich eine echte Herzensangelegenheit. Nicht nur meine Methode des „Awareloop“ basiert auf einem Kreislaufgedanken, ich bin auch der festen Überzeugung, dass wir dem Wandel der Arbeitswelt nur durch Gemeinschaft und Gegenseitigkeit begegnen können. Genau das sehe ich im Programm von MentorME und freue mich deshalb sehr, im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit Teil einer tollen Community zu sein.

“Traut Euch und startet den Prozess aktiv! Der eigene Veränderungswille ist der wichtigste Faktor für persönliches Wachstum. Das Verlassen der Komfortzone ist unbequem und erfordert Mut. Holt Euch Unterstützung durch gutes Mentoring, denn gemeinsam geht es nicht nur leichter, sondern auch wirkungsvoller”

Frage 3: Was waren deine 3 größten Learnings aus den Mentoring Sessions?

Verena  (Mentee): Offenheit für Tools und Methoden: Carolin hat stets verschiedene Methoden mit in die Sessions gebracht und mir für meinen Alltag verschiedene Tools mitgegeben. Vieles davon war sehr hilfreich und hat uns entweder vorangebracht oder meine persönlichen Projekte bereichert. Es lohnt sich, neue Dinge auszuprobieren! #2: Erfolge feiern: im stressigen Alltag, in dem sich vieles schnell verändert und man sich oft schnell an neue Situationen anpassen muss, geht es oft unter, Erfolge wirklich zu feiern. Mit Carolin habe ich ganz bewusst kleine und große Meilensteine und Erfolge in meiner Entwicklung im Studium und anschließend im Job gefeiert und gemeinsam innegehalten und zurückgeblickt. Das hat mir total viel gegeben – Freude darüber, was ich bereits geschafft habe und Mut und Motivation für die neuen Herausforderungen, die anstehen. #3: Jedes Gefühl und jedes Bedürfnis hat seine Berechtigung. Es war total gut, in der Zeit mit Carolin einfach immer alles genau so aussprechen zu können, wie es sich gerade anfühlt, und gemeinsam zu schauen, wie man persönlich an einer Verbesserung der Situation arbeiten kann.

Carolin (Mentorin): Dankbar nehme ich folgende wertvolle Learnings aus unserer gemeinsamen MentorMe-Zeit mit… #1: Mindfulness: Wie wichtig es ist, sich bewusst Raum für Austausch und Reflexion zu schaffen, um Ressourcen aktivieren und die eigenen Ziele umzusetzen zu können. Sich immer wieder Zeit zu schaffen, um Situationen zu analysieren, ist ein wertvoller Invest. Darüber können notwendige Anpassungen rechtzeitig erkannt und umgesetzt werden: In unserem Fall beispielsweise, den Fokus zu schärfen und bei der Umsetzung der eigenen Aufgaben ein neues Bewusstsein hin in Richtung Wertschätzung für die eigenen Erfolge zu entwickeln. #2 New Work: Eine systematische Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen, Bedürfnisse und unterschiedlichen Kompetenzen sowie deren Zusammenfassung zu einer Übersicht, hilft beiden Seiten des Mentoring-Teams, den bisherigen Werdegang zu verstehen und sich der Potenziale und Stärken noch bewusster zu werden. #3 Innovation: „Energy flows, where intention goes.“ – Bewusst den Fokus auf Kreativität und Innovation zu richten, ist ein entscheidender Faktor für die tatsächlichen Schritte in Richtung Veränderung. Wir waren uns beide einig, dass sich die „Erlaubnis“ für Wandel in viel Leichtigkeit und Freude bei unseren virtuellen Treffen bemerkbar gemacht hat

Frage 4: Was hat sich für dich durch das Mentoring bei MentorMe verändert?

Verena (Mentee): Ich gehe sehr gestärkt aus dieser Zeit heraus und werde meine drei Learnings mitnehmen und vertiefen. Ich habe auf jeden Fall Selbstbewusstsein gewonnen und den Mut, neue Wege zu gehen.

Carolin (Mentorin): Die Erfahrung, dass Mentoring ein Prozess ist, der auf Augenhöhe stattfindet, eben häufig auch „reverse“ ist, macht die Veränderung so spannend und lehrreich auf beide Seiten. Für mich einmal mehr Erinnerung daran, den Wert von Austausch nicht zu unterschätzen und auch persönlich immer wieder in meinen Alltag zu integrieren.

Frage 5: Was war dein schönster Moment bei MentorMe?

Verena (Mentee): Einer meiner schönsten Momente war, als Carolin mich nach einer anstrengenden Woche in meinem neuen Job in einer neuen Stadt aufgebaut hat und ich gespürt habe, wie sie für mich da ist und alle meine Gefühle einfach da sein durften und Raum bekommen haben.

Carolin (Mentorin): Dadurch, dass Verena so mutig war und immer wieder ihre Komfortzone verlassen hat, um neues zu lernen und Entwicklung zulassen, gab es viele dieser schönen Momente. Es hat mich berührt zu sehen, wie sich aus einem sehr deutlichen „Ja“ zu sich und ihren eigenen Bedürfnissen und Zielen, bei Verena im Verlauf des Programms, mehr Zufriedenheit, Sicherheit und Stolz sichtbar wurde.

Frage 6: Was ist deiner Meinung nach super wichtig, damit das Mentoring ein voller Erfolg wird bzw. dich wirklich weiterbringt (aus Mentee- bzw. Mentorin-Perspektive)?

Verena (Mentee): Vertrauen und Offenheit sind wichtige Grundvoraussetzungen. Außerdem ist es aus meiner Sicht wichtig, zu Beginn über Erwartungen zu sprechen und gemeinsam Ziele zu definieren und auch zwischendurch immer mal zu checken, ob man auf dem richtigen Weg ist. Nicht zuletzt ist es wichtig, sich regelmäßig zu sehen, zu sprechen oder zu schreiben!

Carolin (Mentorin): Vertrauen, Wertschätzung, Offenheit und Ehrlichkeit sind ein wichtiges Fundament. Und Mut, sich aus der eigenen Komfortzone herauszutrauen, ist der stärkste Motor des Wandels.

Frage 7: Wem würdest du Mentoring und das Programm von MentorMe dringend empfehlen?

Verena (Mentee): Ich würde das Programm allen empfehlen, die sich auf ihrem Weg in irgendeiner Art Unterstützung und Raum zur Reflexion wünschen sowie Lust auf persönliche Weiterentwicklung haben.

Carolin (Mentorin): Wer wirklich Schritte in Richtung Wandel gehen möchte und dabei bereit ist, ehrlich auf sich selbst zu schauen, der ist meiner Meinung nach im Programm von MentorMe richtig. Dabei ist das Learning auf beiden Seiten – sowohl als Mentee, als auch in der Rolle des/der Mentor:in – und MentorMe der perfekte Ort, um gemeinsam wertvolle Weiterentwicklung zu erleben.

Frage 8: Was willst du anderen Frauen an dieser Stelle mit auf den Weg geben?

Verena (Mentee):  Auch wenn es erst nicht so erscheint, gibt es immer Potenzial, sich weiterzuentwickeln. Mentoring ist ein großartiger Weg, um genau das zu tun.

Carolin (Mentorin): Traut Euch und startet den Prozess aktiv! Der eigene Veränderungswille ist der wichtigste Faktor für persönliches Wachstum. Das Verlassen der Komfortzone ist unbequem und erfordert Mut. Holt Euch Unterstützung durch gutes Mentoring, denn gemeinsam geht es nicht nur leichter, sondern auch wirkungsvoller

Vielen Dank für eure Zeit und Offenheit!

 

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!

 

Du möchtest auch Teil unserer Community werden? Das freut uns sehr! Hier kannst du dich als Mentee sowie als Mentor*in anmelden!

Mentoring Guide by MentorMe

Mentoring Guide by MentorMe

Was macht man beim Mentoring?

Wer sich zum ersten Mal für Mentoring interessiert, hat sich sicher schon einmal die Frage gestellt, was man während eines Mentoring-Programms, oder einer Mentoring Session eigentlich so alles macht. Welche Dinge werden normalerweise besprochen und woran wird gearbeitet? Wir fassen gerne einmal konkret für euch zusammen:

👉 Gemeinsames Besprechen der Berufswünsche & Ziele.
👉 Stärken & Schwächen Analyse der Mentee.
👉 Gemeinsames Brainstormen über Wege & Möglichkeiten, die Berufswünsche der Mentee in die Wege zu leiten.
👉 Inhaltliches Unterstützen bei Bewerbungsprozessen (CV, Motivationsschreiben).
👉 Weitergabe von Wissen über Berufspraxis & Berufsqualifikationen.
👉 Weitergeben von Tipps & Tricks für den Berufsalltag.
👉 Vernetzten mit Kontakten, die der Mentee weiterführend helfen können.


Wann ist Mentoring sinnvoll?

➡️ Du möchtest dich beruflich umorientieren! Manchmal ist es einfach Zeit für Neues. Wenn du die Branche oder den Job wechseln möchtest, kann dir eine Mentorin oder ein Mentor den richtigen Anstoß geben und die entsprechenden Türen öffnen.

➡️ Du möchtest dich beruflich weiterentwickeln oder das nächste Level erreichen! Du bist bereit für das nächste Level auf der Karriereleiter, aber hättest dabei gerne Begleitung? EinE Mentor*In schaut sich mit dir zusammen die nächsten Schritte an, die notwendig sind.

➡️ Du möchtest dich selbständig machen! Der Schritt ins Unternehmerinnentum kann alleine etwas überwältigend sein. Eine erfahrene Mentorin oder Mentor aus diesem Bereich, kann dir helfen Step by Step deinen Weg zu finden.

➡️ Du möchtest nach der Elternzeit wieder ins Berufsleben einsteigen!
Nach der Babypause ist es erfahrungsgemäß leider für viele Frauen schwierig wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. Auch hier kann unser Netzwerk an MentorInnen unterstützen.

➡️ Du möchtest deine Stärken und Potenziale besser kennenlernen oder erkennen!

➡️ Du möchtest dein Selbstbewusstsein stärken!

➡️ Du brauchst Motivation!
Deine persönliche Weiterentwicklung ist dir wichtig und du möchtest gerne an dir selbst arbeiten. Auch das kann man im Rahmen eines Mentorings prima.

➡️ Du möchtest ein eigenes Netzwerk aufbauen und ausbauen! In unserem Netzwerk befinden sich 3000 Mentor*innen und 2500 gematchte Mentees. Die richtigen Leute zusammenzubringen und dir auch Networking Skills beizubringen ist eine unserer Kernkompetenzen.


Was bespricht man mit einem*r Mentor*in?

Konkrete Fragen zu stellen, ist von Anfang an eine der wichtigsten Aufgaben der Mentee. Denn erst das Engagement der Mentee macht das Mentoring wirklich zu einem Erfolg. Sie sollte nämlich aktiv sein und sich gründlich auf die Treffen mit ihrem Mentor/ihrer Mentorin vorbereiten. Je genauer man weiß, wobei man Hilfe braucht, desto besser kann der/die Mentor*in helfen.Natürlich steht es Mentees aber auch frei, sich proaktiv zwischen den Treffen und Aufgaben bei ihrem*r Mentor*in zu melden. Wir empfehlen deshalb Mentees eine Art Logbuch zu erstellen, in dem sie vermerken, was bis zum nächsten Treffen alles gemacht werden soll. Sich also sozusagen die Hausaufgaben notieren. Wer sich im Leben gerade gefühlt in einer Sackgasse befindet, dem kann ein*e Mentor*in dabei helfen, die richtigen Fragestellungen zu finden und zu formulieren, um wieder voranzukommen.


Was ist der Unterschied zwischen Mentoring & Coaching?

Auch wenn man meinen möchte, dass die beiden Begriffen dasselbe beschreiben, gibt es doch deutliche Unterschieden zwischen Coaching und Mentoring. Mentoring ist Beratung und Austausch zu beruflichen Fragestellungen. Dabei finden immer eine erfahrene Person (Mentor_in) und eine weniger erfahrene Person (Mentee) zusammen. Der/die Mentor_in gibt fachliches Wissen und auch Kontakte an die Mentee weiter und steht als Sparringspartnerin für alle ihre Fragen persönlich zur Seite. Das Alter spielt hier keine Rolle! Allerdings ist ein_e Mentor_in immer erfahrener in der jeweils relevanten Branche, als die Mentee. Ein Coach hingegen berät nicht. Coaches helfen ihren Kund*innen (Coachees) durch unterschiedliche Methoden und gezielte Fragestellungen neue Perspektiven einzunehmen und Lösungen zu finden. Coaches sind oftmals auch als solche ausgebildet.


Wie finde ich eine*n Mentor*in?

Um das Beste aus einem Mentorship herauszuholen, braucht man natürlich zuallererst überhaupt erst den richtigen Mentor oder die richtige Mentorin. Hier ein paar Tips von MentorMe um den/die passende Mentor*in zu finden.

💡 Werde dir über deine Beweggründe klar: Stell dir die Frage was genau du gerade brauchst und worin dich dein/e Mentorin unterstützen kann. Möchtest du technisch fitter werden, oder besser netzwerken lernen? Brauchst du zusätzliche unternehmerische Fähigkeiten? Wenn du verstehst was du brauchst, kannst du leichter eine Liste an Wunschkandidatinnen erstellen.

💡 Mit einer konkreten Frage starten: Eine konkrete Frage zu einer bestimmten Angelegenheit ist eine gute Möglichkeit mit dem/der Mentorin ins Gespräch zu kommen und in einem ersten Gespräch schon festzustellen, ob die Chemie stimmt. Frag’ am besten nach einem Tipp zur Lösung deiner aktuell größten Herausforderung, die auf das Fachgebiet der/des Mentorin zugeschnitten ist.

💡 Zuhören, umsetzen, Wissen teilen: Generell ist Mentoring ein Austausch zwischen zwei Leuten und keine Einbahnstraße. Wer gut zuhört, Gelerntes umsetzt und auch eigenes Wissen teilt und weitergibt, wird für Mentor*innen natürlich umso interessanter.

Bei MentorMe haben wir uns zur Erleichterung deiner Auswahl, aber noch sogar noch etwas technische Hilfe geholt. Nach Ende des Anmeldeverfahrens schlägt dir unser Matching Algorithmus mehrere Mentor*innen aus unserem Pool großartiger Persönlichkeiten vor. Damit du auch garantiert den/die passende Mentorin für dich findest!


Wie ist unser Mentoring Programm aufgebaut?

➕ MATCHING PROZESS: Nach dem Ausfüllen des Anmeldeformulars und Zahlung der Registrierungsgebühr in Höhe von 30 €, meldest du dich auf unser Matching Plattform an und bekommst dann drei Mentor_innen vorgeschlagen. Wir suchen so lange für dich weiter, weiter bis das richtige Match gefunden wurde und am Ende entscheidest du wer deinE Mentor_in werden darf. Anschließend bekommst du deinen Bezahllink und die 30€ rückerstattet.

➕ MENTORING KICK OFF (November): Beim Kick-Off-Event zum Programmstart lernst du deine_n Mentor_in persönlich kennen. Aber auch ein Online-Onboarding in den Folgemonaten ist möglich (falls du das Programm später beginnst). Gemeinsam klärt ihr Erwartungen, Ziele und Grenzen eures Mentorings. Abschließend unterschreibt ihr eine gemeinsame Mentoring-Vereinbarung.

➕ MENTORING SESSIONS (November bis Oktober des Folgejahres): Deine Mentorin steht dir nach 1x im Monat für ca. 1 Stunde beratend zur Seite – in persönlichen Treffen oder via Zoom. Sie gibt dir Einblicke in die Arbeitswelt und in die Arbeitspraxis, unterstützt dich bei der beruflichen Orientierung, bei Bewerbungen und vernetzt dich mit neuen Kontakten. Dabei gibt es keine fixe Agenda. Diese gestaltet ihr ganz individuell und eigenständig.

➕ MENTORING PROGRAMM: Das Mentoring Programm von MentorMe besteht neben den Mentoring-Sessions außerdem aus Events, Trainings, Online Communitys und Netzwerken. Es gibt also einiges zu tun!

➕ MENTORING ENDE (Oktober des Folgejahres): Ihr evaluiert gemeinsam euer Mentoringjahr (Was lief gut? Was hätte besser sein können?). Gerne könnt ihr ab nun in losem Kontakt bleiben. Im besten Fall wirst du nach diesem Jahr sogar selbst Mentorin. Du kannst aber auch beliebig oft Mentee sein.

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MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Janika & Verena

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Janika & Verena

Die MENTEE-MENTORIN-INTERVIEWS sind eine Reihe, in der Mentor*innen und Mentees von MentorMe Germany ihre Erlebnisse, Learnings und Entwicklungsschritte im Rahmen ihrer des Mentoring-Teams teilen.

Frage 1: Warum bist du Mentee / Mentorin geworden?

Janika Abel (Mentee): Ich bin tatsächlich schon seit 2018 Mentee bei MentorMe und durfte meinen bisherigen Karriereweg mit drei unterschiedlichen und tollen Frauen an meiner Seite beschreiten. Ursprünglich kam ich zum Programm, da ich den Übergang von Studium ins Berufsleben nicht alleine beschreiten wollte und Sparring gesucht habe.

Verena Rustemeyer (Mentorin): Ich selbst habe in meiner Vergangenheit (und auch jetzt) immer Menschen in meinem Leben gehabt, von denen ich lernen durfte. Durch sie konnte ich mich weiterentwickeln und kontinuierlich wachsen. Genau so jemand wollte ich auch für jemanden sein und so entschied ich mich dazu, Mentorin zu werden und mein Wissen sowie meine Erfahrungen weiterzugeben.

Frage 2: Warum hast du dich für MentorMe entschieden?

Janika  (Mentee): Ich hatte damals ebenfalls überlegt, an einem Mentoringprogramm an der Uni teilzunehmen. Allerdings war dieses sehr lokal verortet und hatte feste Startzeiten. Dadurch konnte MentorMe auf jeden Fall bei mir Punkten. Zudem bin ich begeistert von Social Start-ups.

Verena (Mentorin): In meinem ersten Working Out Loud Circle erzählte ich von meiner Leidenschaft Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Eine liebe WOL-Mitstreiterin erzählte mir in diesem Zusammenhang von (dem mir bis dahin unbekanntem Programm) MentorMe. Gerade die Möglichkeit mich ehrenamtlich zu engagieren, überzeugte mich letztlich und führte zu meiner Registrierung als Mentorin.

“Ich habe für alle Karrierethemen eine Anlaufstelle, bei der ich meine Fragen platzieren kann und nicht alleine an Lösungen arbeiten muss.Ich entwickle mich stetig weiter und habe Perspektiven, wo mein Weg in Zukunft weitergehen könnte”

Frage 3: Was waren deine 3 größten Learnings aus den Mentoring Sessions?

Janika (Mentee): Aus dem ersten Mentoring: man kann auch in der For-Profit-Welt an Themen arbeiten, die Veränderung zum Guten bewirken und nicht jede Mentoring-Session muss auf die Karriere bezogen sein. Im zweiten Jahr: Jobabsagen im Bewerbungsprozess bedeuten, dass der richtige Job für mich noch um die Ecke kommt. Wenn eine Tür zuschlägt, geht eine andere auf. In diesem Mentoring-Jahr: Love it, change it or leave it – und das dann rechtzeitig. Ich bin am meisten im Job gewachsen, als ich Veränderung selbst in die Hand genommen habe und Grenzen gezogen habe, an denen es für mich und meine Werte nicht mehr weiterging.

Verena (Mentorin): Eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre ist das A & O Sei flexibel. Gespräche zeitlich so planen, dass sie Janika den größtmöglichen Nutzen bringen (auch wenn man dadurch den 4-Wochen-Rhythmus nicht einhält). So spricht man vielleicht mal 6 Wochen nicht, dafür aber zu einem anderen Zeitpunkt auch mal häufiger. Ein Online-Whiteboard hilft dabei über das Jahr wichtige Erkenntnisse schriftlich festzuhalten und ist auch am Ende ein schönes Resümee über die gemeinsame Zeit.

 

 

Frage 4: Was hat sich für dich durch das Mentoring bei MentorMe verändert?

Janika  (Mentee): Mein Netzwerk hat sich immens erweitert! Wie viele Menschen mir allein bei LinkedIn von Herzen zum neuen Job gratuliert und mich supportet haben, hat mich wirklich berührt. Ich habe für alle Karrierethemen eine Anlaufstelle, bei der ich meine Fragen platzieren kann und nicht alleine an Lösungen arbeiten muss.Ich entwickle mich stetig weiter und habe Perspektiven, wo mein Weg in Zukunft weitergehen könnte.

Verena (Mentorin): Ich habe mein Netzwerk um einen lieben Menschen erweitern dürfen und ich bin sicher, dass wir auch nach dem Mentoring in Kontakt bleiben werden. Darüber hinaus durften wir von SUPYOU ein Event in der Bayern-Community hosten, da Janika Community Lead war und uns mit ins Boot geholt hat. Dafür bin ich ihr sehr dankbar!

Frage 5: Was war dein schönster Moment bei MentorMe?

Janika  (Mentee): Pläne schmieden und Erfolge feiern mit meinen Mentorinnen, Live Bayern Community Stammtische im Biergarten mit tiefem und sehr persönlichem Austausch und Freundschaften, die aus der Community heraus entstanden sind.

Verena (Mentorin): Als ich erfahren habe, dass Janika den Bewerbungsprozess gerockt und eine Zusage für einen neuen Job bekommen hat.

Frage 6: Was ist deiner Meinung nach super wichtig, damit das Mentoring ein voller Erfolg wird bzw. dich wirklich weiterbringt (aus Mentee- bzw. Mentorin-Perspektive)?

Janika (Mentee): Das wichtigste ist für mich, dass man das Mentoring individuell der Situation anpasst und das gemeinsame Vorgehen am Anfang definiert. Total hilfreich waren für mich zwischen den offiziellen Sessions Notfallsprachnachrichten und unser gemeinsames Board, das über ein Jahr gewachsen ist.

Verena (Mentorin): Auf jeden Fall Offenheit und Ehrlichkeit in jeglicher Hinsicht. Man kennt sich nicht, stellt sich allmählich aufeinander ein und entwickelt sich gemeinsam weiter. Mir ist als Mentorin auch das Thema Feedback sehr wichtig, das ich in jedes Gespräch integriere. Das wichtigste ist für mich, dass Janika sich wohlfühlt und zu jeder Zeit die Möglichkeit bekommt, Wünsche oder Gedanken zum Mentoring zu äußern, sodass wir diese beim nächsten Gespräch direkt berücksichtigen können.

Frage 7: Wem würdest du Mentoring und das Programm von MentorMe dringend empfehlen?

Janika  (Mentee): Ich bin schon wild am empfehlen, doch am meisten Wirkung hat, was ich selbst von meinen Erfahrungen in den Mentorings berichte und welche Erfolge ich beruflich erziele. Gerade heute ist mir wieder passiert, dass eine Freundin, die das bei mir schon ein paar Jahre verfolgt, gesagt hat, dass sie sich für MentorMe interessiere und ob ich es ihr empfehlen würde. Meine Antwort: ich empfehle es jedem Menschen, aber vor allem denen, die an ihrer jetzigen Situation etwas ändern möchten und sich auf dem Weg mit wunderbaren und empowernden Menschen umgeben möchten.

Verena (Mentorin): Ich empfehle es jeder Person, der Weiterentwicklung wichtig ist, entweder um sich selbst als Mentee weiterzuentwickeln oder als Mentor:in bei der Weiterentwicklung und im Sparring zu begleiten.

Frage 8: Was willst du anderen Frauen an dieser Stelle mit auf den Weg geben?

Janika (Mentee): Es ist eine große Stärke nach Unterstützung zu fragen.

Verena (Mentorin): Glaubt an euch und wagt den Sprung aus der Komfortzone. Es lohnt sich immer neue Erfahrungen zu machen und Neues zu lernen. Neue Perspektiven helfen dabei, Situationen zu hinterfragen. Mein Motto lautet: Love it, change it or leave it. Dieses Motto hilft mir immer dabei gegenwärtige Situationen zu hinterfragen und für sich selbst zu schauen, ob man auf dem für sich richtigen Weg ist. Also, probier‘ es doch gleich mal aus. Und denk dran, du selbst sitzt am Steuer und kannst Dinge verändern, wenn du möchtest. Also, los 🙂

Vielen Dank für eure Zeit und Offenheit!

 

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!

 

Du möchtest auch Teil unserer Community werden? Das freut uns sehr! Hier kannst du dich als Mentee sowie als Mentor*in anmelden!

From the MentorMe Partner Network: Interview with Genevieve Vancutsem from Wayfair

From the MentorMe Partner Network: Interview with Genevieve Vancutsem from Wayfair

Women empowerment is not only en vogue and serves the women’s quota. Rather, the advancement of women is important for employers to live equality and diversity and to recruit well-educated female job seekers. With MentorMe, employers take the path of an innovative recruiting and HR development strategy. They live CSR & diversity. They achieve attractive employer branding and attract and retain the best female employees in the war of talents. With MentorMe, they support women in shaping their careers, assume social responsibility, and give their employees the opportunity to network as mentors and discover young talent for their company.

One of our partner companies is Wayfair. This program year, Wayfair is supporting women from all industries who want to change their careers with a sponsorship in cooperation with MentorMe. We had the pleasure to interview Genevieve Vancutsem. Genevieve is currently leading the people function at Wayfair for Europe & Asia. She spent her whole career driving change in People organizations, first as an HR consultant at Deloitte, then at Zalando, and now at Wayfair. 

What role do companies play as drivers of diversity? To what extent can this inspire society as a whole?

Companies play a significant role in shaping our societies. They are more agile than government structures and can drive changes faster. We see it in digitalization, for instance; well, why not in diversity? It does require people at all levels of private organizations to be bold in their beliefs and follow through with actions. Starting with leaders who can inspire and guide the organizational culture, but also at all other levels. It is lived and breathed by all the individuals who work there. Therefore, don’t hesitate to speak up, take on initiatives, talk to your leaders to drive change, bring on new points of view, understand how you can better improve the community around you and what the intersections are where the company can be giving back to society.

What’s your initial experience with practical diversity measures, as opposed to mere declarations of intent?

Public, external declarations of intent are necessary to show our internal commitment and inspire other organizations to do the same. Still, they should not be used as a stand-alone method to drive change. Since we started using data to understand what was happening in the organization, we were able to really draw attention to our problems and start building new paths forward. For example, we could observe an evident change in how people from marginalized groups were given more opportunities during our development conversations when managers and employees had access to new, tailored tools for discussing career development. Some words and expressions are not used anymore, and many unhelpful remarks have disappeared. Declarations demand you follow through with actions

How does Wayfair promote diversity in the workplace to empower employees?

What Wayfair does very well is laying the foundations, creating and fostering the culture of inclusion we want our leaders and our employees to know and live by, all of that via education, leadership commitment, and the proper infrastructure. We have a global team working on different lenses of diversity and inclusion, culture, recognition, organizational principles, education, communications, and a representative to manage DEI & Culture for key regions like Europe and Asia. Something that all these people have in common with the Wayfair philosophy is that they leverage data to drive accountability and measurable change.

We have successful projects in this field to report out in Europe, like openly asking employees to voluntarily share some personal data to test equity along the employee life cycle, creating a project that provides specialized and confidential support for anyone with DEI-related concerns at the workplace, and creating toolkits, newsletters, and many other educational resources for all employees to engage with that type of content easily. Last but not least, our employees can join our employee resource groups and affinity groups, or AGs/ERGs, which are employee-led groups where employees can find networking and development opportunities with – and from – their peers and understand that no matter their personal characteristics, they all belong at Wayfair

To what extent do women themselves have to drive change in the labor market?

I believe this is a very complex one because it touches on structures and beliefs in our society. Taking on motherhood as an example: I believe we must start by respecting every woman’s decision, whether staying home for their children, balancing that with a part-time job, or continuing to invest in their full-time career. We are not here to judge but to support and enable their decisions with social and governmental provisions and company policies in a realistic way. As a mother myself, that’s the philosophy I would like every other mother to have access to. Furthermore, women can also play a more significant role in creating more awareness among all genders on the impact of behaviors – especially men’s, as they still sit in the majority of the leadership roles.

Again, I believe many of these behaviors have been socially constructed over centuries; therefore not easy to change, but also largely unconscious and unintended. Explaining the impact of unwanted behaviors can be powerful to create empathy and therefore educate allies among all groups that can endorse this message and help women create a louder voice. This is the groundwork that needs to happen right now. Short term, we also need to draw lines on the sand and ensure those lines in

To what extent are you a role model yourself?

I try! I try to, first and foremost, be true to myself and not shape my behaviors to something outside of what I believe is fair. By acting this way, I hope to make space for others to do the same – be themselves. I try to listen and be more of a guide. And I don’t hide that I have responsibilities outside of work and need flexibility in the hope that others feel enabled to do the same. Finally, I try to clarify that I don’t know it all and that I also need to work on understanding others better. We are all works in progress, and acknowledging that regularly is powerful.

Thank you for your time and your openness! 

You can find more interviews with other exciting personalities from the MentorMe community on our blog. Enjoy diving into what makes us special.

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Christina & Simone

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Christina & Simone

Die MENTEE-MENTORIN-INTERVIEWS sind eine Reihe, in der Mentor*innen und Mentees von MentorMe Germany ihre Erlebnisse, Learnings und Entwicklungsschritte im Rahmen ihrer des Mentoring-Teams teilen.

Frage 1: Warum bist du Mentee / Mentorin geworden?

Christina Eibisch (Mentee): Ich kam gerade aus der Elternzeit und war dabei, mich beruflich neu zu orientieren. Da habe ich mir jemanden an meiner Seite gewünscht, der/die mir hilft, Klarheit zu bekommen bei der Frage, wohin meine Reise gehen soll.

Simone Maader (Mentorin): Ich finde das Angebot von MentorMe ganz wunderbar und hätte mir zu Beginn meiner Berufstätigkeit bzw. auch zum Start meiner Selbstständigkeit eine Mentorin gewünscht. Ich weiß, wie schwer es ist, sich überall allein durchzuwurschteln. Natürlich gibt es z. B. für Selbstständige Gründerberatung und dergleichen, aber das ersetzt nicht Mentor*innen, zu denen ein ganz anderes Vertrauensverhältnis herrscht. Deshalb war es mir ein großes Anliegen, es anderen Frauen leichter zu machen und ihnen mit meinem Wissen und meiner Erfahrung zur Seite zu stehen.

Frage 2: Warum hast du dich für MentorMe entschieden?

Christina (Mentee): Ich habe an einer Veranstaltung teilgenommen, bei der MentorMe erwähnt wurde. Mich hat das sofort angesprochen und so habe ich mich genauer informiert.

Simone (Mentorin): Mir war MentorMe – bevor ich mich als Mentorin beworben habe – online mehrfach begegnet. Dann habe ich von einer Freundin aus meinem geschäftlichen Netzwerk erfahren, dass sie selbst als Mentorin aktiv ist. Sie war (und ist) absolut begeistert von dem Angebot und Konzept und hat mich mit ihrer Begeisterung sofort davon überzeugt, mich auch als Mentorin anzumelden.

“Wir waren, glaube ich, ein Perfect Match. Also danke auch an das MentorMe-Team, dass ihr uns zusammengeführt habt. Und die dritte Erkenntnis war für mich, dass es wichtig ist, zusätzlich zu den weichen Faktoren auch verbindliche Ziele, Pläne oder Hausaufgaben festzulegen.

Frage 3: Was waren deine 3 größten Learnings aus den Mentoring Sessions?

Christina (Mentee):  Die Jahresplanung war total hilfreich. Mit Hilfe eines Tools von Simone habe ich mir das nächste Jahr visualisiert. Mir meine Ziele so genau zu definieren, habe ich vorher noch nie gemacht. Durch Simones Anregungen habe ich es geschafft, zwei wichtige Bereiche meines Lebens (meinen Beruf als SEO-Managerin und meine große Leidenschaft, das Tanzen) nicht mehr getrennt voneinander zu sehen, sondern mich mit beidem zu zeigen. Und dann hat Simone mir auch geholfen, meine Selbständigkeit anzugehen: wie funktioniert das mit der Steuer? Welchen Stundensatz setzt man an? Was ist alles zu beachten? Mindset und praktische Umsetzung gingen in unseren Mentoring-Stunden immer Hand in Hand, das fand ich wunderbar.

Simone (Mentorin): Das größte Learning war vielleicht, dass ich nicht viel tun muss, sondern das Potenzial zur Veränderung bereits in meiner Mentee steckt. Zu sehen, dass das Mentoring über meine Impulse, Tools wie IKIGAI und meine persönlichen Erfahrungen so gut funktioniert, hat mich sehr berührt. Was mir auch noch einmal sehr bewusst geworden ist: Vertrauen ist für den Erfolg des Mentorings essenziell. Für mich war es ganz wunderbar, zu erleben, wie sehr sich Christina auf unsere gemeinsame Zeit eingelassen hat und wie gut wir uns verstanden haben. Wir waren, glaube ich, ein Perfect Match. Also danke auch an das MentorMe-Team, dass ihr uns zusammengeführt habt. Und die dritte Erkenntnis war für mich, dass es wichtig ist, zusätzlich zu den weichen Faktoren auch verbindliche Ziele, Pläne oder Hausaufgaben festzulegen. Ich glaube, Christina und ich haben da ein gutes Maß gefunden, das zu ihr und ihrem Leben gepasst hat.

Frage 4: Was hat sich für dich durch das Mentoring bei MentorMe verändert?

Christina (Mentee): Wie so viele andere Menschen – vor allem Frauen – habe auch nicht klar gesehen, wo meine Stärken liegen. Wir neigen ja oft dazu, uns mehr auf das zu konzentrieren, was vielleicht noch nicht da ist und weniger auf das, was wir alles schon mitbringen und können. Hier hat Simone mir riesig geholfen, immer wieder die Perspektive zu wechseln und meine eigenen Stärken wahrzunehmen.

Simone (Mentorin): Erst einmal hat mir das Mentoring mit Christina gezeigt, dass ich hier genau richtig bin. Mich als Mentorin zu bewerben, war eine super Entscheidung. Es ist einfach unglaublich wichtig, dass Frauen sich gegenseitig unterstützen und wir Verständnis für die Situation der anderen aufbringen, anstatt unseren Weg als den einzig Richtigen zu proklamieren. Gleichzeitig hat es mich sehr berührt, wie viel ich Christina mitgeben konnte. Mir war nicht wirklich klar, was noch alles in mir steckt und wie wertvoll ich für jemand anderen als Mentorin sein kann.

Frage 5: Was war dein schönster Moment bei MentorMe?

Christina (Mentee): Das war Simones Einladung nach Hamburg zu einer Veranstaltung der News Academy, bei der sie selbst auch einen Workshop gegeben hat. Sich nach den virtuellen Treffen auch mal live zu sehen und dann noch im Rahmen einer so tollen Veranstaltung, das war super schön!

Simone (Mentorin): Puh, gar nicht so einfach. Es gab viele schöne Momente. Besonders gefreut habe ich mich, als Christina einen Durchbruch beim IKIGAI hatte und sich alle losen Enden plötzlich zu einem roten Faden zusammengefügt haben. Und ihren erfolgreichen Start in die nebenberufliche Selbstständigkeit habe ich auch sehr gefeiert. Das Schönste ist einfach, dass jetzt zum Ende hin alles „rund“ geworden ist

Frage 6: Was ist deiner Meinung nach super wichtig, damit das Mentoring ein voller Erfolg wird bzw. dich wirklich weiterbringt (aus Mentee- bzw. Mentorin-Perspektive)?

Christina (Mentee): Beide Seiten sollten sich von Anfang an voll drauf einlassen. Dann macht das richtig Spaß. Wenn man den Willen mitbringt, wirklich wachsen zu wollen und die Bereitschaft hat, aus der Komfortzone rauszutreten, eröffnet sich eine ganz neue Sicht auf die (Berufs-)Welt. Ich würde auch empfehlen, sich nach einem Mentoring-Treffen oder auch nach einer anderen Veranstaltung von MentorMe nochmal zu überlegen: was habe ich heute Neues erfahren und gelernt? Was kann ich wann umsetzen? Am besten schreibt man sich das auch auf. Das hilft, damit man wirklich ins Umsetzen kommt. Denn die tollsten Tipps bleiben reine Theorie, wenn wir nicht ins Handeln kommen.

Simone (Mentorin): Ich glaube, es steht und fällt alles mit dem Matching und der Chemie zwischen Mentee und Mentor*in. Darüber hinaus ist das Engagement der Mentee entscheidend. Diejenige muss sich selbst bewegen wollen oder wie ich immer gerne sage: Ich kann niemanden zum Jagen tragen. Christina hat mir bei Bedarf auch zwischen den Sessions Fragen per Messenger oder via E-Mail geschickt und ist die ganze Zeit am Ball geblieben. Das hat sich am Ende ausgezahlt.

Frage 7: Wem würdest du Mentoring und das Programm von MentorMe dringend empfehlen?

Christina (Mentee): Ich hätte mir so ein Programm schon direkt nach der Schule gewünscht. Wenn man schon junge Frauen auf diese Art fördert – wow – was dann alles möglich ist!

Simone (Mentorin): Allen Frauen, die beruflich irgendwie in einer Sackgasse stecken oder die sich eine enge, persönliche Unterstützung auf ihrem beruflichen Weg wünschen – egal, ob fest angestellt oder selbstständig. Dass sich das Angebot auch an Selbstständige richtet, finde ich übrigens an MentorMe besonders toll. Mentoring-Angebote kenne ich vor allem aus größeren Unternehmen. Wenn man – wie ich – selbstständig ist, ist es ungleich schwerer eine solche Unterstützung zu finden.

Frage 8: Was willst du anderen Frauen an dieser Stelle mit auf den Weg geben?

Christina ( (Mentee): Nutzt Netzwerke! Unterstützt euch gegenseitig, vielleicht auch in Form einer monatlichen Mastermind-Gruppe, in der jede erzählen kann, wo sie gerade steht, mit was sie vielleicht zu kämpfen hat und in der sie dann Unterstützung von den anderen erhält. Wir müssen nicht alles alleine schaffen. Es macht total Spaß, voneinander zu lernen und uns gegenseitig zu supporten!

Simone (Mentorin): Für potenzielle Mentorinnen: Stell dein Wissen und deine Erfahrung ehrenamtlich bei MentorMe zur Verfügung. Wer weiß, für wen genau du das Perfect Match bist … Für potenzielle Mentees: Trau dich, mit der Unterstützung einer Mentorin deinen Weg zu finden: Es bricht uns Frauen kein Zacken aus der Krone, wenn wir um Hilfe bitten. Ganz im Gegenteil. Gemeinsam sind wir stärker.

Vielen Dank für eure Zeit und Offenheit!

 

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!

 

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