Juni 17, 2026 | Unkategorisiert
„Mentoring wirkt nur, wenn man Verantwortung übernimmt und aktiv selbst an den nächsten Schritten arbeitet.“
Hinter jeder Mentoring-Reise steckt eine eigene Geschichte. Hier teilen Mentor*innen und Mentees von MentorMe ihre Erfahrungen, berichten von wichtigen Wendepunkten und erzählen, welche Erkenntnisse und Entwicklungsschritte sie aus dem Mentoring mitgenommen haben.
Warum seid ihr Mentee bzw. Mentorin geworden?
Mariana Sygin (Mentee): Wir sind alle Menschen. Und wir können nicht alles wissen. Vor allem müssen wir das Rad nicht neu erfinden. Als ich meine Selbstständigkeit im Jahr 2024 gestartet habe, war mir schnell klar: Ich brauche jemanden, der weiter ist als ich. Jemanden mit Erfahrung in Positionierung, externer Kommunikation und LinkedIn. Mir ging es nicht um Motivation, sondern um Klarheit und strategische Schärfe in der Online-Kommunikation. Mentoring bedeutet für mich, bewusst Abkürzungen zu nehmen, indem man von Menschen lernt, die bestimmte Wege bereits gegangen sind. Genau dieses Matching hatte ich mit Sonja.
Sonja Wiesner (Mentorin): Ich bin Mentorin geworden, weil ich mir zu Beginn meiner eigenen Karriere ein solches Programm sehr gewünscht hätte. Als ich ins Berufsleben gestartet bin, gab es solche Mentoring-Angebote noch nicht. Viele Dinge musste ich damals selbst herausfinden. Wie gerne hätte ich in dieser Phase eine Vertrauensperson gehabt, die mir bei beruflichen und oft auch persönlichen Herausforderungen mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätte. Heute, mit rund 25 Jahren Berufserfahrung, finde ich es sehr bereichernd, meine Erfahrungen weiterzugeben und genau diese Rolle für meine Mentee einzunehmen. Mentoring bedeutet für mich, einen Raum zu schaffen, in dem man offen über Entscheidungen, Herausforderungen und Perspektiven sprechen kann und dabei voneinander lernt. Dabei geht es darum, Unterstützung, Wissen und neue Perspektiven weiterzugeben. Mit meiner Mariana war das von Anfang an ein perfektes Match.
Warum hast du dich für MentorMe entschieden?
Mariana (Mentee): Ich würde sagen, ich bin sehr gezielt, wenn es um Mentor*innen geht. Ich habe Sonja gewählt, weil sie über viele Jahre fundierte Expertise im Bereich externe Kommunikation aufgebaut hat. Ihr LinkedIn-Auftritt war nicht nur professionell – er war strategisch durchdacht und klar positioniert. Als ich sie besser kennenlernte, war ich besonders beeindruckt davon, dass sie ein Buch geschrieben hat. Das ist ebenfalls ein Ziel, das ich perspektivisch verfolge. Für mich war das ein starkes Signal: Sie lebt, was sie vermittelt. Mentoring ist für mich eine Vertrauensentscheidung. Und Kompetenz ist die Basis von Vertrauen.
Sonja (Mentorin): Für mich ist MentorMe eines der stärksten Netzwerke für Frauen im DACH-Raum. Besonders überzeugt hat mich die Kombination aus persönlichem Mentoring und einer aktiven Community. Aufmerksam geworden bin ich auf MentorMe auch über Kolleginnen und Kollegen, die bereits Teil des Netzwerks waren. Der Austausch innerhalb der Community und die vielen Formate für Weiterentwicklung und Networking machen das Programm besonders wertvoll.
Was waren deine drei größten Learnings aus den Mentoring-Sessions?
Mariana (Mentee): Erstens: Vertraue dem Prozess und der Erfahrung von Menschen, die weiter sind als du. Gerade in Bereichen, in denen ich unsicher war, habe ich gelernt: Expertise reduziert Zweifel. Und dann heißt es: umsetzen. Zweitens: Klarheit im Business entsteht nicht zufällig. Was ist mein konkretes Angebot? Welche Probleme löse ich? Wer ist wirklich mein Kunde? Diese Fragen haben wir intensiv bearbeitet – unter anderem mit Sonjas Tool Personal Model Canvas. Diese strukturierte Arbeit war ein echter Game Changer für mich. Ich habe gelernt, Geduld zu haben und wirklich in die Tiefe zu gehen, wenn es um meine Positionierung geht. Drittens: Eine Stunde Mentoring allein reicht nicht: Die eigentliche Arbeit beginnt danach. Wenn man sich weitere Stunden Zeit nimmt, reflektiert, die Tools anwendet und konsequent weiterarbeitet. Genau das habe ich getan. Ich habe nicht nur konsumiert, sondern aktiv umgesetzt. Mentoring wirkt nur, wenn man Verantwortung übernimmt und aktiv selbst an den nächsten Schritten arbeitet.
Sonja (Mentorin): Das wichtigste Fundament ist aus meiner Sicht Vertrauen. Entwicklung entsteht dann, wenn auf beiden Seiten Offenheit vorhanden ist und die Chemie stimmt. Ein zweites Learning ist, wie bereichernd es ist, die Entwicklungsschritte einer Mentee begleiten zu dürfen. Zu sehen, wie Ideen klarer werden, Entscheidungen getroffen werden und jemand seinen eigenen Weg findet und ihn konsequent geht, ist eine große Freude. Und drittens: Mentoring ist keine Einbahnstraße. Auch als Mentorin profitiert man von den Gedanken, Fragen und Perspektiven der Mentee. Dieser Austausch lässt beide Seiten wachsen.
Was hat sich durch das Mentoring bei MentorMe konkret verändert?
Mariana (Mentee): Ich habe ein deutlich klareres Verständnis davon entwickelt, wohin sich mein Business strategisch entwickeln soll. Aus diesem Prozess heraus ist mein modulares Programm für systemische Teamentwicklung Team Excellence Experience entstanden. Ohne diese strukturierte Reflexion hätte ich es so nicht konzipiert. Außerdem habe ich meinen LinkedIn-Content deutlich fokussierter und strategischer ausgerichtet. Das war anfangs gar nicht das Hauptziel des Mentorings – wurde aber zu einem zentralen Hebel für meine Sichtbarkeit. Mentoring verändert nicht nur einzelne Maßnahmen, sondern die gesamte Herangehensweise.
Sonja (Mentorin): Mentoring bedeutet für mich vor allem, einen Menschen ein Stück auf seinem beruflichen Weg begleiten zu dürfen. In meinem Fall ist Mariana selbst Unternehmerin und es ist sehr inspirierend zu sehen, wie sich ihr Weg Schritt für Schritt entwickelt. Besonders schön ist die Wertschätzung, die dabei entsteht. Dabei teilt man eigentlich nur seine Erfahrungen und gibt Impulse zur Reflexion. Gleichzeitig erlebt man gemeinsam wichtige Meilensteine: Wir freuen uns gemeinsam über Erfolge und versuchen, an schwierigen Punkten gemeinsam Lösungen zu finden. Einen solchen Prozess Seite an Seite zu begleiten, gibt mir persönlich sehr viel.
Was war bislang dein schönster Moment bei MentorMe?
Mariana (Mentee): Ich saß im Zug nach Italien und habe ganz spontan mit Sonja telefoniert, um einen Blogbeitrag zu besprechen. Ganz unkompliziert und direkt. Diese Kombination aus Professionalität, Authentizität und Hilfsbereitschaft hat mich beeindruckt. Sie hat mich viele Stunden ehrenamtlich begleitet – mit einer Intensität, die alles andere als selbstverständlich ist. Ich bin ihr dafür unglaublich dankbar. Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob mein Business ohne ihre Begleitung heute so aussehen würde.
Sonja (Mentorin): Ein besonderer Moment war für mich, als Mariana ihr Angebot, die Team Excellence Experience, auf ihrer ersten Personalmesse im Herbst 2025 vorgestellt hat. Die Entwicklung dieses modularen Programms war ein wichtiger Bestandteil unseres Mentorings. Ihr gesamter Markenauftritt und die damit verbundene Klarheit ihres Business waren beeindruckend. Das zeigte sich vom Messestand über ihre Unterlagen bis hin zu ihrem Speaker-Slot. Zu sehen, wie aus einer Idee ein sichtbares Angebot geworden ist, hat mich sehr gefreut. Ich war wirklich stolz auf ihren mutigen Weg, ihre Zielstrebigkeit und darauf, ein Teil dieses Prozesses gewesen zu sein. Bis zu ihrem Launch habe ich richtig mitgefiebert. Für uns beide war das ein besonderer Moment und ein echter Meilenstein unseres gemeinsamen Mentoring-Prozesses.
Was ist aus deiner Sicht entscheidend für ein erfolgreiches Mentoring?
Mariana (Mentee): Erfolgreiches Mentoring beginnt mit einem guten Match – fachlich und menschlich. Es braucht von Anfang an Klarheit:
- Was wollen wir in einem Jahr erreicht haben?
- Welche konkreten Ziele oder sogar KPIs definieren wir?
- Welche Erwartungen und Grenzen gibt es auf beiden Seiten?
Struktur ist kein Widerspruch zu Vertrauen – sie ist die Voraussetzung dafür. Wir haben uns im ersten halben Jahr sogar alle zwei oder drei Wochen getroffen. Diese Frequenz hat einen enormen Unterschied gemacht. Ich war schneller klar positioniert, habe mein Produkt geschärft und war bereits im zweiten Jahr meiner Selbstständigkeit als Messeausstellerin präsent. Kontinuität beschleunigt Entwicklung.
Sonja (Mentorin): Auf der menschlichen Ebene sind Vertrauen, Ehrlichkeit und Offenheit entscheidend. Diese drei Aspekte bilden für mich die Grundlage eines guten Mentorings. Gleichzeitig spielt auch die persönliche Chemie eine wichtige Rolle. Wenn sie von Anfang an stimmt, entsteht ein Gespräch auf Augenhöhe und genau daraus entstehen oft die wertvollsten Impulse. Auf der fachlichen Seite sollte eine Mentorin die Kompetenz und Erfahrung mitbringen, in dem Bereich, in dem die Mentee ihre Fähigkeiten weiterentwickeln möchte. Gemeinsam kann man so eine empfundene Lücke im Erfahrungsschatz der Mentee schließen und ihr helfen, ihren Weg schneller und klarer zu gehen.
Wem würdest du Mentoring und das Programm von MentorMe empfehlen?
Mariana (Mentee): Grundsätzlich allen, die wachsen wollen. Wir alle haben „Baustellen“ – beruflich oder privat. Der Unterschied liegt darin, ob wir versuchen, alles allein zu lösen, oder ob wir uns bewusst Sparringspartner*innen suchen. Ein*e Mentor*in kann vieles sein: Sparringspartner*in, Senior-Expert*in, Coach oder strategische Impulsgeber*in. Entscheidend ist: Mentoring ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen von Ambition. Gerade im HR- und Führungsumfeld sollten wir Mentoring nicht nur empfehlen, wir sollten es selbst vorleben.
Sonja (Mentorin): Eigentlich begleiten uns berufliche Entwicklungsprozesse in jeder Phase unseres Lebens. Deshalb kann Mentoring grundsätzlich in vielen Situationen hilfreich sein. Aus meiner eigenen Erfahrung – und auch aus der Zusammenarbeit mit meiner Mentee – würde ich das Programm besonders Gründer*innen empfehlen. Gerade im ersten Gründungsjahr kann es sehr wertvoll sein, eine*n Mentor*in an der Seite zu haben. Vor allem dann, wenn es Themen gibt, bei denen noch Erfahrung oder bestimmte Kompetenzen fehlen. Ein*e Mentor*in kann helfen, schneller Klarheit zu gewinnen und Entscheidungen sicherer zu treffen.
Was möchtest du anderen Frauen mit auf den Weg geben?
Mariana (Mentee): In Schule und Studium bringen Frauen häufig bessere Leistungen als Männer. Und dann frage ich mich: Was passiert eigentlich später in der Business-Welt, dass wir so wenige Frauen auf höheren Management-Ebenen sehen? Warum bleiben so viele unter ihrem Potenzial? Mein Rat ist klar: Wartet nicht auf 100 % Sicherheit. Wartet nicht darauf, dass ihr euch „bereit genug“ oder „gut genug“ fühlt. Einfach machen. Ihr werdet unterwegs lernen. Ihr werdet Herausforderungen meistern. Ihr werdet wachsen! Selbstständigkeit, Führungsverantwortung oder Sichtbarkeit entstehen nicht durch Perfektion – sondern durch Mut. Traut euch.
Sonja (Mentorin): Karrieren verlaufen selten gradlinig und das ist völlig in Ordnung. Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen, die eigenen Entscheidungen bewusst zu treffen. Und ebenso wichtig ist es, sich Unterstützung zu holen, wenn man sie braucht. Niemand muss seinen Weg allein gehen.
Vielen Dank für eure Zeit und Offenheit!
Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!
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Apr. 30, 2026 | Unkategorisiert
„Als Mentee darf man wieder einen Schritt zurücktreten und sich fragen:
Was will ich eigentlich wirklich? Was ist mir wichtig? Und was davon lebe ich schon?“
Mareike Lehmann, Expertin für Kommunikation & Konfliktklärung, ist seit vielen Jahren ein prägender Teil von MentorMe – engagiert, erfahren und immer neugierig auf Entwicklung. Als Mentorin begleitet sie andere Frauen, gleichzeitig bleibt sie als Mentee selbst immer offen für neue Perspektiven. Mit Formaten wie der kollegialen Fallberatung oder Workshops zur systemischen Fragetechnik bereichert sie die Community auch als Speakerin auf vielfältige Weise.
Liebe Mareike, warum hast du dich dazu entschieden, Teil von MentorMe zu sein?
Ich glaube sehr daran, dass Entwicklung selten allein passiert. In meiner Arbeit als Coachin, Trainerin und Mediatorin sehe ich täglich, wie viel Klarheit entsteht, wenn Menschen anfangen, ihre Gedanken laut auszusprechen und neue Perspektiven zuzulassen. MentorMe schafft genau diesen Raum. Frauen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen kommen zusammen und unterstützen sich gegenseitig in beruflichen und persönlichen Entwicklungsprozessen. Mich hat von Anfang an begeistert, dass hier nicht nur Wissen weitergegeben wird, sondern echte Begegnung entsteht. Und dass es ein Netzwerk ist, in dem Frauen einander stärken, statt sich zu vergleichen.
Was hat sich für dich verändert, seitdem du selbst Mentee bist?
Als Coachin begleite ich viele Menschen bei beruflichen Entscheidungen, Konflikten oder Führungsfragen. Mentee zu sein erinnert mich daran, wie wichtig es ist, selbst immer wieder in eine Lernrolle zu gehen. Man wird langsamer.
Man hört genauer hin. Und man merkt, wie gut es tut, wenn jemand einen Raum hält, in dem man laut denken darf. Für mich ist das eine wichtige Form von professioneller Reflexion. Wer andere begleitet, sollte auch selbst begleitet werden.
Was macht für dich eine gute Mentoring Beziehung aus?
Vertrauen und echte Neugier. Vertrauen, weil Menschen nur dann offen über ihre Fragen sprechen, wenn sie sich sicher fühlen. Und Neugier, weil Mentoring kein Ratschlagformat ist. Die spannendsten Gespräche entstehen oft dort, wo niemand sofort eine Lösung hat. Sondern wo zwei Menschen gemeinsam anfangen zu sortieren, zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entwickeln. Genau dort entsteht Entwicklung.
Was waren deine drei größten Learnings aus den Mentoring Sessions?
Das erste Learning:
Die wirklich wichtigen Fragen sind selten die, mit denen man ins Gespräch startet.
Das zweite:
Klarheit entsteht nicht durch schnelle Antworten, sondern durch gute Gespräche.
Und das dritte:
Viele Frauen unterschätzen ihre Wirkung und ihre Kompetenz enorm. Wenn sich dieses Bild einmal verschiebt, verändert sich oft mehr, als sie selbst erwarten.
Was sind die größten Vorteile für dich, Mentee zu sein?
Der Perspektivwechsel. Im Alltag sind wir oft stark in unseren Rollen unterwegs. Als Führungskraft, Unternehmerin oder Expertin. Als Mentee darf man wieder einen Schritt zurücktreten und sich fragen:
Was will ich eigentlich wirklich? Was ist mir wichtig? Und was davon lebe ich schon? Dieser Raum für Reflexion ist unglaublich wertvoll.
Was sind die größten Vorteile für dich, Mentorin zu sein?
Ich lerne unglaublich viel. Mentoring ist keine Einbahnstraße. Jede Mentee bringt ihre eigene Perspektive, ihre Erfahrungen und ihre Fragen mit. Gerade diese Vielfalt finde ich spannend. Sie öffnet auch meinen eigenen Blick auf Themen wie Karriere, Führung und Zusammenarbeit.
Was war dein schönster Moment bei MentorMe?
Für mich sind es die Momente, in denen Frauen anfangen, sich gegenseitig zu unterstützen. Wenn aus einem Netzwerk plötzlich Verbundenheit entsteht. Wenn jemand merkt, dass sie man mit den eigenen Fragen nicht allein ist. Und wenn Frauen beginnen, sich gegenseitig den Rücken zu stärken. Das sind oft kleine Momente, aber sie haben große Wirkung.
Welchen Tipp gibst du Frauen, die überlegen als Mentee bei MentorMe einzusteigen?
Bringt eure echten Fragen mit. Mentoring funktioniert am besten, wenn man nicht versucht, besonders souverän oder besonders erfolgreich zu wirken. Die spannendsten Gespräche entstehen dort, wo man ehrlich sagt: Ich weiß gerade nicht weiter.
Welchen Tipp gibst du Mentees, die ganz neu bei MentorMe sind?
Nutzt die Community. MentorMe ist viel mehr als nur die Beziehung zwischen Mentorin und Mentee. Es ist ein Netzwerk voller kluger, mutiger Frauen. Wenn man sich darauf einlässt, entstehen oft Kontakte, Austausch und Unterstützung, die weit über das Programm hinausgehen.
Welchen Pro-Tipp gibst du Mentor*innen?
Stellt gute Fragen und haltet die Lösungen aus. Mentoring bedeutet nicht, Antworten zu liefern. Es bedeutet, Denkprozesse zu öffnen. Manchmal reicht eine einzige gute Frage, um etwas in Bewegung zu bringen. Und genau darin liegt die Kraft von Mentoring.
Vielen Dank für deine Zeit und deine Offenheit, liebe Mareike!
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Apr. 15, 2026 | Unkategorisiert
Seit 2022 verbindet MentorMe und Orphoz, a McKinsey Company eine starke Partnerschaft mit einem klaren Ziel: Talente sichtbar machen, Vielfalt fördern und neue Wege in die Beratungsbranche eröffnen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der Austausch von Wissen, sondern auch die aktive Gestaltung von Karrierechancen für eine diverse nächste Generation von Führungskräften.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war die Teilnahme von Orphoz am digitalen Event „Let’s Network“ im März. Mit großem Engagement brachte sich das Team in den Austausch mit der Community ein. Paula Kloppstock übernahm dabei den Themenraum Leadership & Management und setzte mit ihrem inspirierenden Grußwort einen starken Impuls. Ihr Beitrag unterstrich, wie wichtig moderne Führung, Empowerment und Vielfalt in Transformationsprozessen sind.
„Es war super. Ich kann es mit nichts vergleichen. Es war so gut. Solche Formate hatte ich noch nie!“ (Feedback eines Mentees)
Sichtbarkeit schaffen, Vielfalt stärken
Die Partnerschaft verfolgt ein klares Ziel: Orphoz als Arbeitgeber sichtbarer zu machen und gezielt Talente anzusprechen, die die Zukunft von Unternehmen aktiv mitgestalten möchten. Besonders im Fokus steht dabei das Thema Diversity. Orphoz hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, darunter ein angestrebter Frauenanteil von 50 Prozent. Diese Haltung spiegelt sich auch in der Zusammenarbeit mit MentorMe wider, wo Vielfalt, Chancengleichheit sowie die Förderung von Frauen zentrale Themen sind.
Orphoz ist überzeugt, dass nachhaltige Veränderung in Unternehmen nur dann gelingt, wenn Menschen aktiv eingebunden und befähigt werden. Mit einer klaren Methodik und einem gemeinsamen Ziel unterstützt das Team Organisationen dabei, komplexe Transformationen erfolgreich umzusetzen. Dabei erwartet Talente ein Arbeitsumfeld, das die Dynamik eines internationalen Start-ups mit fundierter Beratungsexpertise verbindet. Flache Hierarchien, Gestaltungsfreiheit und eine ausgeprägte Hands-on-Mentalität treffen auf tiefgehendes Branchenwissen und ein starkes Netzwerk.
Wissen teilen, Perspektiven eröffnen
Die Zusammenarbeit mit MentorMe geht weit über klassische Recruiting-Ansätze hinaus. Es entstehen Räume für Austausch, ehrliche Einblicke und persönliche Entwicklung. Events wie „Let’s Network“ zeigen, wie wertvoll es ist, wenn erfahrene Expert*innen ihr Wissen teilen und gleichzeitig neue Perspektiven gewinnen. Auch abseits der Events engagiert sich Orphoz aktiv für die Community: Regelmäßig werden Karrieremöglichkeiten geteilt und Talente erhalten Zugang zu konkreten Einstiegschancen. So entsteht eine Verbindung, die langfristig wirkt.
Die Partnerschaft zwischen MentorMe und Orphoz steht für mehr als Zusammenarbeit. Sie steht für eine gemeinsame Vision: eine Arbeitswelt, in der Vielfalt selbstverständlich ist und in der Talente unabhängig von ihrem Hintergrund die Möglichkeit haben, ihr Potenzial zu entfalten. Wir freuen uns auf alles, was noch kommt!
Interessiert an einer Partnerschaft mit MentorMe? Hier gibt es alle Infos – oder direkt unsere Gründerin und Geschäftsführerin Karin Heinzl kontaktieren!
Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht.
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März 18, 2026 | Unkategorisiert
zeb und MentorMe verbindet eine enge Partnerschaft mit einem klaren Ziel: Frauen gezielt auf ihrem beruflichen Weg zu fördern. Durch die Kombination aus Beratungsexpertise und Mentoring unterstützen wir Fach- und Führungskräfte dabei, ihr Potenzial zu entfalten, Netzwerke auszubauen und ihre Karriere aktiv zu gestalten.
Wie das konkret in der Praxis aussieht – von kontinuierlicher Weiterentwicklung über den Umgang mit Rückschlägen bis hin zur Bedeutung von Netzwerken und Sichtbarkeit – zeigt das Gespräch mit Senior Managerin Dr. Christina Block. Ihre Einblicke machen deutlich, welche Faktoren heute entscheidend sind, um Karrieren nachhaltig und selbstbestimmt zu gestalten.
Was sind die wichtigsten Schritte, die du unternommen hast, um deine Karriere voranzutreiben?
Für mich stand nie die klassische Karriere im Vordergrund, sondern kontinuierliche Entwicklung.
„Karrieren verlaufen nicht mehr linear – entscheidend ist, bewusst zu gestalten, was man erreichen möchte.“
Ich habe mich deshalb konsequent auf die Aspekte konzentriert, die Wirksamkeit erzeugen:
- ein solides und vielseitiges Kompetenzprofil als Beraterin aufzubauen
- Projekte strukturiert zu führen und Teams weiterzuentwickeln
- Kund*innen gegenüber klar, verlässlich und lösungsorientiert aufzutreten
Diese Fokussierung hat es mir ermöglicht, Schritt für Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen. Meine Erfahrung: Wer versucht, alles gleichzeitig zu erreichen, überfordert sich schnell. Wer dagegen priorisiert und Neues bewusst erlernt, entwickelt sich nachhaltig und damit automatisch in eine seniorere Rolle hinein.
Wie wichtig ist es, kontinuierlich neue Fähigkeiten zu erlernen, und wie gehst du dabei vor?
Beratung bedeutet, Kund*innen in Veränderungsprozessen zu begleiten, dies gelingt nur, wenn man selbst vor der Entwicklungskurve bleibt. Für mich ist kontinuierliches Lernen daher ein zentraler Bestandteil meines Rollenverständnisses.
In meinem Team reflektieren wir regelmäßig neue Trends, Technologien und Methoden und leiten daraus ab, was dies für unsere Arbeit sowie für unsere Kund*innen bedeutet. Dieser Prozess verlangt Zeit und Fokus, ist aber entscheidend, um relevant und wirksam zu bleiben.
Persönlich arbeite ich mit einem monatlichen Reflexionsrhythmus:
- Was kann ich weglassen, um effizienter zu werden?
- Welche neue Kompetenz, neues Tool oder Austauschformat könnte meinen Arbeitsmodus verbessern?
So entwickle ich mich kontinuierlich weiter – in kleinen, aber wirkungsvollen Schritten.
Wie gehst du mit Rückschlägen in deiner beruflichen Laufbahn um?
Rückschläge gehören für mich zu jeder Entwicklung. In der Beratung entstehen sie oft dann, wenn Projekte sich anders entwickeln als geplant oder Prioritäten sich verschieben. Ich gehe damit um, indem ich Situationen analytisch betrachte: Was ist passiert, welchen Anteil hatte ich, und was kann ich beim nächsten Mal anders machen? Für mich ist entscheidend, schnell wieder in die Handlungsfähigkeit zu kommen. Rückschläge geben Orientierung, wenn man bereit ist, sie als Daten und nicht als Misserfolg zu sehen.
Welche Rolle spielt Netzwerken für dich, und welche Tipps hast du für den Aufbau eines starken beruflichen Netzwerks?
Netzwerken ist für mich weniger eine „Strategie“, sondern ein langfristiger Beziehungsaufbau. Gerade als Frau in der Beratung ist Sichtbarkeit ein zentraler Erfolgsfaktor, weil Karrieren stark von informellen Informationsflüssen und vertrauensvollen Beziehungen abhängen. Ich pflege mein Netzwerk durch regelmäßigen Austausch, gemeinsame Reflexionen und aktive Unterstützung anderer Kolleg*innen. Mein Tipp: Netzwerken bedeutet Geben vor Nehmen. Wer anderen hilft, schafft Bindung, Relevanz und Vertrauen. Und: Netzwerke sollten divers sein, sowohl hinsichtlich Seniorität als auch Rollen und Perspektiven.
Was bedeutet für dich berufliche Gleichheit und wie kann diese erreicht werden?
Berufliche Gleichheit bedeutet für mich: gleiche Chancen, gleiche Entwicklungspfade und gleiche Bewertung von Leistung – unabhängig von Geschlecht, Lebenssituation oder Arbeitsmodell. Sie entsteht, wenn Unternehmen strukturelle Hürden abbauen, Transparenz schaffen und Führungskräfte aktiv Verantwortung übernehmen. Dazu gehören klare Kriterien für Karriereentscheidungen, flexible Arbeitsmodelle sowie eine Kultur, in der unterschiedliche Lebensrealitäten nicht zur Ausnahme, sondern zur Normalität gehören.
Wie können Frauen in der Wirtschaft besser unterstützt werden, um ihre Karrierezielen zu erreichen?
Frauen brauchen vor allem drei Dinge:
- Sponsoren & Netzwerke, die aktiv Türen öffnen
- Entwicklungswege, die zu ihren Lebensmodellen passen
- eine Kultur, die Potenzial nicht an Präsenz koppelt
In der Beratung heißt das konkret: frühzeitig Verantwortung ermöglichen, klare Perspektiven bieten und sicherstellen, dass Frauen auch auf den relevanten Projektrollen sichtbar werden. Programme und Netzwerke sind dabei extrem unterstützend, entscheidend ist aber auch das Verhalten der Führungskräfte im Alltag.
Wie siehst du die Entwicklung von Vielfalt in der Führungsebene von Unternehmen in den nächsten Jahren?
Ich sehe eine klare Dynamik hin zu mehr Vielfalt – getrieben durch regulatorische Anforderungen, demografische Entwicklungen und die Erkenntnis, dass diverse Perspektiven die Qualität von Entscheidungen erhöhen. Gleichzeitig reicht es nicht, nur Quoten zu definieren. Vielfalt wird sich nur dann in Führungsetagen etablieren, wenn Unternehmen strukturelle Barrieren reduzieren: transparente Auswahlprozesse, Vereinbarkeit und eine Leistungskultur, die nicht nur auf Präsenz basiert.
Was tust du, um ein Umfeld der Inklusivität und Wertschätzung am Arbeitsplatz zu fördern?
Ich fördere Inklusivität über meine tägliche Führung: klare Kommunikation, psychologische Sicherheit und das aktive Einholen unterschiedlicher Perspektiven. Ich spreche Biases offen an – auch die eigenen – und gestalte Teams so, dass jede Person fachlich und persönlich sichtbar wird. Für mich bedeutet Inklusion, dass Menschen sich trauen, zu sagen, was sie wirklich denken, und dass Leistung nicht mit Lautstärke verwechselt wird.
Wie wichtig ist es, dass Frauen sichtbare Rollen in der Politik und Wirtschaft übernehmen?
Sehr wichtig. Sichtbarkeit verändert mentale Modelle und beeinflusst die Erwartungen junger Frauen an ihre eigenen Möglichkeiten. Wenn Frauen nur vereinzelt an der Spitze sichtbar sind, wird Erfolg als „Ausnahme“ wahrgenommen. Sichtbarkeit schafft Normalität und zeigt, dass Führungsrollen keine Frage des Geschlechts sind. Für Unternehmen ist das entscheidend, weil Talente sich an Vorbildern orientieren.
Welchen Einfluss hat dein persönlicher Werdegang auf deine Sichtweise zu Diversity und Gleichheit in Unternehmen?
Mein Weg in der Beratung hat mir gezeigt, wie sehr Karriereverläufe vom Zugang zu Informationen, vom Verhalten von Führungskräften und von strukturellen Rahmenbedingungen abhängen. Ich habe erlebt, wie wichtig Klarheit, Unterstützung und Sichtbarkeit sind – besonders für Frauen. Diese Erfahrungen prägen meine Haltung: Diversity ist kein „Nice-to-have“, sondern eine Voraussetzung für faire Chancen und eine nachhaltige Organisationsentwicklung.
Vielen Dank für deine Zeit und deine Offenheit, liebe Christina!
Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!
Du möchtest auch Teil unserer Community werden? Das freut uns sehr! Hier kannst du dich als Mentee sowie als Mentor*in anmelden!
Feb. 24, 2026 | Unkategorisiert
Die MENTEE-MENTOR-INTERVIEWS sind eine Reihe, in der Mentor*innen und Mentees von MentorMe ihre Erlebnisse, Learnings und Entwicklungsschritte von ihrer Mentoring-Reise teilen.
Warum seid ihr Mentee / Mentorin geworden?
Sabina Holz (Mentee): Nach Jahren als „Familien-Managerin“ und dem Aufbau meiner Selbstständigkeit war es Zeit für ein neues Kapitel. Ich suchte nach Gleichgesinnten – Frauen, die wissen, was Automatisierungen, Blogartikel oder Keywords sind. Seit 2022 bin ich bei MentorMe und habe wundersamerweise immer die passende Mentorin zur jeweiligen Lebensphase gefunden. Aktuell liegt mein Fokus darauf, meine langjährige Erfahrung strategisch in eine neue Festanstellung zu übersetzen.
Lisa Ikinger (Mentorin): Mir gibt es sehr viel Energie mein Wissen und meine bisherigen Erfahrungen sowie Learnings, insbesondere im People & Culture Bereich, weiterzugeben und andere Frauen gezielt auf ihrem beruflichen Weg zu stärken, zu ermutigen sowie zu fördern. Außerdem finde ich es immer spannend neue Menschen kennenzulernen und meine eigenen Perspektiven zu erweitern.
Und warum habt ihr euch dabei für MentorMe entschieden?
Sabina (Mentee):Wegen der Kombination aus Struktur und Herz. Ich wollte kein theoretisches Coaching, sondern ein Netzwerk aus echten Macherinnen. Bei MentorMe habe ich genau das gefunden: Gleichgesinnte, die sich gegenseitig stützen, statt in Konkurrenz zu treten.
Lisa (Mentorin): MentorMe fördert gezielt Frauen im beruflichen Kontext und treibt damit aus meiner Sicht echte Chancengleichheit voran. Zudem ermöglicht die MentorMe Plattform einen einfachen und unkomplizierten Weg ins Mentoring-Prozess einzusteigen und ermöglicht durch einen strukturierten Matching-Prozess ein passgenaues sowie bedarfsorientiertes Mentoring auf Augenhöhe.
„Ich wollte kein theoretisches Coaching, sondern ein Netzwerk aus echten Macherinnen. Bei MentorMe habe ich genau das gefunden.“
Was waren eure 3 größten Learnings aus den Mentoring Sessions?
Sabina (Mentee):
- Gemeinsam denkt es sich schneller: Mit meiner Mentorin Lisa habe ich erlebt, wie wertvoll es ist, wenn jemand das eigene Tempo teilt und Ideen sofort auf den Punkt bringt.
- Der Wert der eigenen Erfahrung: Ich habe gelernt, gerade die Herausforderungen meiner Zeit als Selbstständige und Familienmanagerin als wertvolle Management-Expertise zu begreifen.
- Struktur gibt Sicherheit: Durch den Fokus auf meine Werte und Bedürfnisse habe ich erkannt: Klarheit in den Abläufen ist die beste Basis, um auch in turbulenten Zeiten gelassen zu bleiben – beruflich wie privat.
Lisa (Mentorin):
- Es ist wirklich spannend zu beobachten, wie viel Wirkung ehrliches Zuhören und gezielte Fragen haben können.
- Mentoring ist immer ein gegenseitiger Lernprozess.
- Bewusstsein erzeugen, wie wichtig Selbstreflexion und Perspektivenvielfalt in der persönlichen Entwicklung sowie eigenen Wirksamkeit sind.
Was hat sich für euch durch das Mentoring bei MentorMe verändert?
Sabina (Mentee): Meine Perspektive hat sich von 90 auf 360 Grad erweitert. Besonders wertvoll ist für mich der Austausch in der Community. Wenn ich das wöchentliche Coworking moderiere, spüre ich diesen ganz besonderen „MentorMe-Vibe“: ein wohlwollendes, motivierendes Miteinander, das einen trägt.
Lisa (Mentorin): In erster Linie habe ich für mich erkannt, wie viel Freude es mir bereitet, unterschiedliche Menschentypen zu beraten und in einen echten sowie tiefen Austausch einzusteigen. Es gibt mir sehr viel Energie gemeinsam mit dem Mentee an konkreten Fällen zu arbeiten, passende Lösungsansätze zu entwickeln und in die eigene Wirkungskraft zu verhelfen.
Was war euer schönster Moment bei MentorMe?
Sabina (Mentee): Der offene Austausch mit Nadine Henning, jede Moderation im Coworking und natürlich mein erstes Gespräch mit Lisa. Es war dieser „Klick-Moment“, wenn man merkt: Da versteht dich jemand ohne viele Erklärungen. Diese Energie nehme ich aus jeder Session mit in meinen Alltag.
Lisa (Mentorin): Zusammen zu lachen und „Aha-Momente“ zu erleben.
Was ist wichtig für ein erfolgreiches Mentoring?
Sabina (Mentee): Offenheit und die Bereitschaft, sich wirklich auf den Prozess einzulassen. Es hilft enorm, wenn man sich traut, auch die unbequemen Fragen zu stellen. Mentoring ist dann am besten, wenn es nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern echte Veränderungen anstößt.
Lisa (Mentorin): Ich denke, es ist auf jeden Fall wichtig sich mit Offenheit, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung zu begegnen. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, Erfahrungen und Realität mit, dies gilt es zu respektieren. Hinzu kommt, dass ein regelmäßiger Austausch erfolgsentscheidend sein kann und die Bereitschaft, an sich zu arbeiten.
Wem würdet ihr Mentoring und das Programm von MentorMe dringend empfehlen?
Sabina (Mentee): Allen Frauen, die an einer Schwelle stehen. Ganz egal, ob es um den Wiedereinstieg nach der Familienzeit oder eine berufliche Neuorientierung geht. Wer Gleichgesinnte sucht und bereit ist, die eigenen Stärken neu zu entdecken, ist hier genau richtig.
Lisa (Mentorin): Grundsätzlich allen Menschen, die sich ein starkes Netzwerk und ehrliche Unterstützung wünschen. Und klar: allen Frauen, die sich beruflich weiterentwickeln und neu orientierten möchten sowie mehr Selbstvertrauen und Klarheit gewinnen wollen.
Was wollt ihr anderen Frauen an dieser Stelle mit auf den Weg geben?
Sabina (Mentorin): Traut euch und glaubt an euch, ganz gleich in welcher beruflichen Lebensphase ihr seid. Werdet euch eurer Talente und Potenziale bewusst. Durch das Mentoren-Tandem lassen sich machbare und zu euch passende Wege finden, abgesehen von der eigenen Aufrichtung und dem „Empowerment“, die durch ein euch wertschätzendes, prozessorientiertes Coaching oder motivierendes Mentoring möglich werden.
Lisa (Mentorin):
- Trau dich, deinen Weg zu gehen – du bist gut genug.
- Hol dir Unterstützung und vernetze dich mit anderen Frauen.
- Deine Stimme und deine Ziele sind wichtig – steh für sie ein. 💪✨
Vielen Dank für eure Zeit und Offenheit!
Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!
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Nov. 19, 2025 | Unkategorisiert
Was tun, wenn ein*e Mentee plötzlich mit ganz persönlichen Themen kommt? In diesem Beitrag geht es um den fließenden Übergang zwischen Mentoring und Coaching. In unserem Interview mit unserer Mentorin Mona erfährst du, wie du als Mentor*in souverän damit umgehen kannst. Coaching meets Mentoring!
Was tut man als Mentor*in, wenn plötzlich ganz andere Fragen auftauchen?
„Ich wollte ihr nur erzählen, wie ich meine erste Gehaltsverhandlung geschafft habe – und plötzlich sprach sie über Mobbing in der Schule.“ Mentoring-Gespräche verlaufen nicht immer nach Plan. Und manchmal ist genau das der Moment, in dem es richtig spannend wird.
Mona, du bist Mentorin bei MentorMe, aber auch Coach mit langjähriger Erfahrung? Was tust du, wenn Coachingthemen im Mentoring auftauchen?
Selbstzweifel, Unsicherheiten, innere Blockaden? Abblocken, durchziehen oder Raum geben? Coaching-Themen im Mentoring sind völlig in Ordnung – solange wir erkennen, was da gerade passiert, und bewusst damit umgehen.
Mentoring oder Coaching: Worin liegt der Unterschied?
Ein kleiner Kompass für die Rollen: Mentoring heißt: Wissen, Erfahrungen und Netzwerke weitergeben oft entlang eines konkreten beruflichen Wegs. Coaching dagegen regt zur Selbstreflexion an, unterstützt bei Entscheidungsprozessen und hilft, eigene Ressourcen zu aktivieren, ohne direkte Lösungsvorgaben. Beides ist wichtig und wertvoll. Doch im Mentoring hilft es, den Unterschied klar zu haben: für sich selbst, für das Gegenüber, für den Prozess. Coaching meets Mentoring? Ja – mit Plan! Eine gewisse Vermischung ist ganz normal und oft auch hilfreich. Im natürlichen Gesprächsfluss wechselt oft automatisch die beratende zu einer offen klärenden Perspektive und zurück. Doch wenn die Rollen, besonders bei emotionalen und komplexen Themen, nicht klar sind, kann es zu Überforderung, Missverständnissen oder enttäuschten Erwartungen kommen.
Und was mache ich als Mentor*in jetzt damit?
- Coaching „labeln“ Wenn sich ein Coachingthema zeigt: Nenn es auch so! Mach das Gespräch bewusst zur Coaching Session mit klarer Absprache und ggf. einem neuen Rahmen. Mach die Rollen transparent und stelle deine Angebote zur Verfügung: Ihr könnt diese Entscheidung gemeinsam treffen. Als Mentorin könntest du sagen: „Ich erzähle dir gern, wie es mir in einer ähnlichen Situation ging, was ich entschieden habe, was ich bereut habe und was mir geholfen hat. Lass uns gemeinsam schauen, was zu dir passt.“ Als Coach hingegen: „Lass uns gemeinsam entdecken, was hinter deinen Gedanken steckt, was dich stärkt, was dich hemmt und wie du deine Ressourcen gezielter einsetzen kannst. Ich begleite dich, deinen eigenen Weg zu finden.“ So entsteht Klarheit und Kommunikation findet auf Augenhöhe statt – ein sicherer Raum für Lernen und Entwicklung.
- Erwartungen offen ansprechen Je klarer das gemeinsame Ziel, desto stärker die Verbindung. Schon zu Beginn des Mentorings kannst du fragen: „Was wünschst du dir von unserer Zusammenarbeit? Geht’s dir eher um fachlichen Input, Entscheidungshilfe oder regelmäßigen Austausch?“ „Wie häufig möchtest du dich austauschen – spontan oder lieber mit festen Terminen?“ Und auch deine Perspektive darf Raum bekommen: „Mir ist wichtig, dass wir uns gegenseitig Feedback geben, wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt, sprechen wir’s an.“ Wenn sich im Laufe der Gespräche Themen verschieben, sag es: „Ich habe das Gefühl, wir sind bei einem Thema gelandet, das tiefer geht. Möchtest du, dass wir das gemeinsam anschauen?“ Transparenz schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist der beste Dünger für Entwicklung.
- Eigene Grenzen erkennen und wahren: Mentoring heißt nicht, alles lösen zu müssen. Manchmal ist der stärkste Beitrag: „Ich höre, wie sehr dich dieses Thema beschäftigt und ich glaube, hier wäre professionelle Begleitung hilfreich. Nicht, weil du was falsch machst, sondern weil es hilfreich ist, mit jemandem tiefer einzusteigen, der genau für solche Themen da ist. Ich bin dafür nicht ausgebildet und würde dir daher gern eine professionelle Ansprechpartnerin empfehlen.“ Grenzen zu setzen ist keine Schranke, sondern ein schützender Rahmen für deine eigenen Ressourcen und Raum für die Unterstützung, die am besten hilft.
Fazit aus der Mentor*innen-Community: Ein Gespräch ist selten „nur“ Mentoring oder „nur“ Coaching, oft ist es ein lebendiger Tanz dazwischen. Was zählt, ist Bewusstsein, Klarheit und der Mut, Rollen zu benennen – gerade, wenn’s emotional wird.
Wie erlebst du solche Gespräche im Mentoring? Hast du schon mal Coaching-Themen aufkommen sehen und wie bist du damit umgegangen? Schreib’s gern in die Mentor*innen-Community oder teile deine Perspektive beim nächsten Community-Austausch!
Vielen Dank für deine Zeit und deine Offenheit, liebe Mona!
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