So bringt Mentoring deine Karriere voran (t3n über Mentoring)

So bringt Mentoring deine Karriere voran (t3n über Mentoring)

Gutes Mentoring ist kein Selbstläufer. Um vom Wissen erfahrener Mitarbeiter zu ­profitieren, braucht es Zeit, Einsatz und Ehrlichkeit. Dann aber helfen Mentoren­programme ­dabei, Herausforderungen bei der eigenen Karriere besser zu meistern.

Dieser Tag war für ihre Karriere wichtig, Caroline Grün wusste das. Zum ersten Mal präsentierte sie ein Projekt direkt vor der obersten Führungsriege bei ihrem Arbeitgeber Vodafone. Ihr Ziel: die Zusage für ein neues Budget. Und einen guten Eindruck zu machen, natürlich. Vor den aufmerksamen Blicken ihrer Chefs startete sie ihre Powerpoint-Präsentation, begann, ihre Pläne zu erklären – und wurde schon nach wenigen Sätzen von Nachfragen unterbrochen. Alle begannen zu diskutieren, einen Moment lang hörte ihr niemand mehr zu.

Rund drei Jahre ist das nun her und noch immer hat Grün die Situation vor Augen: „Das hat mich damals total verunsichert“, sagt sie. Dabei wirkt die junge Frau in schwarzem Kleid und hellrotem Mantel ganz und gar nicht wie jemand, der sich leicht aus der Ruhe bringen lässt. Sie hat eine kräftige Stimme, einen wachen Blick und gilt bei ­Vodafone als Nachwuchstalent. Schon jetzt, mit 32 Jahren, leitet sie ein 37-köpfiges Team im Risk-­Management. Die schwierige Präsentation vor ihren Chefs hat Grün dennoch lange beschäftigt. „Zum Glück hatte ich meinen Mentor, mit dem ich die Situation besprechen konnte“, sagt sie.

Einen erfahrenen Partner als Mentor an ihrer Seite zu haben, das wünscht sich inzwischen die große Mehrheit der ­Berufstätigen. Eine Studie der International School of ­Management in Hamburg fand 2017 heraus, dass die Erwähnung von Mentoring-Programmen in Stellenanzeigen generell zu positiven ­Erwartungen hinsichtlich des Unternehmens und seiner Kultur bei Studierenden und Absolventen führt. Und die Personalberatung Robert Walters hat kürzlich bei einer Umfrage unter rund 130 Arbeitnehmern und -gebern festgestellt, dass 71 Prozent der Befragten Mentoring im Unternehmen für wichtig halten. Jedes zweite Unternehmen hatte derartige Programme zumindest für Berufseinsteiger im Angebot. Kein Wunder, versprechen sich Unternehmen von Mentoring-Programmen doch gleich mehrere Vorteile. So haben Rajashi Gosh von der Drexel University und Thomas G. Reio von der Florida International University festgestellt, dass sich sowohl Mentor als auch Mentee dadurch stärker ihrem Unternehmen verbunden fühlen. Zudem gilt Mentoring als wichtiges Instrument für die Karriere- und Nachfolgeplanung.

Prominente Beispiele dafür gibt es genug: So holte sich Facebook-­Boss Marc Zuckerberg regelmäßig Rat von Apple-­Gründer Steve Jobs. Post-Chef Frank Appel übernahm 2008 den Vorstandsvorsitz der Deutschen Post, nachdem sein langjähriger Mentor und Ex-Vorstand Klaus Zumwinkel wegen Steuer­hinterziehung zurücktreten musste. Und Springer-Verlagschef Mathias Döpfner hat seine Freundschaft zur Verlegerwitwe ­Friede ­Springer wohl auch nicht geschadet.

Gutes Mentoring kann der Karriere entscheidende Impulse geben. Die Initiative Mentorme setzt neben den klassischen Zweiertandems auch auf regelmäßige Events und Networking. (Foto: Studioafraz)

Ein genauerer Blick in die Forschung zeigt allerdings auch: ­Erfolgreiches Mentoring ist bei Weitem kein Selbstläufer. So konnte ein Forscherteam um Lillian T. Eby von der University of Georgia zeigen, dass schlechtes Mentoring Mentees sogar nachhaltig psychologisch schwächen kann – zum Beispiel, weil ein zu dominanter Mentor sie eher verunsichert als ­selbstbewusster macht. Und Gerhard Blickle, Wirtschaftspsychologe an der ­Universität Bonn, sagt sogar: „Bisherige Studien zeigen, dass formelles Mentoring, bei dem Unterstützer und Nachwuchs einander zum Beispiel durch ein Unternehmen zugeordnet werden, keine nachhaltigen positiven Karrierewirkungen hat.“

Von Reverse- bis Cross-Mentoring

Mentoren kommen in Unternehmen auf verschiedensten Ebenen zum Einsatz. Frauen-Mentoring etwa soll weibliche Netzwerke in Firmen stärken, um mehr Frauen in Chef­positionen zu bringen. Beim Reverse-­Mentoring lernen die Alten im Unternehmen von den Jungen. Zum Beispiel: digitaler zu denken. Und beim Cross-Mentoring tauschen sich Mentor und Mentee über Unternehmensgrenzen hinweg aus. Es gibt Programme, die sich speziell an Trainees und Berufseinsteiger richten, um ihnen den Start im Unternehmen zu erleichtern. Andere Programme ­helfen sogenannten „High-Potentials“, sich auf Führungsauf­gaben ­vorzubereiten.

Das gilt auch für Caroline Grün, eines der jungen Talente bei ­Vodafone, wie es dort heißt. Sie habe in den vergangen 1,5 Jahren viel von ihrem Mentor gelernt, sagt die Jungmanagerin. „Vor allem den Perspektivwechsel.“ Nach der schwierigen Präsentation vor ihren Chefs etwa grämte sie sich zunächst im Stillen, sprach dann aber doch mit ihrem Mentor darüber: Andreas ­Laukenmann, Bereichsleiter Consumer-Marketing, 48 Jahre. Dieser erzählte ihr, es sei ganz normal, unterbrochen zu werden. Vorstände hätten eben wenig Zeit und bräuchten schnell Informationen. Und ihr Ziel, ein neues Budget für ihr Projekt zu bekommen, habe Grün doch erreicht. Für die junge Frau ein Aha-Erlebnis: „Ich war enttäuscht, dass ich keine perfekte Präsentation geliefert hatte – und hatte völlig vergessen, dass ich erfolgreich war!“ Seitdem sehe sie viele Dinge im Job pragmatischer. Auch insgesamt sei sie in ihrem Auftreten durch das Mentoring sicherer geworden. Anfangs alle paar Wochen, inzwischen alle paar Monate holt sich die junge ­Führungskraft Rat, wenn sie nicht weiter weiß: War es in ­Ordnung, den Kollegen in einer bestimmten Situation zurechtzuweisen? Soll sie ein Problem im Team direkt ansprechen – oder erst einmal abwarten? Andreas Laukenmann vermittelt Grün das, was Experten intuitives Wissen nennen – Wissen also, das man nicht in Management-Büchern nachlesen kann, sondern das auf jahrelanger Joberfahrung beruht. „Das gemeinsame Reflektieren hat mir sehr geholfen, schnell in meine neue Rolle als Führungskraft hineinzuwachsen“, sagt Grün. Und Laukenmann ergänzt: „Gerade weil wir oft verschieden an Dinge herangehen – Caroline spontaner, ich eher faktischer – ist der Austausch ­bereichernd.“

Den richtigen Mentor finden

Grün hat ihren Mentor eher zufällig gefunden: Ihre Chefin hatte Laukenmann vorgeschlagen. Sie gingen Kaffee trinken, die ­Chemie zwischen den beiden Vodafone-Managern stimmte. Viele Firmen aber wollen sich nicht allein auf solche informellen Prozesse verlassen – und werden parallel dazu selbst aktiv. Auch bei ­Vodafone bekommen etwa Trainees direkt beim Berufseinstieg einen erfahrenen Mentor zur Seite gestellt.

Sehr ähnlich verläuft der Matching-Prozess beim Kölner Spezial­chemiehersteller Lanxess. Die potenziellen Trainees werden vor ihrem Jobstart bei einem eintägigen Assessment-Center durchleuchtet. Ihr späterer Bereichsleiter teilt ihnen nach der Zusage dann einen passenden Mentor zu – nicht selten nimmt auch schon der spätere Mentor bereits selbst an dem mehr­stufigen Auswahlverfahren teil. Die HR-Abteilung gibt dabei allerdings nur Richtlinien vor – etwa, dass der Mentor nie der direkte Vorgesetzte sein darf und dass ein gewisser Alters­abstand gewahrt sein muss. „Wir stellen fest, dass viele der Mentor-Mentee-­Beziehungen auch nach Beendigung des Trainee­programms ­weiter bestehen bleiben“, sagt Vera Bell, Leitung Talent ­Community Management beim Spezialchemiehersteller Lanxess – für sie ein Zeichen, dass die Beziehungen gut funktionieren.

Die größte Herausforderung des Matching-Prozesses ist ­dabei – wie beim Online-Dating –, den perfekten Partner zu finden. Wirksames Mentoring habe sehr komplexe soziale Voraussetz­ungen, sagt Wirtschaftspsychologe Gerhard Blickle. „Die ­persönliche Chemie muss stimmen, das Vertrauen langsam wachsen.“ Blickle stellt generell infrage, dass arrangierte Tandems zu einer erfolgreichen Mentoring-Beziehung führen können.

Die Vorhersage, ob zwei Menschen zusammenpassen, fachlich wie persönlich, ist in der Tat alles andere als leicht. Karin Heinzl hat mit „Mentorme“ ein unternehmensunabhängiges Mentoring-Programm gegründet, das sich speziell an junge Frauen richtet. Sie lässt sich bei der komplexen Matching-Frage von Software helfen. Um passende Partner zu finden, füllen bei Mentorme sowohl Mentoren als auch potenzielle Mentees ­vorab umfangreiche Fragebögen zu ihrer fachlichen Qualifikation, Persönlichkeit und ihren Erwartungen aus. Etwa, ob sie lieber mit ordnungsliebenden, direkten oder harmoniebedürftigen ­Menschen zusammenarbeiten. Ein Algorithmus unterstützt dann die Mentorensuche. „Beim ersten Treffen ist schnell klar, ob es passt – oder eben nicht“, sagt Heinzl. Fast wie bei der Dating-App ­Tinder.

Mentorme ist eines von zahlreichen Programmen für Arbeitnehmer, die bei der Mentorensuche nicht von ihrem Unternehmen unterstützt werden. Die Karrieremacher oder Mentor Lane sind weitere Anlaufstellen. Interessierte können sich hier in der Regel über ein Online-­Formular anmelden und bekommen dann von den Organisationen einen potenziellen Mentor zugeteilt. Ganz billig ist das allerdings nicht: Bei Mentorme kostet dieser Service je nach Jobstatus zwischen 396 und 576 Euro; bei Mentor Lane ist man ab 750 Euro dabei. Natürlich kann man die Mentoren­suche auch auf eigene Faust angehen – zum Beispiel, indem man Vorgesetzte in der eigenen Firma direkt anspricht. Freiberufler können erfahrenere Kollegen aus ihrem Netzwerk oder berufliche Vorbilder fragen. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt. Sprich: Zunächst verabredet man sich auf einen Kaffee, erklärt dann sein Anliegen und gibt dem Gegenüber Zeit, ein paar Tage darüber nachzudenken. Der Vorteil dieser Herangehensweise ist, dass man großen Einfluss darauf hat, wer der künftige Mentor wird.

Auch Firmen, die sich dafür interessieren, ein Mentoring-­Programm aufzusetzen, finden bei Mentor Lane und Mentorme Hilfe­stellung. Die Deutsche Gesellschaft für Mentoring (DGM) bietet neben vielen Informationen sogar eine Zertifizierung für Mentoring-­Programme an. Und Unternehmensberatungen sowie viele örtliche Handelskammern geben ebenfalls Tipps. ­Einige Handelskammern organisieren sogar eigene Cross-­Mentoring-Programme. Gerade für kleinere Unternehmen, für die sich ein eigenes Programm nicht lohnt, ist diese Form des Mentorings ­attraktiv: Sie stärkt das Arbeitgeber­image, zudem lernen die Mitarbeiter andere Unternehmenskulturen kennen, was neue Anregungen bringt. Gleichzeitig kann es auch für Mentees ­Vorteile haben, wenn ein Mentor nicht aus dem eigenen Unternehmen kommt. Natalya Nepomnyashcha, Gründerin des Netzwerks Chancen zur Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher, ist seit zwei Jahren als Mentorin für Mentorme tätig. In dieser Zeit hat sie zwei junge Frauen in den Beruf begleitet. Sie sagt: „Gerade ganz am Anfang ihrer Karriere fühlen sich viele wohler, kritische Dinge außerhalb ihrer Firma besprechen zu können.“ Etwa, wenn das neue Arbeitsumfeld nicht so gut passt wie erhofft.

Kriterien für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

Bei Nils Berkemeier kann davon keine Rede sein. Er hat vor rund drei Jahren als Trainee bei Lanxess angefangen und arbeitet nun in der Finanzabteilung des Konzerns. Einen Mentor an seiner Seite zu wissen, habe ihm nicht nur geholfen, schneller ­Kontakte im Konzern zu knüpfen, sagt er. „Vor allem hatte ich immer die Sicherheit: Wenn irgendwelche Probleme auftauchen sollten, kann ich mich an Simon wenden.“ Berkemeiers Mentor Simon ­Berheide, selbst erst Mitte 30, hilft gern: „Es macht mir einfach Freude, die Entwicklung jüngerer Kollegen zu begleiten und zu deren Erfolg beizutragen.“

Damit eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstehen kann, brauche Mentoring allerdings einen klaren Rahmen, sagt Vera Bell von Lanxess. Sie empfiehlt Mentoren und Mentees, sich vor allem am Anfang, alle sechs bis acht Wochen zu treffen und auszutauschen. Im Talentprogramm von Vodafone geht man sogar noch einen Schritt weiter. Dort bekommen Mentoren und Mentees nach einem einführenden Workshop von der Personalabteilung die Vorlage für eine Mentoring-Vereinbarung zugeschickt, also eine Art persönlichen Vertrag. Darin legt das Tandem gemeinsam fest, welche Ziele das Mentoring erfüllen soll –, etwa Kontakte in bestimmte Fachbereiche zu knüpfen oder sich bestimmte Fähig­keiten anzueignen. Zudem sollten Teilnehmer offen über ihre Erwartungen sprechen, rät ­Talent-Managerin Hanna Eßer. „Was kann der Mentor leisten? Wo gibt es Grenzen? Wie sollte sich der oder die Mentee einbringen?“

„Das gemeinsame Reflektieren hat mir sehr ­geholfen, in die Rolle als Führungskraft hineinzuwachsen.“

— Caroline Grün Head of Risk Management, Vodafone

Die wichtigste Voraussetzung im Mentoring sei dann, dass sich beide Seiten Zeit nehmen – und der Mentor tatsächlich helfen wolle, sagt Mentorme-Gründerin Heinzl. „Ein Mentor sollte nicht drei Stunden von seinem Lebenslauf erzählen und dann sagen: Mach das genauso.“ Stattdessen gehe es viel darum, zuzuhören und gemeinsam mit dem Mentee die Vor- und Nachteile von Entscheidungen abzuwägen. So entstehe eine Partnerschaft auf Augenhöhe, von der im besten Fall auch der Mentor profitieren könne. Andreas Laukenmann, Mentor von Caroline Grün bei ­Vodafone, kann das bestätigen. Überrascht sei er gewesen, als seine Mentee ihm das erste Mal erzählte, dass sie sich manchmal fremd fühle als einzige Frau unter Männern in Meetings: „Wieso? Darauf achtet doch keiner“, sagte er damals. Nach diesem Gespräch aber begann er selbst gewisse Details zu beobachten. Sitzen Männer in reinen Männerrunden tatsächlich anders als in gemischten Meetings? Fallen andere Sprüche? „Plötzlich habe ich gemerkt, dass es da tatsächlich einen Unterschied gibt.“ Dieses Mal war der Aha-­Moment auf seiner Seite.

Der Erfolg hängt auch vom Mentee ab

Den größten Anteil daran, ob ein Mentoring wirksam ist oder nicht, hat allerdings der Mentee. „Wer glaubt, beim Mentoring alles auf dem Präsentierteller zu bekommen, liegt falsch“, sagt Heinzl. „Es ist die Aufgabe des Mentees, zu definieren, was er oder sie aus einer solchen Beziehung mitnehmen möchte.“ Das gilt insbesondere für Mentees, die sich ihren Mentor selbst suchen. Sie sollten sich zunächst die Frage stellen, was sie von ihrem ­Mentor überhaupt erwarten: Soll er ihnen fachlich oder persönlich helfen? Welche Kompetenzen, welches Netzwerk sollte er oder sie mitbringen? Welche Ziele will man durch das Mentoring erreichen? Ist der passende Mentor dann gefunden, gilt es auch, die einzelnen Treffen jeweils vorzubereiten, mit konkreten Fragen oder zumindest Themen, die es zu besprechen gilt. Wer die Be­ziehung zu seinem Mentor ernst nimmt, muss also nicht nur einiges an Zeit, sondern auch an Hirnschmalz investieren.

Artikel am 24.02.2019 bei t3n veröffentlicht.

Ab durch die gläserne Decke (Interview mit Deutschlandfunk)

Ab durch die gläserne Decke (Interview mit Deutschlandfunk)

„Ich habe MentorMe gegründet, weil ich erkannt habe, egal zu welcher Zeit – ob damals, als ich in den Beruf eingestiegen bin, drei Jahre später, sieben Jahre später – Frauen die selben Hürden haben, die selben Schwierigkeiten zum Teil, und die selben Fragestellungen wie ich damals.“ Sagt Karin Heinzl, die früher für die FDP-Bundestagsfraktion gearbeitet hat.

Mentoring-Programme gibt es viele in Deutschland – meist richten diese sich an eine bestimmte Branche oder finden innerhalb von Unternehmen statt. MentorMe hat einen offenen Ansatz – sie wollen in allen Branchen vermitteln. Als Mentee bewerben können sich Studentinnen, Absolventinnen und „Young Professionals“ – also, Frauen, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Cristin Gehrlein ist eine davon. Sie sagt:

„Es hat sich dann so ergeben, dass wir uns eigentlich alle drei Wochen getroffen haben. Dann haben wir so ein bisschen zusammen reflektiert über die letzten Wochen. Es war nie so, dass Isabella mit 20 Seiten PowerPoint ankam.“

Priorisieren – aber wie?

Nach einem Bachelor in Medienwirtschaft landete Cristin Gehrlein in Berlin. Dort musste sie entscheiden, wie es weitergeht: ein Volontariat oder einen Master anfangen? Gleichzeitig wollte sie auch ihrem Interesse an Politik nachgehen. Cristin Gehrlein hatte Probleme dabei, alles unter einen Hut zu bekommen. Dann traf sie durch MentorMe Isabella Neisinger.

„Ich erinnere mich, als du zu mir gekommen bist und gesagt hast: ‚Ich hab so viele Sachen, die ich mir anschaue, Veranstaltungen, wo ich gerade den Politikbereich kennenlerne. Und ich schaffe einfach nicht drei Veranstaltungen pro Abend. Was kann ich tun?‘“

Isabella Neisinger gab Cristin Gehrlein dann den Rat, sich einmal die Woche mit einem Tischkalender hinzusetzen und interessante Veranstaltungen zu priorisieren. So – mit einfachen Ratschlägen – klappt Mentoring auch, wenn die Berufswege von Mentee und Mentorin nicht 1:1 zusammenpassen. Isabella Neisinger hat lange in der Beratung gearbeitet, ist jetzt Referentin im Auswärtigen Amt. Cristin Gehrlein kann sich einen Job in einer Stiftung oder NGO vorstellen.

Nicht vorgeben, sondern bestärken

„Mentoring heißt nicht, jemand den Weg, den man gegangen ist, aufzuzeigen und vorzuzeigen. Sondern jemanden dabei zu bestärken, seinen eigenen Weg zu gehen,“ meint Neisinger.

An MentorMe schätzt Isabella Neisinger die Offenheit – dass ihr als Mentorin viele Freiheiten gelassen werden. MentorMe gibt einen Leitfaden vor. Wie genau das Mentoring mit Cristin Gehrlein abläuft, was besprochen wird, das konnten die beiden selbst entscheiden. So ging es zum Beispiel um politisches Engagement:

„Ich war immer politisch interessiert und hatte auch eine politische Meinung, aber ich hatte in der Vergangenheit immer das Gefühl, dass es hundert gute Gründe gibt, nicht in eine Partei einzutreten. Dann war der Moment gekommen, mit Isabellas Kick in den Hintern – jetzt trete ich ein, jetzt werde ich aktiv.“

Vertrauensvolle Gespräche helfen

Cristin Gehrlein engagiert sich nun ehrenamtlich in einer großen Partei. Nicht nur dabei hat sie Isabella Neisinger bestärkt. Sich im Job behaupten, Bewerbungen schreiben – das sind alles Sachen, die Cristin Gehrlein in der Vergangenheit nicht leicht fielen. Mit ihrer Mentorin konnte sie im Vertrauen darüber sprechen.

„Ich finde, wenn man in den Beruf startet, hat man ganz viele Ängste, was falsch zu machen: vielleicht die Kultur noch nicht zu kennen, zu viel zu sagen, zu wenig zu fragen. Das war was, was wir mit konkreten Situationen gemacht haben. Wenn Cristin gesagt hat – „Ich hab das bei der Arbeit, ich fühl mich da nicht so wohl“– da hab ich nachgebohrt, worum geht’s eigentlich und dann einfach auch bestärkt“, berichtet Neisinger.

Zufrieden mit dem Plan für die Zukunft

Nach einem knappen Jahr Mentoring fühlt sich Cristin Gehrlein sicherer in der Arbeitswelt. Und: Sie hat einen Plan für die Zukunft gefasst. Im Frühjahr beginnt sie einen Master und sucht sich dann einen Studentenjob im politischen Bereich.

„Ich habe einen Plan, ich habe einen Plan für die nächsten Jahre, mit dem ich zufrieden bin. Aber was vor allem gut war, ist, dass ich eine andere Sichtweise auf meine Zukunft insgesamt habe, weil Isabella mich einfach bestärkt hat.“

Interview mit Gründerin und Geschäftsführerin Karin Heinzl

Interview mit Gründerin und Geschäftsführerin Karin Heinzl

Interview with Karin – founder of @mentorme_berlin

Not only have women caught up with men in terms of education, there are statistics showing that women in some countries even surpass men in educational achievement. Women are strong, focused and are great team contributors.

Despite these amazing attainments, gender Inequality in the workplace persists. Sometimes it starts as early as in the interview process for an opening. Our todays #heroine_of_the_week Karin Heinzl from @mentorme_berlin and her great team encourage young female professionals (students and graduates) to go beyond stereotypes and mentors them to succesful carreers. Read Karins honest and inspiring interview below.

If you wish to become part of the project: MentorMe Berlin will start the mentee-application phase for their third program year, starting in November 2017, before summer. To receive updates, please follow MentorMe on Facebook.

To all men and women who want to become mentors, please fill out online form.

Let us support this beautiful initiative!

@ichselbstaendig: Karin, your inspiration for MentorMe was your work in an NGO in India. This is very exciting and an unexpected turn in your career, can you tell us a little bit more about how MentorMe was born?

Karin: I worked in German politics. When my political party got voted out of the Bundestag when losing a federal election in Fall 2013, I lost my job. But, when a door closes another one opens: I got a chance to go to India and work for a NGO in Mumbai. So, I packed my luggage, flew to Mumbai and stayed and lived in a rural village with the locals for the first half of 2014. This experience was incredible. It reached and pushed my own boundaries. When coming back, I was certain: I want to do something that has a positive impact on other people’s lives. Long story short and a couple of months later, I decided to start a social venture: MentorMe, a job-related program for female students and graduates. MentorMe completely changed my life: it gave me freedom and incredible responsibility. But I love it. I really and full-heartedly love it.

@ichselbstaendig: Do you believe there is still a gap between opportunities for women and men in our modern business world?

 

Karin: Yes and it starts with the job entry. Young women tend to be more critical about themselves than men, when deciding whether they should apply for a job. It continues with middle management. Men are more often then women part of a male “rope team”, where they have seniors or mentors in higher positions, who help them climb up the career ladder. This is also the time when women, after giving birth, have problems to find back into their jobs because many companies do not offer a family friendly environment. Last but not least, it is also reflective with higher management. In Germany, company boards are still underrepresented by women. They make up only 22% of the members of supervisory boards. So, you see the imbalances from the bottom all the way up to the top.

@ichselbstaendig: How do you and MentorMe help young girls to find a suitable career path?

Karin: With MentorMe we offer young women a holistic program, that includes 3 services: 1) individual mentoring with experienced mentors who guide them in finding their way 2) online and

offline training on skills for the job entry (such as rhetoric and presentation) and 3) an abundance of networking events such as company visits, job interviewing sessions, evenings with experts from various branches and many more. This combination, paired with intensive personal assistance as well as job offerings, is our way of bringing our mentees into the working world.

 

@ichselbstaendig: As a founder of a NGO how do you deal with financial needs of your organization? Apart from donations, do you have paid services that both mentors and mentees can participate in?

 

Karin: The financial side is important and worrying at the same time because without a throughout financial strategy no NGO can sustain over a long period of time. Naturally, we think a lot about how we can build a financial foundation for MentorMe while not overcharging those we want to support, our mentees. Right now, our mentees pay a small yearly fee. What we have already in place but want to increase is our number of paid partnerships with companies and organisations. We offer them to make their employees to mentors of mentees who want to work in their job fields. With this kind of cooperation, companies can engage in CSR, build a positive employer branding and diversity strategy as well as engage in innovative recruiting that benefits mentees and mentors alike.

@ichselbstaendig: What was your biggest challenge as an entrepreneur so far? Where did you find the knowledge and power to deal with it?

Karin: The biggest challenges are in fact not the obvious ones such as team building, financial shortcomings or strategic decisions. As an entrepreneur, I think it’s rather challenging to overcome times of personal exhaustion and to regain power and motivation from within. Personally, I’m absolutely convinced by the mission and the vision of MentorMe. This and running at least four times a week give me the inner peace I need to sustain through hard times. Besides that inner strength, my team and I get much positive feedback form our mentees and our mentors. It simply makes me happy when mentees find their way into a job either through our direct or indirect support – and, I love to hear that mentors connect with each other. This is the beauty of our program: We really help each other.

@ichselbstaendig: What are your plans for 2017? Do you plan to bring MentorMe to a new level and create such wonderful programs in other geos as well?

Karin: We have many plans: most importantly, we want to further digitalize our services – mentoring, training and networking – so that more students and graduates all over Germany get mentorship and support. Then, we want to physically expand MentorMe to Frankfurt in order to engage in some more partnerships with companies in that region. Also very high on our agenda: We want to reach more students and graduates with migration background and women of color to increase our own diversity.

@ichselbstaendig: We can imagine that the amount of mentees is enormous, how do you find suitable mentors?

Karin: Interestingly, the mentors find us! When we started, we had to pro-actively ask people to becoming mentors but now many men and women come to us because they see what they can get back: appreciation, self-reflection, leadership skills, access to a big network of other mentors from various industries and fields and, very important, fun and joy when seeing another person grow.

@ichselbstaendig: What is your message to women who still did not dare to create their own business/project?

Karin: Just try it now. Don’t be afraid because you cannot lose. In fact, you can only win when you do what you love and love what you do. Even if it won’t be successful, I guarantee that you have learned so much and met so many great people in the intercourse of creating something that you feel passionate about. Go out and speak to people. Find people who are willing to support you and believe in you. Be ready to work hard, non-stop and be tired. Be prepared to make mistakes – they come anyways – but also to learn fast from them. And, have fun!

@ichselbstaendig: Karin, you are an inspirational woman in so many ways, but is there a woman that inspires you?

Karin: I don’t have a specific woman in mind. I have the highest respect for every woman who dares to do things she is afraid of or which makes her feel uncomfortable. And, I love women who support each other and follow their heart even if logical reasoning tells them not to.

@ichselbstaendig: An important subject we missed, or if there is anything you would like to share to our followers and members?

Karin: We will start the mentee-application phase for our third program year, starting in November 2017, before summer. To receive these updates, please follow us on Facebook: facebook.com/MentorMeBerlin

To all men and women who want to become mentors, please fill out our online form here: http://mentorme-ngo.org/teilnahme/bewerbungsformular-fuer-mentoren

BME-Mentoring-Programm

BME-Mentoring-Programm

 Zeit für eine erste Bilanz

Der BME startete 2017 in Kooperation mit MentorMe ein Mentoring-Programm exklusiv für weibliche Young Professionals und Studierende. Teilnehmerin Jasmin Jünemann gab dem BME nun ein Interview, in dem sie ihre Eindrücke ausführlich schilderte.

Mentoring-Programm MentorMe. Foto: BME e.V.

Ziel des BME ist es, jungen Frauen bei der Berufsorientierung, dem Berufseinstieg und der Neuorientierung zu unterstützen. Dies geschieht nicht nur durch die Zuteilung eines beruflichen Mentors/einer Mentorin, sondern auch mittels individueller Beratung, praxisorientierten Trainings und der Bereitstellung eines Netzwerks aus Berufserfahrenen und Arbeitgebern. Nach der Hälfte des Mentoring-Programms zieht der BME mit den Teilnehmerinnen nun eine erste Bilanz.

Jasmin Jünemann, Assistant Vice President Supply Chain bei der edding International GmbH, stand dem BME exklusiv für ein Interview zur Verfügung.

Jasmin Jünemann

Liebe Jasmin, wie hast Du vom Mentoring-Programm erfahren?

Von dem Mentoring-Programm „MentorMe“ habe ich direkt durch den BME erfahren. Zum Bewerbungszeitpunkt wurde ich von Alina Tillmann, Projektmanagerin Young Professionals beim BME, über das Programm informiert und „aufgefordert“ mich zu bewerben, falls ich Lust habe, an dem Programm teilzunehmen.

Was hat Dich motiviert mitzumachen? Warum hast Du am Mentoring-Programm teilgenommen?

Das Mentoring-Programm ist eine tolle Möglichkeit für mich, mit Menschen aus anderen Branchen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Gerade als junger Mensch, der gerade seine ersten Schritte im Berufsleben macht, ist der Austausch mit erfahrenen Kollegen sehr wertvoll. Mit Familienmitgliedern und Arbeitskollegen kann man sich auch gut austauschen. Der Mentor verfügt aber über genügend Distanz, um gewisse Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Er kann eine tolle Hilfestellung und Wegweiser sein. Wenn man gut zusammen arbeitet und harmoniert, nehmen sowohl Mentee als auch Mentor einen großen Mehrwert ins weitere Leben mit.

Wie sind Deine Erfahrungen bisher? Wie gefällt Dir das Mentoring-Programm?

Bis jetzt habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Mentoring-Programm gemacht – die Art und Weise des Mentorings mit meinem Mentor gefällt mir sehr gut. Durch unsere Telefonate kommt ein wertvoller Austausch zwischen Mentor und Mentee zustande. Es öffnen sich neue Wege und Gedanken, die eventuell aus den unterschiedlichsten Gründen vorher noch nicht angestoßen wurden.

Wie ist Dein Mentor? Wie gestaltet sich Eure Zusammenarbeit?

Die Zusammenarbeit mit meinem Mentor funktioniert sehr gut. Dadurch, dass ich in Hamburg lebe und mein Mentor in Berlin, ist ein persönliches Treffen ohne größeren Aufwand leider nicht möglich. Wir haben aber eine sehr gute Alternative gefunden und telefonieren – je nach Inhalt und Notwendigkeit des Austausches – alle 4 bis 6 Wochen ausführlich.

Das erste Telefonat war ein kleines „Kennenlernen“. In diesem Gespräch haben wir aber auch schon über Themen gesprochen, die mich umtreiben und an denen ich gerne arbeiten und im weiteren Austausch stehen möchte. Für jedes Telefonat wählen wir einen Themenschwerpunkt. Manchmal zieht sich der Austausch natürlich über mehrere Telefonate hin. Wenn wir gemeinsam ein gutes Gefühl bei einem Thema haben und denken, wir können es jetzt erst einmal abhaken, starten wir anschließend mit dem nächsten Themenschwerpunkt.

Wichtig bei der Auswahl meines Mentors war mir darüber hinaus, eine andere Branche kennen zu lernen. So bietet sich mir nun die Möglichkeit, neben meiner täglichen Arbeit aus der Papier-, Büro- und Schreibwarenbranche nun auch die Luftfahrtbranche näher kennen zu lernen.

Was hast Du bisher für Dich aus dem Mentoring-Programm mitgenommen?

Ein Austausch zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Alters und Erfahrung ist sehr wertvoll für beide Seiten. Anfangs war ich skeptisch, ob auch für den Mentor Lerneffekte bestehen, wenn wir uns über „meine“ Themen austauschen. Aber auch ich kann dem Mentor mit meiner Einschätzung wertvolle Tipps geben, wodurch er neue Blickwinkel erschließen kann. Die Hälfte des Mentoring-Programms ist nun vorbei und ich bin mir sicher, dass wir auch in den kommenden sechs Monaten uns passgenau über wichtige Einkaufsthemen intensiv austauschen.

Was waren Deine Erwartungen an den Mentor? Wurden diese erfüllt?

Meine Erwartung war und ist, einen Mentor „an die Hand“ zu bekommen, der einen offenen Austausch sucht, mich mit seiner beruflichen Erfahrung unterstützen kann, aber selbst auch offen für Neues ist und gegebenenfalls festgefahrene Standpunkte überdenkt.

Würdest Du das Mentoring-Programm weiterempfehlen?

Ja, das Mentoring-Programm des BME würde ich definitiv weiter empfehlen. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man auch bereit ist, an wichtigen Themen, die einen intensiv beschäftigen, intensiv zu arbeiten.

Liebe Jasmin, vielen Dank für Dein Feedback und weiterhin viel Freude am Austausch mit Deinem Mentor!

Anmeldungen für die nächste Mentoring-Runde des BME sind bereits ab Mitte Juli 2018 möglich. Alle Informationen gibt es hierzu auf www.bme.de/yp-mentoring

 

Finding Your Tribe: 6 Best Women’s Networks In Berlin

Finding Your Tribe: 6 Best Women’s Networks In Berlin

Artikel/Blog LandingpadBerlin

Finding Your Tribe: 6 Best Women’s Networks In Berlin

With the explosion of social media, connection opportunities are boundless. But have we become so obsessed with bumping up our number of contacts on LinkedIn, that we’ve lost site of the real purpose of networking – surrounding ourselves with people that are going to help us achieve our goals?

So how do you go about finding your tribe, a core group of like-minded folk who understand where you are coming from and will support you on your journey from A to B?

Start by getting clear on exactly what you want. In one year’s time, where do you see yourself? What do you want to achieve both professionally and personally?

Next make a list of people who can help you get to where you want to be. Good candidates to include in your tribe are people who know more than you about something you need to know. Someone who successfully made the career move that you want to make, or who has overcome obstacles similar to your own. The ideal number of tribe members is between four and six people—large enough for variety, small enough to maintain connections.

You might be lucky enough to find your tribe amongst your existing contacts. But if not, how else can you come across them?

I’ve been an advocate and champion of women and their careers for many years. Here’s a list of my favourite, unique, tried-and-tested groups I’ve come across in Berlin where you are sure to find women who will be willing and eager to cheer you on and be invested in your success.  If I have missed a group who you think should be on the list, please let me know in the comments below.

Wi Women’s Influencer

This dynamic network founded by change makers Danit Gal and Mali M. Baum in 2016, is committed to the promotion of gender diversity and authenticity in leadership. Their vision is to create as many as possible points of influence through their events and activities with a focus on sharing and collaboration, as well as training, mentoring and the promotion of female role-models. Highly recommended for high impact women. Events are invite only.

Role Models

On a mission to inspire the next generation of global leaders, Role Models has hosted eighteen live events featuring women we look up to, including the likes of Cynthia Barcomi,  Ida Tin, and Simone Menne. Earlier this year, Isa Sonnenfeld and David Noël introduced a weekly podcast to accompany their event series, with conversations with women on how they got to where they are – lessons they’ve learned, the decisions they’ve made, and the challenges they’ve overcome. Interviews are far-reaching and not to be missed.

FutureFemales

This new community-driven platform for existing and aspiring female entrepreneurs, aims to sign up 20, 000 women in its first year according to founders Lauren Davies and Cerina Bezuidenhout. The platform was launched in Cape Town in August 2017, and Berlin was the first city globally to host a Future Females event the following month.  Join the Future Females Facebook group to connect with members and gain access to the key resources you need to succeed as a female entrepreneur.

MentorMe

I love the excellent work MentorMe is doing to support young women and their careers. Along with their 12-month mentoring programme matching female students, graduates and young professionals with experienced women in business, MentorMe also provide on- and offline ‘on the job’ career skills training and a host of networking events.

MumsLikeUs

MumsLikeUs is a community of over 1,200 oh so fabulous working and want-to-be- working mums. The group is warm and welcoming and a great place to learn, grow and be inspired, as well as connect with other women in Berlin navigating the heady world of career and family. Informal networking lunches are held once a month and there’s an active online Facebook group, where members ask for advice and share information and resources on all things working motherhood.

Berlin Geekettes

The Berlin Geekettes concept was born around a dinner table in a Thai restaurant in Mitte back in 2011 and has since grown into a movement inspiring the next generation of women to pursue careers in technology. Now with nine hubs across Europe and the United States, founder Jess Erickson and her team of Ambassadors engage with local communities through meet-ups, workshops and events. New faces are always welcome at Geekettes Monthly, an open meeting in Berlin for everyone wanting to mingle and talk shop with a group of like-minded women in tech. Check out the Berlin Geekettes page on Facebook for dates.

Contribution by Melanie Fieseler, co-founder of Landing Pad Berlin, an organisation on a mission to help internationals feel settled and at home, and get the most out of their experience living and working in the German capital.  Melanie is Managing Director at Melanie Fieseler Consulting.

Melanie is an independent career consultant who counsels men and women on all areas of career development – from assessing their career options to building resilience, and everything in between. Melanie is not your typical career expert – she offers strategic, Germany-specific, no-holds-barred advice and a point of view directly from her talent and recruiting experience at leading multi-national companies.

Meet Melanie at the next Landing Pad Event and get all your career and work related questions answered.