MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Verena Emme & Carolin

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Verena Emme & Carolin

Die MENTEE-MENTORIN-INTERVIEWS sind eine Reihe, in der Mentor*innen und Mentees von MentorMe Germany ihre Erlebnisse, Learnings und Entwicklungsschritte im Rahmen ihrer des Mentoring-Teams teilen.

Frage 1: Warum bist du Mentee / Mentorin geworden?

Verena Emme (Mentee): Für mich hatte es mehrere Gründe, Mentee zu werden. Als ich mich auf das Ende meines Studiums zubewegte und parallel in Ehrenamt und mehreren Jobs gearbeitet habe, entstand bei mir zum einen ein starker Wunsch nach Unterstützung bei meiner Selbstorganisation, mit der ich allen Anforderungen gerecht werde, ohne meine persönlichen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Zum anderen wünschte ich mir einen Raum zur Reflexion. Nicht zuletzt sah ich Mentoring auch als Unterstützung bei meiner weiteren (beruflichen) Ausrichtung. Was sind meine Stärken, was mache ich gerne und wo will ich hin? Wie bringe ich verschiedene Ziele und Wünsche unter einen Hut und welche beruflichen Wege gibt es?

Carolin Hüter-Böhm (Mentorin): Wir befinden uns in einem grundlegenden und rasanten Veränderungsprozess der Arbeitswelt, der vielfältige Herausforderungen mit sich bringt, auf deren Bewältigung ein Hochschulstudium nur wenig vorbereitet. Neben all dem umfangreichen Wissen, mit dem Berufseinsteiger:innen meist gut ausgestattet in den ersten Job starten, braucht es nach meiner Erfahrung viel mehr Unterstützung in individuellen Strategien und Maßnahmen zum Umgang mit den Anforderungen in einer Arbeitswelt im Wandel. Wie unterschiedlichsten Aufgaben, Rollen und Projekten in einer neuen Position gerecht werden, wie seinen Platz in Organisationen finden, festigen und zukunftsfähig agieren? Als Beraterin, Trainerin und Business Mentorin begleite ich Menschen und Unternehmen in Veränderungsprozessen. Darin helfen mir meine Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Tätigkeiten, die ich zu einem „Awareloop“ weiterentwickelt habe. Mit diesem erprobten Methodenkreislauf schauen wir uns gemeinsam den Weg für ein nachhaltiges persönliches Wachstum an, planen die einzelnen Etappen und gehen die ersten Schritte.

Frage 2: Warum hast du dich für MentorMe entschieden?

Verena (Mentee): Ich bin über eine Bekannte auf MentorMe gestoßen und war direkt sehr überzeugt. Als Organisation, in der insbesondere Frauen gefördert und gezielt mit Mentor*innen gematched werden und in der es eine Community und ein breites Veranstaltungsangebot gibt, fand ich MentorMe wirklich besonders.

Carolin (Mentorin): Menschen darin zu unterstützen, sich ihrer eigenen Möglichkeiten bewusst zu werden und diese in konkrete Schritte umsetzen zu können, ist für mich viel mehr als Daily Business, nämlich eine echte Herzensangelegenheit. Nicht nur meine Methode des „Awareloop“ basiert auf einem Kreislaufgedanken, ich bin auch der festen Überzeugung, dass wir dem Wandel der Arbeitswelt nur durch Gemeinschaft und Gegenseitigkeit begegnen können. Genau das sehe ich im Programm von MentorME und freue mich deshalb sehr, im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit Teil einer tollen Community zu sein.

“Traut Euch und startet den Prozess aktiv! Der eigene Veränderungswille ist der wichtigste Faktor für persönliches Wachstum. Das Verlassen der Komfortzone ist unbequem und erfordert Mut. Holt Euch Unterstützung durch gutes Mentoring, denn gemeinsam geht es nicht nur leichter, sondern auch wirkungsvoller”

Frage 3: Was waren deine 3 größten Learnings aus den Mentoring Sessions?

Verena  (Mentee): Offenheit für Tools und Methoden: Carolin hat stets verschiedene Methoden mit in die Sessions gebracht und mir für meinen Alltag verschiedene Tools mitgegeben. Vieles davon war sehr hilfreich und hat uns entweder vorangebracht oder meine persönlichen Projekte bereichert. Es lohnt sich, neue Dinge auszuprobieren! #2: Erfolge feiern: im stressigen Alltag, in dem sich vieles schnell verändert und man sich oft schnell an neue Situationen anpassen muss, geht es oft unter, Erfolge wirklich zu feiern. Mit Carolin habe ich ganz bewusst kleine und große Meilensteine und Erfolge in meiner Entwicklung im Studium und anschließend im Job gefeiert und gemeinsam innegehalten und zurückgeblickt. Das hat mir total viel gegeben – Freude darüber, was ich bereits geschafft habe und Mut und Motivation für die neuen Herausforderungen, die anstehen. #3: Jedes Gefühl und jedes Bedürfnis hat seine Berechtigung. Es war total gut, in der Zeit mit Carolin einfach immer alles genau so aussprechen zu können, wie es sich gerade anfühlt, und gemeinsam zu schauen, wie man persönlich an einer Verbesserung der Situation arbeiten kann.

Carolin (Mentorin): Dankbar nehme ich folgende wertvolle Learnings aus unserer gemeinsamen MentorMe-Zeit mit… #1: Mindfulness: Wie wichtig es ist, sich bewusst Raum für Austausch und Reflexion zu schaffen, um Ressourcen aktivieren und die eigenen Ziele umzusetzen zu können. Sich immer wieder Zeit zu schaffen, um Situationen zu analysieren, ist ein wertvoller Invest. Darüber können notwendige Anpassungen rechtzeitig erkannt und umgesetzt werden: In unserem Fall beispielsweise, den Fokus zu schärfen und bei der Umsetzung der eigenen Aufgaben ein neues Bewusstsein hin in Richtung Wertschätzung für die eigenen Erfolge zu entwickeln. #2 New Work: Eine systematische Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen, Bedürfnisse und unterschiedlichen Kompetenzen sowie deren Zusammenfassung zu einer Übersicht, hilft beiden Seiten des Mentoring-Teams, den bisherigen Werdegang zu verstehen und sich der Potenziale und Stärken noch bewusster zu werden. #3 Innovation: „Energy flows, where intention goes.“ – Bewusst den Fokus auf Kreativität und Innovation zu richten, ist ein entscheidender Faktor für die tatsächlichen Schritte in Richtung Veränderung. Wir waren uns beide einig, dass sich die „Erlaubnis“ für Wandel in viel Leichtigkeit und Freude bei unseren virtuellen Treffen bemerkbar gemacht hat

Frage 4: Was hat sich für dich durch das Mentoring bei MentorMe verändert?

Verena (Mentee): Ich gehe sehr gestärkt aus dieser Zeit heraus und werde meine drei Learnings mitnehmen und vertiefen. Ich habe auf jeden Fall Selbstbewusstsein gewonnen und den Mut, neue Wege zu gehen.

Carolin (Mentorin): Die Erfahrung, dass Mentoring ein Prozess ist, der auf Augenhöhe stattfindet, eben häufig auch „reverse“ ist, macht die Veränderung so spannend und lehrreich auf beide Seiten. Für mich einmal mehr Erinnerung daran, den Wert von Austausch nicht zu unterschätzen und auch persönlich immer wieder in meinen Alltag zu integrieren.

Frage 5: Was war dein schönster Moment bei MentorMe?

Verena (Mentee): Einer meiner schönsten Momente war, als Carolin mich nach einer anstrengenden Woche in meinem neuen Job in einer neuen Stadt aufgebaut hat und ich gespürt habe, wie sie für mich da ist und alle meine Gefühle einfach da sein durften und Raum bekommen haben.

Carolin (Mentorin): Dadurch, dass Verena so mutig war und immer wieder ihre Komfortzone verlassen hat, um neues zu lernen und Entwicklung zulassen, gab es viele dieser schönen Momente. Es hat mich berührt zu sehen, wie sich aus einem sehr deutlichen „Ja“ zu sich und ihren eigenen Bedürfnissen und Zielen, bei Verena im Verlauf des Programms, mehr Zufriedenheit, Sicherheit und Stolz sichtbar wurde.

Frage 6: Was ist deiner Meinung nach super wichtig, damit das Mentoring ein voller Erfolg wird bzw. dich wirklich weiterbringt (aus Mentee- bzw. Mentorin-Perspektive)?

Verena (Mentee): Vertrauen und Offenheit sind wichtige Grundvoraussetzungen. Außerdem ist es aus meiner Sicht wichtig, zu Beginn über Erwartungen zu sprechen und gemeinsam Ziele zu definieren und auch zwischendurch immer mal zu checken, ob man auf dem richtigen Weg ist. Nicht zuletzt ist es wichtig, sich regelmäßig zu sehen, zu sprechen oder zu schreiben!

Carolin (Mentorin): Vertrauen, Wertschätzung, Offenheit und Ehrlichkeit sind ein wichtiges Fundament. Und Mut, sich aus der eigenen Komfortzone herauszutrauen, ist der stärkste Motor des Wandels.

Frage 7: Wem würdest du Mentoring und das Programm von MentorMe dringend empfehlen?

Verena (Mentee): Ich würde das Programm allen empfehlen, die sich auf ihrem Weg in irgendeiner Art Unterstützung und Raum zur Reflexion wünschen sowie Lust auf persönliche Weiterentwicklung haben.

Carolin (Mentorin): Wer wirklich Schritte in Richtung Wandel gehen möchte und dabei bereit ist, ehrlich auf sich selbst zu schauen, der ist meiner Meinung nach im Programm von MentorMe richtig. Dabei ist das Learning auf beiden Seiten – sowohl als Mentee, als auch in der Rolle des/der Mentor:in – und MentorMe der perfekte Ort, um gemeinsam wertvolle Weiterentwicklung zu erleben.

Frage 8: Was willst du anderen Frauen an dieser Stelle mit auf den Weg geben?

Verena (Mentee):  Auch wenn es erst nicht so erscheint, gibt es immer Potenzial, sich weiterzuentwickeln. Mentoring ist ein großartiger Weg, um genau das zu tun.

Carolin (Mentorin): Traut Euch und startet den Prozess aktiv! Der eigene Veränderungswille ist der wichtigste Faktor für persönliches Wachstum. Das Verlassen der Komfortzone ist unbequem und erfordert Mut. Holt Euch Unterstützung durch gutes Mentoring, denn gemeinsam geht es nicht nur leichter, sondern auch wirkungsvoller

Vielen Dank für eure Zeit und Offenheit!

 

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!

 

Du möchtest auch Teil unserer Community werden? Das freut uns sehr! Hier kannst du dich als Mentee sowie als Mentor*in anmelden!

Mentoring Guide by MentorMe

Mentoring Guide by MentorMe

Was macht man beim Mentoring?

Wer sich zum ersten Mal für Mentoring interessiert, hat sich sicher schon einmal die Frage gestellt, was man während eines Mentoring-Programms, oder einer Mentoring Session eigentlich so alles macht. Welche Dinge werden normalerweise besprochen und woran wird gearbeitet? Wir fassen gerne einmal konkret für euch zusammen:

👉 Gemeinsames Besprechen der Berufswünsche & Ziele.
👉 Stärken & Schwächen Analyse der Mentee.
👉 Gemeinsames Brainstormen über Wege & Möglichkeiten, die Berufswünsche der Mentee in die Wege zu leiten.
👉 Inhaltliches Unterstützen bei Bewerbungsprozessen (CV, Motivationsschreiben).
👉 Weitergabe von Wissen über Berufspraxis & Berufsqualifikationen.
👉 Weitergeben von Tipps & Tricks für den Berufsalltag.
👉 Vernetzten mit Kontakten, die der Mentee weiterführend helfen können.


Wann ist Mentoring sinnvoll?

➡️ Du möchtest dich beruflich umorientieren! Manchmal ist es einfach Zeit für Neues. Wenn du die Branche oder den Job wechseln möchtest, kann dir eine Mentorin oder ein Mentor den richtigen Anstoß geben und die entsprechenden Türen öffnen.

➡️ Du möchtest dich beruflich weiterentwickeln oder das nächste Level erreichen! Du bist bereit für das nächste Level auf der Karriereleiter, aber hättest dabei gerne Begleitung? EinE Mentor*In schaut sich mit dir zusammen die nächsten Schritte an, die notwendig sind.

➡️ Du möchtest dich selbständig machen! Der Schritt ins Unternehmerinnentum kann alleine etwas überwältigend sein. Eine erfahrene Mentorin oder Mentor aus diesem Bereich, kann dir helfen Step by Step deinen Weg zu finden.

➡️ Du möchtest nach der Elternzeit wieder ins Berufsleben einsteigen!
Nach der Babypause ist es erfahrungsgemäß leider für viele Frauen schwierig wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. Auch hier kann unser Netzwerk an MentorInnen unterstützen.

➡️ Du möchtest deine Stärken und Potenziale besser kennenlernen oder erkennen!

➡️ Du möchtest dein Selbstbewusstsein stärken!

➡️ Du brauchst Motivation!
Deine persönliche Weiterentwicklung ist dir wichtig und du möchtest gerne an dir selbst arbeiten. Auch das kann man im Rahmen eines Mentorings prima.

➡️ Du möchtest ein eigenes Netzwerk aufbauen und ausbauen! In unserem Netzwerk befinden sich 3000 Mentor*innen und 2500 gematchte Mentees. Die richtigen Leute zusammenzubringen und dir auch Networking Skills beizubringen ist eine unserer Kernkompetenzen.


Was bespricht man mit einem*r Mentor*in?

Konkrete Fragen zu stellen, ist von Anfang an eine der wichtigsten Aufgaben der Mentee. Denn erst das Engagement der Mentee macht das Mentoring wirklich zu einem Erfolg. Sie sollte nämlich aktiv sein und sich gründlich auf die Treffen mit ihrem Mentor/ihrer Mentorin vorbereiten. Je genauer man weiß, wobei man Hilfe braucht, desto besser kann der/die Mentor*in helfen.Natürlich steht es Mentees aber auch frei, sich proaktiv zwischen den Treffen und Aufgaben bei ihrem*r Mentor*in zu melden. Wir empfehlen deshalb Mentees eine Art Logbuch zu erstellen, in dem sie vermerken, was bis zum nächsten Treffen alles gemacht werden soll. Sich also sozusagen die Hausaufgaben notieren. Wer sich im Leben gerade gefühlt in einer Sackgasse befindet, dem kann ein*e Mentor*in dabei helfen, die richtigen Fragestellungen zu finden und zu formulieren, um wieder voranzukommen.


Was ist der Unterschied zwischen Mentoring & Coaching?

Auch wenn man meinen möchte, dass die beiden Begriffen dasselbe beschreiben, gibt es doch deutliche Unterschieden zwischen Coaching und Mentoring. Mentoring ist Beratung und Austausch zu beruflichen Fragestellungen. Dabei finden immer eine erfahrene Person (Mentor_in) und eine weniger erfahrene Person (Mentee) zusammen. Der/die Mentor_in gibt fachliches Wissen und auch Kontakte an die Mentee weiter und steht als Sparringspartnerin für alle ihre Fragen persönlich zur Seite. Das Alter spielt hier keine Rolle! Allerdings ist ein_e Mentor_in immer erfahrener in der jeweils relevanten Branche, als die Mentee. Ein Coach hingegen berät nicht. Coaches helfen ihren Kund*innen (Coachees) durch unterschiedliche Methoden und gezielte Fragestellungen neue Perspektiven einzunehmen und Lösungen zu finden. Coaches sind oftmals auch als solche ausgebildet.


Wie finde ich eine*n Mentor*in?

Um das Beste aus einem Mentorship herauszuholen, braucht man natürlich zuallererst überhaupt erst den richtigen Mentor oder die richtige Mentorin. Hier ein paar Tips von MentorMe um den/die passende Mentor*in zu finden.

💡 Werde dir über deine Beweggründe klar: Stell dir die Frage was genau du gerade brauchst und worin dich dein/e Mentorin unterstützen kann. Möchtest du technisch fitter werden, oder besser netzwerken lernen? Brauchst du zusätzliche unternehmerische Fähigkeiten? Wenn du verstehst was du brauchst, kannst du leichter eine Liste an Wunschkandidatinnen erstellen.

💡 Mit einer konkreten Frage starten: Eine konkrete Frage zu einer bestimmten Angelegenheit ist eine gute Möglichkeit mit dem/der Mentorin ins Gespräch zu kommen und in einem ersten Gespräch schon festzustellen, ob die Chemie stimmt. Frag’ am besten nach einem Tipp zur Lösung deiner aktuell größten Herausforderung, die auf das Fachgebiet der/des Mentorin zugeschnitten ist.

💡 Zuhören, umsetzen, Wissen teilen: Generell ist Mentoring ein Austausch zwischen zwei Leuten und keine Einbahnstraße. Wer gut zuhört, Gelerntes umsetzt und auch eigenes Wissen teilt und weitergibt, wird für Mentor*innen natürlich umso interessanter.

Bei MentorMe haben wir uns zur Erleichterung deiner Auswahl, aber noch sogar noch etwas technische Hilfe geholt. Nach Ende des Anmeldeverfahrens schlägt dir unser Matching Algorithmus mehrere Mentor*innen aus unserem Pool großartiger Persönlichkeiten vor. Damit du auch garantiert den/die passende Mentorin für dich findest!


Wie ist unser Mentoring Programm aufgebaut?

➕ MATCHING PROZESS: Nach dem Ausfüllen des Anmeldeformulars und Zahlung der Registrierungsgebühr in Höhe von 30 €, meldest du dich auf unser Matching Plattform an und bekommst dann drei Mentor_innen vorgeschlagen. Wir suchen so lange für dich weiter, weiter bis das richtige Match gefunden wurde und am Ende entscheidest du wer deinE Mentor_in werden darf. Anschließend bekommst du deinen Bezahllink und die 30€ rückerstattet.

➕ MENTORING KICK OFF (November): Beim Kick-Off-Event zum Programmstart lernst du deine_n Mentor_in persönlich kennen. Aber auch ein Online-Onboarding in den Folgemonaten ist möglich (falls du das Programm später beginnst). Gemeinsam klärt ihr Erwartungen, Ziele und Grenzen eures Mentorings. Abschließend unterschreibt ihr eine gemeinsame Mentoring-Vereinbarung.

➕ MENTORING SESSIONS (November bis Oktober des Folgejahres): Deine Mentorin steht dir nach 1x im Monat für ca. 1 Stunde beratend zur Seite – in persönlichen Treffen oder via Zoom. Sie gibt dir Einblicke in die Arbeitswelt und in die Arbeitspraxis, unterstützt dich bei der beruflichen Orientierung, bei Bewerbungen und vernetzt dich mit neuen Kontakten. Dabei gibt es keine fixe Agenda. Diese gestaltet ihr ganz individuell und eigenständig.

➕ MENTORING PROGRAMM: Das Mentoring Programm von MentorMe besteht neben den Mentoring-Sessions außerdem aus Events, Trainings, Online Communitys und Netzwerken. Es gibt also einiges zu tun!

➕ MENTORING ENDE (Oktober des Folgejahres): Ihr evaluiert gemeinsam euer Mentoringjahr (Was lief gut? Was hätte besser sein können?). Gerne könnt ihr ab nun in losem Kontakt bleiben. Im besten Fall wirst du nach diesem Jahr sogar selbst Mentorin. Du kannst aber auch beliebig oft Mentee sein.

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MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Janika & Verena

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Janika & Verena

Die MENTEE-MENTORIN-INTERVIEWS sind eine Reihe, in der Mentor*innen und Mentees von MentorMe Germany ihre Erlebnisse, Learnings und Entwicklungsschritte im Rahmen ihrer des Mentoring-Teams teilen.

Frage 1: Warum bist du Mentee / Mentorin geworden?

Janika Abel (Mentee): Ich bin tatsächlich schon seit 2018 Mentee bei MentorMe und durfte meinen bisherigen Karriereweg mit drei unterschiedlichen und tollen Frauen an meiner Seite beschreiten. Ursprünglich kam ich zum Programm, da ich den Übergang von Studium ins Berufsleben nicht alleine beschreiten wollte und Sparring gesucht habe.

Verena Rustemeyer (Mentorin): Ich selbst habe in meiner Vergangenheit (und auch jetzt) immer Menschen in meinem Leben gehabt, von denen ich lernen durfte. Durch sie konnte ich mich weiterentwickeln und kontinuierlich wachsen. Genau so jemand wollte ich auch für jemanden sein und so entschied ich mich dazu, Mentorin zu werden und mein Wissen sowie meine Erfahrungen weiterzugeben.

Frage 2: Warum hast du dich für MentorMe entschieden?

Janika  (Mentee): Ich hatte damals ebenfalls überlegt, an einem Mentoringprogramm an der Uni teilzunehmen. Allerdings war dieses sehr lokal verortet und hatte feste Startzeiten. Dadurch konnte MentorMe auf jeden Fall bei mir Punkten. Zudem bin ich begeistert von Social Start-ups.

Verena (Mentorin): In meinem ersten Working Out Loud Circle erzählte ich von meiner Leidenschaft Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Eine liebe WOL-Mitstreiterin erzählte mir in diesem Zusammenhang von (dem mir bis dahin unbekanntem Programm) MentorMe. Gerade die Möglichkeit mich ehrenamtlich zu engagieren, überzeugte mich letztlich und führte zu meiner Registrierung als Mentorin.

“Ich habe für alle Karrierethemen eine Anlaufstelle, bei der ich meine Fragen platzieren kann und nicht alleine an Lösungen arbeiten muss.Ich entwickle mich stetig weiter und habe Perspektiven, wo mein Weg in Zukunft weitergehen könnte”

Frage 3: Was waren deine 3 größten Learnings aus den Mentoring Sessions?

Janika (Mentee): Aus dem ersten Mentoring: man kann auch in der For-Profit-Welt an Themen arbeiten, die Veränderung zum Guten bewirken und nicht jede Mentoring-Session muss auf die Karriere bezogen sein. Im zweiten Jahr: Jobabsagen im Bewerbungsprozess bedeuten, dass der richtige Job für mich noch um die Ecke kommt. Wenn eine Tür zuschlägt, geht eine andere auf. In diesem Mentoring-Jahr: Love it, change it or leave it – und das dann rechtzeitig. Ich bin am meisten im Job gewachsen, als ich Veränderung selbst in die Hand genommen habe und Grenzen gezogen habe, an denen es für mich und meine Werte nicht mehr weiterging.

Verena (Mentorin): Eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre ist das A & O Sei flexibel. Gespräche zeitlich so planen, dass sie Janika den größtmöglichen Nutzen bringen (auch wenn man dadurch den 4-Wochen-Rhythmus nicht einhält). So spricht man vielleicht mal 6 Wochen nicht, dafür aber zu einem anderen Zeitpunkt auch mal häufiger. Ein Online-Whiteboard hilft dabei über das Jahr wichtige Erkenntnisse schriftlich festzuhalten und ist auch am Ende ein schönes Resümee über die gemeinsame Zeit.

 

 

Frage 4: Was hat sich für dich durch das Mentoring bei MentorMe verändert?

Janika  (Mentee): Mein Netzwerk hat sich immens erweitert! Wie viele Menschen mir allein bei LinkedIn von Herzen zum neuen Job gratuliert und mich supportet haben, hat mich wirklich berührt. Ich habe für alle Karrierethemen eine Anlaufstelle, bei der ich meine Fragen platzieren kann und nicht alleine an Lösungen arbeiten muss.Ich entwickle mich stetig weiter und habe Perspektiven, wo mein Weg in Zukunft weitergehen könnte.

Verena (Mentorin): Ich habe mein Netzwerk um einen lieben Menschen erweitern dürfen und ich bin sicher, dass wir auch nach dem Mentoring in Kontakt bleiben werden. Darüber hinaus durften wir von SUPYOU ein Event in der Bayern-Community hosten, da Janika Community Lead war und uns mit ins Boot geholt hat. Dafür bin ich ihr sehr dankbar!

Frage 5: Was war dein schönster Moment bei MentorMe?

Janika  (Mentee): Pläne schmieden und Erfolge feiern mit meinen Mentorinnen, Live Bayern Community Stammtische im Biergarten mit tiefem und sehr persönlichem Austausch und Freundschaften, die aus der Community heraus entstanden sind.

Verena (Mentorin): Als ich erfahren habe, dass Janika den Bewerbungsprozess gerockt und eine Zusage für einen neuen Job bekommen hat.

Frage 6: Was ist deiner Meinung nach super wichtig, damit das Mentoring ein voller Erfolg wird bzw. dich wirklich weiterbringt (aus Mentee- bzw. Mentorin-Perspektive)?

Janika (Mentee): Das wichtigste ist für mich, dass man das Mentoring individuell der Situation anpasst und das gemeinsame Vorgehen am Anfang definiert. Total hilfreich waren für mich zwischen den offiziellen Sessions Notfallsprachnachrichten und unser gemeinsames Board, das über ein Jahr gewachsen ist.

Verena (Mentorin): Auf jeden Fall Offenheit und Ehrlichkeit in jeglicher Hinsicht. Man kennt sich nicht, stellt sich allmählich aufeinander ein und entwickelt sich gemeinsam weiter. Mir ist als Mentorin auch das Thema Feedback sehr wichtig, das ich in jedes Gespräch integriere. Das wichtigste ist für mich, dass Janika sich wohlfühlt und zu jeder Zeit die Möglichkeit bekommt, Wünsche oder Gedanken zum Mentoring zu äußern, sodass wir diese beim nächsten Gespräch direkt berücksichtigen können.

Frage 7: Wem würdest du Mentoring und das Programm von MentorMe dringend empfehlen?

Janika  (Mentee): Ich bin schon wild am empfehlen, doch am meisten Wirkung hat, was ich selbst von meinen Erfahrungen in den Mentorings berichte und welche Erfolge ich beruflich erziele. Gerade heute ist mir wieder passiert, dass eine Freundin, die das bei mir schon ein paar Jahre verfolgt, gesagt hat, dass sie sich für MentorMe interessiere und ob ich es ihr empfehlen würde. Meine Antwort: ich empfehle es jedem Menschen, aber vor allem denen, die an ihrer jetzigen Situation etwas ändern möchten und sich auf dem Weg mit wunderbaren und empowernden Menschen umgeben möchten.

Verena (Mentorin): Ich empfehle es jeder Person, der Weiterentwicklung wichtig ist, entweder um sich selbst als Mentee weiterzuentwickeln oder als Mentor:in bei der Weiterentwicklung und im Sparring zu begleiten.

Frage 8: Was willst du anderen Frauen an dieser Stelle mit auf den Weg geben?

Janika (Mentee): Es ist eine große Stärke nach Unterstützung zu fragen.

Verena (Mentorin): Glaubt an euch und wagt den Sprung aus der Komfortzone. Es lohnt sich immer neue Erfahrungen zu machen und Neues zu lernen. Neue Perspektiven helfen dabei, Situationen zu hinterfragen. Mein Motto lautet: Love it, change it or leave it. Dieses Motto hilft mir immer dabei gegenwärtige Situationen zu hinterfragen und für sich selbst zu schauen, ob man auf dem für sich richtigen Weg ist. Also, probier‘ es doch gleich mal aus. Und denk dran, du selbst sitzt am Steuer und kannst Dinge verändern, wenn du möchtest. Also, los 🙂

Vielen Dank für eure Zeit und Offenheit!

 

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!

 

Du möchtest auch Teil unserer Community werden? Das freut uns sehr! Hier kannst du dich als Mentee sowie als Mentor*in anmelden!

From the MentorMe Partner Network: Interview with Genevieve Vancutsem from Wayfair

From the MentorMe Partner Network: Interview with Genevieve Vancutsem from Wayfair

Women empowerment is not only en vogue and serves the women’s quota. Rather, the advancement of women is important for employers to live equality and diversity and to recruit well-educated female job seekers. With MentorMe, employers take the path of an innovative recruiting and HR development strategy. They live CSR & diversity. They achieve attractive employer branding and attract and retain the best female employees in the war of talents. With MentorMe, they support women in shaping their careers, assume social responsibility, and give their employees the opportunity to network as mentors and discover young talent for their company.

One of our partner companies is Wayfair. This program year, Wayfair is supporting women from all industries who want to change their careers with a sponsorship in cooperation with MentorMe. We had the pleasure to interview Genevieve Vancutsem. Genevieve is currently leading the people function at Wayfair for Europe & Asia. She spent her whole career driving change in People organizations, first as an HR consultant at Deloitte, then at Zalando, and now at Wayfair. 

What role do companies play as drivers of diversity? To what extent can this inspire society as a whole?

Companies play a significant role in shaping our societies. They are more agile than government structures and can drive changes faster. We see it in digitalization, for instance; well, why not in diversity? It does require people at all levels of private organizations to be bold in their beliefs and follow through with actions. Starting with leaders who can inspire and guide the organizational culture, but also at all other levels. It is lived and breathed by all the individuals who work there. Therefore, don’t hesitate to speak up, take on initiatives, talk to your leaders to drive change, bring on new points of view, understand how you can better improve the community around you and what the intersections are where the company can be giving back to society.

What’s your initial experience with practical diversity measures, as opposed to mere declarations of intent?

Public, external declarations of intent are necessary to show our internal commitment and inspire other organizations to do the same. Still, they should not be used as a stand-alone method to drive change. Since we started using data to understand what was happening in the organization, we were able to really draw attention to our problems and start building new paths forward. For example, we could observe an evident change in how people from marginalized groups were given more opportunities during our development conversations when managers and employees had access to new, tailored tools for discussing career development. Some words and expressions are not used anymore, and many unhelpful remarks have disappeared. Declarations demand you follow through with actions

How does Wayfair promote diversity in the workplace to empower employees?

What Wayfair does very well is laying the foundations, creating and fostering the culture of inclusion we want our leaders and our employees to know and live by, all of that via education, leadership commitment, and the proper infrastructure. We have a global team working on different lenses of diversity and inclusion, culture, recognition, organizational principles, education, communications, and a representative to manage DEI & Culture for key regions like Europe and Asia. Something that all these people have in common with the Wayfair philosophy is that they leverage data to drive accountability and measurable change.

We have successful projects in this field to report out in Europe, like openly asking employees to voluntarily share some personal data to test equity along the employee life cycle, creating a project that provides specialized and confidential support for anyone with DEI-related concerns at the workplace, and creating toolkits, newsletters, and many other educational resources for all employees to engage with that type of content easily. Last but not least, our employees can join our employee resource groups and affinity groups, or AGs/ERGs, which are employee-led groups where employees can find networking and development opportunities with – and from – their peers and understand that no matter their personal characteristics, they all belong at Wayfair

To what extent do women themselves have to drive change in the labor market?

I believe this is a very complex one because it touches on structures and beliefs in our society. Taking on motherhood as an example: I believe we must start by respecting every woman’s decision, whether staying home for their children, balancing that with a part-time job, or continuing to invest in their full-time career. We are not here to judge but to support and enable their decisions with social and governmental provisions and company policies in a realistic way. As a mother myself, that’s the philosophy I would like every other mother to have access to. Furthermore, women can also play a more significant role in creating more awareness among all genders on the impact of behaviors – especially men’s, as they still sit in the majority of the leadership roles.

Again, I believe many of these behaviors have been socially constructed over centuries; therefore not easy to change, but also largely unconscious and unintended. Explaining the impact of unwanted behaviors can be powerful to create empathy and therefore educate allies among all groups that can endorse this message and help women create a louder voice. This is the groundwork that needs to happen right now. Short term, we also need to draw lines on the sand and ensure those lines in

To what extent are you a role model yourself?

I try! I try to, first and foremost, be true to myself and not shape my behaviors to something outside of what I believe is fair. By acting this way, I hope to make space for others to do the same – be themselves. I try to listen and be more of a guide. And I don’t hide that I have responsibilities outside of work and need flexibility in the hope that others feel enabled to do the same. Finally, I try to clarify that I don’t know it all and that I also need to work on understanding others better. We are all works in progress, and acknowledging that regularly is powerful.

Thank you for your time and your openness! 

You can find more interviews with other exciting personalities from the MentorMe community on our blog. Enjoy diving into what makes us special.

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Christina & Simone

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Christina & Simone

Die MENTEE-MENTORIN-INTERVIEWS sind eine Reihe, in der Mentor*innen und Mentees von MentorMe Germany ihre Erlebnisse, Learnings und Entwicklungsschritte im Rahmen ihrer des Mentoring-Teams teilen.

Frage 1: Warum bist du Mentee / Mentorin geworden?

Christina Eibisch (Mentee): Ich kam gerade aus der Elternzeit und war dabei, mich beruflich neu zu orientieren. Da habe ich mir jemanden an meiner Seite gewünscht, der/die mir hilft, Klarheit zu bekommen bei der Frage, wohin meine Reise gehen soll.

Simone Maader (Mentorin): Ich finde das Angebot von MentorMe ganz wunderbar und hätte mir zu Beginn meiner Berufstätigkeit bzw. auch zum Start meiner Selbstständigkeit eine Mentorin gewünscht. Ich weiß, wie schwer es ist, sich überall allein durchzuwurschteln. Natürlich gibt es z. B. für Selbstständige Gründerberatung und dergleichen, aber das ersetzt nicht Mentor*innen, zu denen ein ganz anderes Vertrauensverhältnis herrscht. Deshalb war es mir ein großes Anliegen, es anderen Frauen leichter zu machen und ihnen mit meinem Wissen und meiner Erfahrung zur Seite zu stehen.

Frage 2: Warum hast du dich für MentorMe entschieden?

Christina (Mentee): Ich habe an einer Veranstaltung teilgenommen, bei der MentorMe erwähnt wurde. Mich hat das sofort angesprochen und so habe ich mich genauer informiert.

Simone (Mentorin): Mir war MentorMe – bevor ich mich als Mentorin beworben habe – online mehrfach begegnet. Dann habe ich von einer Freundin aus meinem geschäftlichen Netzwerk erfahren, dass sie selbst als Mentorin aktiv ist. Sie war (und ist) absolut begeistert von dem Angebot und Konzept und hat mich mit ihrer Begeisterung sofort davon überzeugt, mich auch als Mentorin anzumelden.

“Wir waren, glaube ich, ein Perfect Match. Also danke auch an das MentorMe-Team, dass ihr uns zusammengeführt habt. Und die dritte Erkenntnis war für mich, dass es wichtig ist, zusätzlich zu den weichen Faktoren auch verbindliche Ziele, Pläne oder Hausaufgaben festzulegen.

Frage 3: Was waren deine 3 größten Learnings aus den Mentoring Sessions?

Christina (Mentee):  Die Jahresplanung war total hilfreich. Mit Hilfe eines Tools von Simone habe ich mir das nächste Jahr visualisiert. Mir meine Ziele so genau zu definieren, habe ich vorher noch nie gemacht. Durch Simones Anregungen habe ich es geschafft, zwei wichtige Bereiche meines Lebens (meinen Beruf als SEO-Managerin und meine große Leidenschaft, das Tanzen) nicht mehr getrennt voneinander zu sehen, sondern mich mit beidem zu zeigen. Und dann hat Simone mir auch geholfen, meine Selbständigkeit anzugehen: wie funktioniert das mit der Steuer? Welchen Stundensatz setzt man an? Was ist alles zu beachten? Mindset und praktische Umsetzung gingen in unseren Mentoring-Stunden immer Hand in Hand, das fand ich wunderbar.

Simone (Mentorin): Das größte Learning war vielleicht, dass ich nicht viel tun muss, sondern das Potenzial zur Veränderung bereits in meiner Mentee steckt. Zu sehen, dass das Mentoring über meine Impulse, Tools wie IKIGAI und meine persönlichen Erfahrungen so gut funktioniert, hat mich sehr berührt. Was mir auch noch einmal sehr bewusst geworden ist: Vertrauen ist für den Erfolg des Mentorings essenziell. Für mich war es ganz wunderbar, zu erleben, wie sehr sich Christina auf unsere gemeinsame Zeit eingelassen hat und wie gut wir uns verstanden haben. Wir waren, glaube ich, ein Perfect Match. Also danke auch an das MentorMe-Team, dass ihr uns zusammengeführt habt. Und die dritte Erkenntnis war für mich, dass es wichtig ist, zusätzlich zu den weichen Faktoren auch verbindliche Ziele, Pläne oder Hausaufgaben festzulegen. Ich glaube, Christina und ich haben da ein gutes Maß gefunden, das zu ihr und ihrem Leben gepasst hat.

Frage 4: Was hat sich für dich durch das Mentoring bei MentorMe verändert?

Christina (Mentee): Wie so viele andere Menschen – vor allem Frauen – habe auch nicht klar gesehen, wo meine Stärken liegen. Wir neigen ja oft dazu, uns mehr auf das zu konzentrieren, was vielleicht noch nicht da ist und weniger auf das, was wir alles schon mitbringen und können. Hier hat Simone mir riesig geholfen, immer wieder die Perspektive zu wechseln und meine eigenen Stärken wahrzunehmen.

Simone (Mentorin): Erst einmal hat mir das Mentoring mit Christina gezeigt, dass ich hier genau richtig bin. Mich als Mentorin zu bewerben, war eine super Entscheidung. Es ist einfach unglaublich wichtig, dass Frauen sich gegenseitig unterstützen und wir Verständnis für die Situation der anderen aufbringen, anstatt unseren Weg als den einzig Richtigen zu proklamieren. Gleichzeitig hat es mich sehr berührt, wie viel ich Christina mitgeben konnte. Mir war nicht wirklich klar, was noch alles in mir steckt und wie wertvoll ich für jemand anderen als Mentorin sein kann.

Frage 5: Was war dein schönster Moment bei MentorMe?

Christina (Mentee): Das war Simones Einladung nach Hamburg zu einer Veranstaltung der News Academy, bei der sie selbst auch einen Workshop gegeben hat. Sich nach den virtuellen Treffen auch mal live zu sehen und dann noch im Rahmen einer so tollen Veranstaltung, das war super schön!

Simone (Mentorin): Puh, gar nicht so einfach. Es gab viele schöne Momente. Besonders gefreut habe ich mich, als Christina einen Durchbruch beim IKIGAI hatte und sich alle losen Enden plötzlich zu einem roten Faden zusammengefügt haben. Und ihren erfolgreichen Start in die nebenberufliche Selbstständigkeit habe ich auch sehr gefeiert. Das Schönste ist einfach, dass jetzt zum Ende hin alles „rund“ geworden ist

Frage 6: Was ist deiner Meinung nach super wichtig, damit das Mentoring ein voller Erfolg wird bzw. dich wirklich weiterbringt (aus Mentee- bzw. Mentorin-Perspektive)?

Christina (Mentee): Beide Seiten sollten sich von Anfang an voll drauf einlassen. Dann macht das richtig Spaß. Wenn man den Willen mitbringt, wirklich wachsen zu wollen und die Bereitschaft hat, aus der Komfortzone rauszutreten, eröffnet sich eine ganz neue Sicht auf die (Berufs-)Welt. Ich würde auch empfehlen, sich nach einem Mentoring-Treffen oder auch nach einer anderen Veranstaltung von MentorMe nochmal zu überlegen: was habe ich heute Neues erfahren und gelernt? Was kann ich wann umsetzen? Am besten schreibt man sich das auch auf. Das hilft, damit man wirklich ins Umsetzen kommt. Denn die tollsten Tipps bleiben reine Theorie, wenn wir nicht ins Handeln kommen.

Simone (Mentorin): Ich glaube, es steht und fällt alles mit dem Matching und der Chemie zwischen Mentee und Mentor*in. Darüber hinaus ist das Engagement der Mentee entscheidend. Diejenige muss sich selbst bewegen wollen oder wie ich immer gerne sage: Ich kann niemanden zum Jagen tragen. Christina hat mir bei Bedarf auch zwischen den Sessions Fragen per Messenger oder via E-Mail geschickt und ist die ganze Zeit am Ball geblieben. Das hat sich am Ende ausgezahlt.

Frage 7: Wem würdest du Mentoring und das Programm von MentorMe dringend empfehlen?

Christina (Mentee): Ich hätte mir so ein Programm schon direkt nach der Schule gewünscht. Wenn man schon junge Frauen auf diese Art fördert – wow – was dann alles möglich ist!

Simone (Mentorin): Allen Frauen, die beruflich irgendwie in einer Sackgasse stecken oder die sich eine enge, persönliche Unterstützung auf ihrem beruflichen Weg wünschen – egal, ob fest angestellt oder selbstständig. Dass sich das Angebot auch an Selbstständige richtet, finde ich übrigens an MentorMe besonders toll. Mentoring-Angebote kenne ich vor allem aus größeren Unternehmen. Wenn man – wie ich – selbstständig ist, ist es ungleich schwerer eine solche Unterstützung zu finden.

Frage 8: Was willst du anderen Frauen an dieser Stelle mit auf den Weg geben?

Christina ( (Mentee): Nutzt Netzwerke! Unterstützt euch gegenseitig, vielleicht auch in Form einer monatlichen Mastermind-Gruppe, in der jede erzählen kann, wo sie gerade steht, mit was sie vielleicht zu kämpfen hat und in der sie dann Unterstützung von den anderen erhält. Wir müssen nicht alles alleine schaffen. Es macht total Spaß, voneinander zu lernen und uns gegenseitig zu supporten!

Simone (Mentorin): Für potenzielle Mentorinnen: Stell dein Wissen und deine Erfahrung ehrenamtlich bei MentorMe zur Verfügung. Wer weiß, für wen genau du das Perfect Match bist … Für potenzielle Mentees: Trau dich, mit der Unterstützung einer Mentorin deinen Weg zu finden: Es bricht uns Frauen kein Zacken aus der Krone, wenn wir um Hilfe bitten. Ganz im Gegenteil. Gemeinsam sind wir stärker.

Vielen Dank für eure Zeit und Offenheit!

 

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!

 

Du möchtest auch Teil unserer Community werden? Das freut uns sehr! Hier kannst du dich als Mentee sowie als Mentor*in anmelden!

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Patricia & Linda

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Patricia & Linda

Die MENTEE-MENTORIN-INTERVIEWS sind eine Reihe, in der Mentor*innen und Menteesvon MentorMe Germany ihre Erlebnisse, Learnings und Entwicklungsschritte im Rahmen ihrer des Mentoring-Teams teilen.

Frage 1: Warum bist du Mentee / Mentorin geworden?

Patricia (Mentee): Mein erstes Jahr als Mentee bei MentorMe hatte ich bereits 2017. Ich war gerade nach fünf Jahren in China nach Berlin gezogen und habe mir Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Karriere in Deutschland aufbauen möchte. Neu in der Stadt und ohne großes professionelles Netzwerk vor Ort suchte ich dann nach Mentoring- oder Coaching-Programmen, die mich hierbei professionell begleiten.

Linda (Mentorin): Das lag für mich ganz nahe – es hat mit meinem „Warum“ zu tun: Ich habe fast 30 Jahre in einem DAX30 Konzern gearbeitet – häufig als einzige Frau mit Managementfunktionen in Männerteams.
Meine wichtigste Erkenntnis: „Das fleißige Bienchen wird niemals Bienenkönigin“. Eine Ursache hierfür ist u.a. die „gläserne Decke“. Diese beginnt zwar langsam zu bröckeln – aber bis zu einem „Chancengleichstand“ von Frauen und Männern wird es noch eine ganze Weile dauern – für mich viel zu lange! Und so begleite ich seit vielen Jahren Frauen dabei, ihre Karriereziele erfolgreich zu verwirklichen: In meiner Selbstständigkeit als Karriere-Beraterin, Trainerin und Speakerin und seit 2020 ehrenamtlich als Mentorin bei MentorMe. .

Frage 2: Warum hast du dich für MentorMe entschieden?

Patricia (Mentee): Das weiß ich gar nicht mehr so genau… Besser kann ich beschreiben, warum ich immer noch dabei bin. Ich hatte in den vergangenen 5 Jahren die Möglichkeit mit sehr unterschiedlichen Mentor:innen zusammen zu arbeiten: das eine Jahr eher im fachlichen Sparring, das andere Jahr in der strategischen Karriereplanung oder mit Coaching-Schwerpunkt.
Da MentorMe einen so großen Pool an Mentor:innen hat, habe ich immer den Match finden können, der mir mit meinen Themen helfen konnte.

Linda (Mentorin): MentorMe prickelt. Das hört sich jetzt vielleicht etwas komisch an, aber genauso ist es für mich: Zunächst mal liebe ich es, mit Menschen und Netzwerken zusammen zu arbeiten, die sich begeistert und engagiert für Diversity, insbesondere für Frauen einsetzen. Und gerade bei MentorMe in den Austauschen mit den engagierten Frauen finde ich genau dieses Mindset: Sich gegenseitig großzügig zu unterstützen und begleiten, sich am Erfolg aller freuen: sprich eine ganz besondere Community! Und dann der Content! Ich erlebe ein vielfältiges, sorgfältig an den Bedürfnissen der Mentees orientiertes Programm, welches stetig mit einem Feuerwerk neuer Ideen weiterentwickelt wird. Und da macht es natürlich auch mir große Freude, Teil dieses klasse Programms zu sein. Mit den vielen Frauen in meinen Vortrags-Sessions zu diskutieren, zu erleben, wie wir uns gegenseitig empowern, das ist doch einfach wunderbar!

“Mentoring ist für mich der Luxus, den ich mir gönne, um regelmäßig an mir zu arbeiten: persönlich und beruflich. Wenn ich den Weg betrachte, auf dem Linda mich im letzten Jahr begleitet hat, haben wir ganz schön viel geschafft und entwickeln gleichzeitig noch viele Ideen, an denen ich arbeiten kann.”

Frage 3: Was waren deine 3 größten Learnings aus den Mentoring Sessions?

Patricia (Mentee): In diesem Jahr arbeite ich mit Linda zusammen. Für mich kam sie genau im passenden Moment – auf der Suche nach dem, was ich als nächsten Schritt beruflich machen möchte.
#1: Kompetenzprofil: Um mich optimal auf meine weitere Karrierereise vorzubereiten, hat Linda mit mir mein 360o Expert Profile entwickelt. So habe ich jetzt eine glasklare, strukturierte Übersicht aller meiner unterschiedlichen Kompetenzen. Diese systematische Auseinandersetzung mit mir, meinem Werdegang und meinen Stärken hat mich einen großen Schritt vorangebracht.
#2 Kontinuität – jeder einzelne Schritt macht nachher den Weg.
#3 Mentoring ist ein gemeinsamer Prozess, von dem beide profitieren. Mir ist zum Beispiel eine Idee gekommen, wie Linda das Tooling für das 360o Expert Profile anpassen kann, um es für die ausfüllende Person einfacher zu machen.

Linda (Mentorin): Patricia und ich haben gemeinsam ihr 360o Expert-Profile entwickelt. Patricia erweiterte die vorgegebene Struktur des Expert Profils durch eigene, spannende Impulse, Ideen und Perspektiven – und erstellte so ihr ganz individuelles – exzellentes – 360o Expert Profile. An diesem Beispiel wird deutlich, dass Patricia Dinge nicht einfach hinnimmt: Sie schaut immer, wie Themen und Aufgaben optimiert oder auch mal ganz anderes als üblich angegangen werden können. Deshalb ist für mich die Zusammenarbeit mit Patricia ein echtes „Reverse“-Mentoring:  Sie inspiriert mich, bestehende Strukturen zu hinterfragen und offen für neue Wege und Herangehensweisen zu sein

Frage 4: Was hat sich für dich durch das Mentoring bei MentorMe verändert?

Patricia (Mentee): Mentoring ist für mich der Luxus, den ich mir gönne, um regelmäßig an mir zu arbeiten: persönlich und beruflich. Wenn ich den Weg betrachte, auf dem Linda mich im letzten Jahr begleitet hat, haben wir ganz schön viel geschafft und entwickeln gleichzeitig noch viele Ideen, an denen ich arbeiten kann.

Linda (Mentorin): Ich habe ja eben schon mein großes Learning aus der Zusammenarbeit mit Patricia beschrieben. Und genau diese Erfahrung, dass Mentoring ein Prozess ist, der auf Augenhöhe stattfindet, eben häufig auch „reverse“ ist, macht diesen Prozess so spannend und lehrreich: Wir können immer ganz viel voneinander lernen – egal in welcher Rolle wir sind.

Frage 5: Was war dein schönster Moment bei MentorMe?

Patricia (Mentee): Die Art und Weise, wie Linda mich und mit mir nach großen, anstrengenden Entscheidungen gefeiert hat.

Linda (Mentorin): Patricia hatte sich nach einem intensiven Mentoring-Gespräch unter einigen attraktiven, allerdings sehr unterschiedlichen, Angeboten für ihren jetzigen Job entschieden. Diese Entscheidung von Patricia hat mich so gefreut und berührt, weil Patricia aus meiner Sicht damit ein sehr deutliches „JA“ zu sich und ihren Bedürfnissen gesagt hat. Und genau darum, nämlich den wirklich passenden Job zu finden, ging es ja auch in einem anderen, für mich sehr bewegenden Moment: Bei meinem Impulsvortrag „Her mit dem Job, der ‚wirklich, wirklich‘ passt“ bei der wunderbaren MentorMinds Convention im vergangenen Jahr.

Frage 6: Was ist deiner Meinung nach super wichtig, damit das Mentoring ein voller Erfolg wird bzw. dich wirklich weiterbringt (aus Mentee- bzw. Mentorin-Perspektive)?

Patricia (Mentee): Für mich sind das zwei Faktoren: Kontinuität und Augenhöhe. Kontinuität, weil Weiterentwicklung Zeit braucht und ich es auch schon erlebt habe ganz euphorisch zu starten und dann nicht am Ball zu bleiben. Da sind Mentor:in und Mentee gefragt die Zeit gut und gemeinsam zu gestalten. Und Augenhöhe ist für mich die Basis dafür, vertrauensvoll zusammenarbeiten zu können.

Linda (Mentorin): Die wichtigste Voraussetzung für den Mentoring-Erfolg ist für mich der Kontakt zwischen der Mentee und mir. Sich gegenseitig zu vertrauen, wertzuschätzen und offen miteinander umzugehen, das ist für mich essenziell. Mut gehört dazu, denn Selbstreflektion bedeutet oft, die Komfortzone zu verlassen und Neues zu wagen. Und wenn dann eine Mentee wie Patricia zu allem Vorgenannten auch noch diszipliniert ist, dann ist der Erfolg unvermeidbar – insbesondere, wenn bei aller Arbeit so viel gelacht wird wie bei Patricia und mir.

Frage 7: Wem würdest du Mentoring und das Programm von MentorMe dringend empfehlen?

Patricia ( (Mentee):  Für mich besteht MentorMe ja nicht nur aus der individuellen Mentoring-Session im Monat, sondern auch den vielen anderen Community-Events drumherum. Der Austausch mit anderen Frauen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, ganz unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen haben, ist einfach unglaublich bereichernd und es gibt immer eine andere Mentee oder Mentorin, die sich die gleiche Frage stellt. Daher würde ich MentorMe jeder Frau empfehlen, die Lust hat sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und Teil einer Gemeinschaft zu sein, die einen dabei unterstützt.

Linda (Mentorin): Jeder Frau, die sich entwickeln möchte: Ob in Anstellung, auf der Suche nach dem „richtigen“ Job, auf dem Weg zur Selbständigkeit oder bereits mit eigenem Business. Meine Erfahrung ist, dass für den beruflichen Erfolg eine Community super wichtig ist: Der intensive Austausch mit anderen gespiegelt zu werden, sich gegenseitig zu beraten und zu begleiten und so voneinander zu lernen. Das passiert im Mentoring, aber auch in den vielfältigen Sessions und Gruppen, die MentorMe anbietet.

Frage 8: Was willst du anderen Frauen an dieser Stelle mit auf den Weg geben?

Patricia ( (Mentee): Investiere in dich selbst! Durch Mentoring, Weiterbildungen und andere Dinge, die dir das Wachstum ermöglichen, dass du dir wünschst. Lass dir beim Wachsen von niemandem einreden, dass du zu jung oder unerfahren bist. Erfahrung kommt durchs Machen und hat nichts mit dem Alter zu tun!

Linda (Mentorin): Gemeinsam sind wir stark! Wir haben die Riesenchance, mit einem Großzügigkeits-Mindset unsere Lifelong-Community aufzubauen. Wir können uns gegenseitig begleiten, bestärken, unsere Erfolge zusammen feiern und – wenn mal etwas schief geht – emphatisch unterstützen. Macht euch mit eurer Expertise sichtbar: Denn das „Fleißige Bienchen…“. Seid frech (!), schafft euch eure Chancen selbst und gestaltet eure Zukunft wie sie euch gefällt!

Vielen Dank für eure  Zeit und Offenheit!

 

Mentee: Patricia Wiesker ist leidenschaftliche Beraterin für Innovation und Transformation. Ihr Ziel ist es, Beratung anders zu leben als es im klassischen Verständnis geschieht: mit systemischen Ansätzen und dem Fokus auf dem Enablement und der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Nach vielen Jahren im Business Building Kontext in China und der Agenturlandschaft in Berlin, baut sie gerade als Co-Lead einen Beratungsansatz für den Mittelstand auf. Für ihr Herzensthemen female empowerment ist sie bereits seit mehreren Jahren bei MentorMe und leitet seit zwei Jahren die Professionals Community.
Mentorin: Linda Bosse ist Expertin für Frauenkarrieren, Mentorin, Autorin, Speakerin, Business Performance Coach und Hochschul-Lehrbeauftragte. Fast 30 Jahre lang war sie in unterschiedlichen Managementfunktionen im internationalen Konzernumfeld tätig, bevor sie sich 2013 als Unternehmerin selbstständig gemacht hat. In ihrer Karriere begleitete sie Tausende von Fach- und Führungskräften in verschiedensten Formaten dabei, ihre beruflichen Ziele erfolgreich zu realisieren. Ihr Credo: „Mach dich mit deiner Expertise authentisch sichtbar und werde zur Karriere-Magnetin!”

 

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!

 

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MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Karolina & Claudia

MENTEE-MENTORIN-INTERVIEW mit Karolina & Claudia

Die MENTEE-MENTORIN-INTERVIEWS sind eine Reihe, in der Mentor*innen und Menteesvon MentorMe Germany ihre Erlebnisse, Learnings und Entwicklungsschritte im Rahmen ihrer des Mentoring-Teams teilen.

Frage 1: Warum bist du Mentee / Mentorin geworden?

Karolina (Mentee): Ich startete gerade in die Vollzeit Selbständigkeit als Illustratorin und wünschte mir jemanden, der mich begleitet, der mir Feedback gibt und mit mir meine Ziele im Auge behält, so, wie ich es aus dem Angestelltenverhältnis kannte.

Claudia (Mentorin): Über 15 Jahre hatte ich eine spannende  Karriere als Business Developerin und habe für die verschiedensten Unternehmen deren Umsatzwachstum vorangetrieben und neue Strategien, Prozesse und Teams entwickelt. Vor ein paar Jahren entstand dann der Wunsch mich selbst als Unternehmerin zu versuchen und als Money & Business Coach zu starten. Bis dahin hatten mich viele Menschen auf meinem Weg begleitet  (tolle Chefinnen, Kolleginnen und auch Coaches) und haben mir in schwierigen Zeiten Rat gegeben und waren einfach für mich da. Genau das wollte ich zurückgeben.

Frage 2: Warum hast du dich für MentorMe entschieden?

Karolina (Mentee): MentorMe ist mir von einer Kollegin im Mastermind empfohlen worden. Ich treffe mich wöchentlich mit anderen Kreativunternehmerinnen zum Austausch und eine von Ihnen war erst Mentee und dann Mentorin bei MentorMe. Sie hat oft von Ihrer Mentorin und den Veranstaltungen und Netzwerktreffen erzählt und als ich dann soweit war, war für mich klar, ich möchte auch eine Mentorin haben, die mich begleitet und Teil dieser Community werden.

Claudia (Mentorin): Zu Beginn meiner Selbständigkeit war ich in einer „Working out loud“ Gruppe, in der es um das Erreichen persönlicher Ziele ging.  Die Gruppe, mit 5 wundervollen Frauen, war ein toller Ort für Austausch und Inspiration. Als jemand von MentorMe erzählte, hatte ich sofort Lust als Mentorin dabei zu sein (mittlerweile habe ich auch Lust als Mentee zu starten ), denn die Erfahrung ist für beide Seiten absolut bereichernd.

Das vielleicht größte Learning für mich war die klare Zielsetzung, die übersichtliche Planung und das Batching der Aufgaben, welches ich von Claudia gelernt habe.

Frage 3: Was waren deine 3 größten Learnings aus den Mentoring Sessions?

Karolina (Mentee): Das vielleicht größte Learning für mich war die klare Zielsetzung, die übersichtliche Planung und das Batching der Aufgaben, welches ich von Claudia gelernt habe. Ich bin eine sehr strukturierte Person, aber Claudia hob das Ganze noch mal auf ein neues Level mit konkreten Zahlen, Jahresplänen, Deliverables, Akquise Sheets. Ich plante, automatisierte, strukturierte…und sah Erfolge! Der größte Augenöffner war das Wechseln vom Fokus bei Social Media von Instagram auf LinkedIn. LinkedIn hatte ich tatsächlich davor als soziales Medium so gar nicht auf dem Schirm. Ich hatte zwar ein Profil, betrachtete es aber eher als eine Plattform für Arbeitssuchende im Angestelltenverhältnis. Als Illustratorin geht man automatisch zu Instagram, ich erkannte aber schnell, dass LinkedIn viel besser für mich funktionierte. Da wäre ich selber nie drauf gekommen. Claudia hat mir auch sehr dabei geholfen die Höhen und Tiefen des ersten, unsicheren Jahres der Selbständigkeit durchzustehen und nicht aufzugeben.

Claudia (Mentorin): Als ich mich bei MentorMe angemeldet habe, hatte ich fest damit gerechnet jemanden aus der Corporate Welt, als Mentee zu bekommen, hier kannte ich mich schließlich am besten aus. Deshalb war es für mich eine riesige (super) Überraschung, dass ich mit Karolina eine Mentee bekommen habe, die ich in die Selbständigkeit begleiten durfte. Der Vorteil? Viele meiner Learnings, die ich an Karolina weitergeben durfte, waren auch für mich noch ziemlich frisch aus meiner Selbständigkeit. Es gab so vieles, was ich in der Zeit mit Karolina lernen durfte: dass es ganz normal ist in der Selbständigkeit durch Höhen und Tiefen zu gehen, Unsicherheiten zu erleben, zu zweifeln und wie schnell man vom Weg abkommen kann. Aber auch, wie wichtig es ist, jemanden an seiner Seite zu haben, was es für einen Unterschied macht, wenn jemand sich wirklich darauf einlässt und wie das Licht am Ende vom Tunnel immer wieder auftaucht. Die richtigen Strategien und Prozesse zur Kundengewinnung, Angeboten, Webseiten und alles andere, was es für eine erfolgreiche Selbständigkeit braucht, sind dann fast nebensächlich und ergeben sich dann (fast) von alleine. Außerdem ist Karolina als Illustratorin in einer ganz anderen Branche zu Hause und es war spannend für mich in diese Welt mit einzutauchen und die Businessidee mitzuentwickeln. Genauso ist Karolina in meine Welt mit eingetaucht. In dem Mentoring-Jahr habe ich für mein Business einen neuen Online-Kurs „Goodbye Geldblockaden“ entwickelt und Karolina war in der ersten Beta-Gruppe mit dabei und konnte mir Feedback geben. Es war schön zu sehen, dass es keine festen Rollen zwischen Mentor und Mentee gibt und dass wir beide unsere eigene Zusammenarbeit frei definieren können.

Frage 4: Was hat sich für dich durch das Mentoring bei MentorMe verändert?

Karolina (Mentee): Es ist nicht einfach, sich und seine Arbeit von außen und objektiv zu betrachten. Wir neigen dazu, das Positive auszublenden und uns darauf zu konzentrieren, was noch nicht so gut läuft und was noch zu tun ist. Claudia war für mich über das Jahr hinweg eine positive Reflektionsfläche, die mir immer wieder aufzeigte, welchen Weg ich schon gegangen war, was ich alles schon geschafft hatte und wie stolz ich auf mich sein könnte. Dank ihr habe ich nun gelernt für mich selber diese Reflektionsfläche zu sein, zurückzuschauen und wahrzunehmen, was schon gut gelaufen ist, Erfolge zu feiern, Resümee zu ziehen und mir von Zeit zu Zeit auf die Schulter zu klopfen.

Claudia (Mentorin): Das Mentoring hat mir gezeigt, wie wertvoll es ist, das wir Frauen uns gegenseitig unterstützen und uns empowern unsere eigene Version von Freiheit, Abenteuer und Erfolg zu leben. Das zu sehen, zu begleiten und gemeinsam zu feiern, das sind für mich wundervolle Momente mit Karolina gewesen. Zu sehen, wie zielstrebig und schnell Karolina die Dinge aus unserem Mentoring umgesetzt hat und wie schnell sich die ersten Ergebnisse gezeigten, haben  mich auch stolz gemacht und mich darin bestätigt, dass meine Selbständigkeit als Coach genau mein Weg ist.

Frage 5: Was ist deiner Meinung nach super wichtig, damit das Mentoring ein voller Erfolg wird bzw. dich wirklich weiterbringt?

Karolina (Mentee): Ein gutes Matching, sowohl auf beruflicher, als auch persönlicher Ebene ist super wichtig. Bei mir und Claudia hat es glücklicherweise gleich klick gemacht und wir konnten eine sehr schöne Beziehung aufbauen. Außerdem sollte das Commitment von beiden Seiten stimmen.

Claudia (Mentorin): Sympathie und Vertrauen sind sicherlich die Basis, um mit Spaß ein ganzes Jahr zusammenzuarbeiten und das gilt für beide Seiten. Dafür braucht es vielleicht auch den Mut, ein vorgeschlagenes Matching nicht gleich anzunehmen und die „richtige“ Mentorin bzw. Mentee zu finden. Je klarer der Mentee weiß, was er sich erhofft aus dem Mentoring, desto einfacher ist es, zu erkennen, ob eine Mentorin auch fachlich passt. Worauf ich mich unbedingt freue, ist, Karolina einmal in Berlin zu besuchen. Wenn ein Mentoring auch in „real“ Life stattfinden könnte, das wäre sicherlich die „cherry on the cake“. Aber es hat auch so über die Distanz von München und Berlin sehr gut funktioniert (Zoom, sei dank ).

Frage 6: Wem würdest Mentoring und das Programm von MentorMe dringend empfehlen?

Karolina (Mentee): Allen Selbständigen! Ich fand es wirklich enorm hilfreich durch den Wechsel vom Angestelltenverhältnis zum Unternehmertum begleitet und beraten zu werden. Aber auch im weiteren Verlauf der Selbständigkeit kann ein Mentoring sicher sehr hilfreich sein.

Claudia (Mentorin): Allen, die Lust haben sich gezielt persönlich und beruflich weiterzuentwickeln, die Lust haben neue Leute kennenzulernen und ihr Netzwerk zu erweitern. Das funktioniert ganz sicher für Angestellte genauso wie für Selbstständige.

Frage 7: Was willst du anderen Frauen an dieser Stelle mit auf den Weg geben?

Karolina (Mentee): Man muss das Rad nicht immer neu erfinden, profitiert von der Erfahrung und dem Wissen anderer Frauen, die vielleicht schon etwas weiter auf dem Weg sind, den ihr gehen möchtet.
Nutzt die Uplift Mentalität unter weiblichen Unternehmerinnen und gebt selber auch zurück, wenn ihr könnt.

Claudia (Mentorin): Keine von uns schafft es alleine (und es macht auch viel weniger Spaß). Oft stehen wir uns selbst im Weg, sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht und haben nur ein „merkwürdiges“ Gefühl, das da noch ein anderes Abenteuer in unserem Leben wartet. Liebe Frauen da draußen: seid mutig und traut euch, euch selbst besser kennenzulernen, herauszufinden, was ihr wollt im Leben und selbstbewusst euer Leben in diese Richtung zu gehen. Ein Mentoring ist dafür der perfekte Start.

Vielen Dank für eure  Zeit und Offenheit!

Mentee: Karolina Zolubak ist Illustratorin und Kreativunternehmerin, die mit ihren Zeichnungen und Produkten etwas bewegen und zum Guten verändern möchte. Sie arbeitet mit NGOs und Unternehmen zusammen, die einen positiven Wandel in dieser Welt anstreben, wie z.B. Special Olympics, Deutsche Umwelthilfe, Rossberg Verlag.Ihre Illustrationen findet ihr auch im Flow, topos oder Courage Magazin.

Mentorin: Claudia Vinke-Fehlauer Vom Angestellten Dasein in die Selbstständigkeit? Da ändert sich vieles und spätestens mit dem Blick aufs Bankkonto tauchen bald viele neue Fragen auf. Für ein erfolgreiches Business braucht es dann auch das richtige Money-Mindset und passgenaue, einfache Strategien. Genau hierbei unterstützt Claudia-Vinke-Fehlauer als Money & Business Coach Frauen dabei,  viel mehr Lust und Leichtigkeit für ihr Geld zu entdecken und mit finanziellem Selbstbewußtsein spielend ein ein einfaches Finanzssystem aufzubauen, das Sicherheit und Kontrolle gibt und viel Platz für Business-Wachstum. Damit Frauen und Geld ein echtes Dreamteam werden.

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht.Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!

Von der Festanstellung in die Selbständigkeit

Von der Festanstellung in die Selbständigkeit

Als Coach unterstützt Svea Joisten Frauen dabei, mental so stark zu werden, dass sie den Berufsausstieg rocken und sich selbständig machen. Sie war jahrelang im Hamsterrad gefangen, hatte zwar eine erfolgreiche Karriere, ein gutes Einkommen und Anerkennung, das Sie allerdings nicht glücklich gemacht hat. 2018 hat Sie eine Coaching-Ausbildung angefangen und hat nun als Coach Ihre Berufung gefunden.

So transformierst du deine innere Haltung!

Du bist aktuell noch in einer Festanstellung, möchtest dich aber selbständig machen? Du möchtest selbstbestimmt arbeiten und deiner Passion folgen? Du möchtest Menschen eine tolle Dienstleistung oder ein Produkt anbieten und das nach deinen eigenen Regeln?

 

Die Reaktionen auf die Selbständigkeit sind oft gemischt. Für manche bedeutet es Freiheit und Selbstbestimmung und sie beneiden die Selbständigen für den Mut, für ihre Träume losgegangen zu sein. Andere verbinden die Selbständigkeit mit einem enormen Risiko und Verlust der Sicherheit.

 

Was ganz klar ist, wer den Sprung von der Festanstellung in die Selbständigkeit wagt, nimmt einen Identitätswechsel vor. Es handelt sich um eine komplett neue Lebenssituation und viele gelernte Dinge aus der Festanstellung können hilfreich sein. Das Mindset einer erfolgreichen Selbständigen ist jedoch ein ganz anderes als das einer Festangestellten.

 

Viele beschäftigen sich erst zu spät mit dem Thema Mindset

Das Thema Mindset wird am Anfang einer Selbständigkeit oftmals stiefmütterlich behandelt. Häufig denken wir, wenn wir die richtige Strategie haben, dann wird es schon laufen mit der Selbständigkeit. Tatsächlich braucht es weit mehr als ein gutes Marketingkonzept, eine Strategie und ein Businessplan. Unsere innere Haltung ist der Schlüssel für den Erfolg in der Selbständigkeit.

 

Was ist eigentlich das Mindset?

Unter dem Begriff Mindset versteht man das eigene Empfinden, das Verhaltensmuster und innere Überzeugungen.

Unser Mindset wird aus vergangenen Erinnerungen und Erfahrungen geprägt. Diese sind oftmals unbewusst, lassen uns aber häufig ein eingeübtes Verhaltensmuster abrufen, dass man jedoch ändern kann.

Unser Erfolg hängt von deinen Gedanken, Gefühlen und deinem Verhalten ab.

 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem Growth Mindset und einem Fixed Mindset. Unter einem Growth Mindset versteht man ein Mindset, das wachstumsorientiert ist, wohingegen das Fixed Mindset als unflexibel gilt.

Menschen mit einem Fixed Mindset haben Angst vor Herausforderungen und verlassen ihre Komfortzone so gut wie nie, wodurch auch kein Wachstum entstehen kann.

 

Menschen mit einem Growth Mindset nehmen Herausforderungen gerne an und sehen diese als Chance für Wachstum. Sie haben die Ansicht, dass sie aus Fehlern lernen können, und verlassen gerne ihre Komfortzone.

 

 

Das richtige Mindset für deine Selbständigkeit

Wie du dir vielleicht schon denken kannst, ist es notwendig, deine innere Haltung hin zu einem Growth Mindset zu transformieren, damit du den Schritt in die Selbständigkeit mit Leichtigkeit gehen kannst.

 

Wie oben beschrieben, handelt es sich bei dem Schritt von der Festanstellung hin zur Selbständigkeit um einen Identitätswechsel, bei dem auch deine innere Haltung transformiert werden muss. Denn als Selbständige wirst du die Verantwortung für deinen Erfolg alleine tragen, du triffst Entscheidungen ganz anders als in einer Festanstellung und bist alleine für Umsatz, Strategie und Ziele verantwortlich.

Wenn du die Aufgabe einer Unternehmerin mit dem gleichen Mindset einer Festangestellten übernimmst, wird das nicht funktionieren.

 

Mein Weg in die Selbständigkeit

Wenn ich einmal von mir ausgehe, war der Hauptgrund, warum ich mich selbständig gemacht habe, mein wichtigster Wert der Selbstbestimmung. Ich wollte immer schon ortsunabhängig arbeiten und selbst entscheiden, mit wem ich zusammenarbeiten möchte. Ich hatte einen gut bezahlten Job als Führungskraft im HR-Bereich, der mich allerdings nicht glücklich machte. Ich habe jahrein und jahraus den gleichen Job gemacht und habe auf das Wochenende und den nächsten Urlaub entgegengefiebert. Als Führungskraft hatte ich zwar viel Gestaltungsspielraum in Bezug auf Strategie und Zielsetzung, jedoch waren das weder meine eigenen Ziele noch meine Berufung.

 

Ich wollte meine Energie, mein Können, in etwas investieren, was pure Leidenschaft für mich ist und weswegen ich mich freue, jeden Morgen aufs Neue aufzustehen. Ich wollte mich nicht länger in ein System reinpressen lassen, das nicht zu meinen Werten passte.

Ich wollte mich persönlich weiterentwickeln. Ich konnte zwar einige Fähigkeiten aus meiner Festanstellung mitnehmen, hatte eine gute Strategie und zahlreiche Marketingkurse besucht. Jedoch habe ich anfänglich geglaubt, dass ich mein

Business genau mit dem gleichen Mindset einer Festangestellten aufbauen kann, und das hat nicht funktioniert.

Damit du nicht die gleichen Fehler, wie ich machst, teile ich mit dir meine 3 Schritte, wie du deine innere Haltung transformierst und den Sprung in die Selbständigkeit mit Leichtigkeit schaffst.

1. So transformierst du deine innere Haltung: Finde heraus, was du willst!

In   einer   Festanstellung  arbeiten   wir  nach   den   Werten   und   Regeln  des Unternehmens, bei dem wir angestellt sind.

Weshalb es im ersten Schritt wichtig ist herauszufinden, was du willst und nach welchen Werten und Regeln du in die Selbständigkeit starten möchtest.

Wenn du dich selbständig machst, löst du dich von der Fremdbestimmung hin zur Selbstbestimmung.

 

2. So transformierst du deine innere Haltung: Hinterfrage dein Mindset!

Von der pflichtbewussten Angestellten zur selbstbestimmten Unternehmerin. Alles hat mit der eigenen inneren Haltung zu tun. Was denkst du selbst über deinen Schritt in die Selbständigkeit? Wir sollten immer wieder die eigene Denkweise hinterfragen und schauen, welcher Gedanke unsere Wünsche und unsere nächsten Schritte ganz konkret sabotiert.

 

Es ist sinnvoll, sich vorab schon mit seinen Glaubenssätzen auseinanderzusetzen und diese zu hinterfragen.

Deine negativen Gedanken und Glaubenssätze kannst du anhand von 3 Fragen hinterfragen:

 

  1. Ist der Gedanke wahr?
  2. Wie verhalte ich mich, wenn ich das glaube?
  3. Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

 

Die Transformation fängt bei uns im Inneren an. Wenn du deine inneren Blockaden aufgelöst hast, dann fühlt sich auch der Schritt in die Selbständigkeit sowie das Loslassen der Festanstellung leicht an.

 

3. So transformierst du deine innere Haltung: Transformiere dein Mindset!

Oft sind wir noch so in der Angestellten-Denkweise gefangen, dass es uns schwerfällt, unser Verhalten „umzuprogrammieren“. Wenn du bereits deine Gedanken hinterfragst hast, bist du schon einen Schritt weiter. Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass einige negative Gedanken unbegründet sind und gar nicht deine Realität widerspiegeln. Um dein Mindset nachhaltig zu transformieren, ist es wichtig, immer wieder Beweise für das Gegenteil zu sammeln und mit Affirmationen zu arbeiten.

 

Mein Tipp: Wenn du beispielsweise vorher den Gedanken hattest „Ich schaffe das nicht“, dann suche Beweise, was du alles schon in deinem Leben geschafft hast und welche Erfolge du hattest. Stück für Stück kannst du den limitierenden Glaubenssatz dann in „Ich schaff das“ umändern und dein Growth Mindset entwickeln.

 

Dein Mindset ist entscheidend für deinen Erfolg. Für den Schritt in die Selbständigkeit ist deine innere Transformation, d.h. die Entwicklung deines Mindsets, der Schlüssel dazu.

 

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht.

Aus dem MentorMe Partnernetzwerk: Interview mit Ilse Munnikhof von der ING Bank

Aus dem MentorMe Partnernetzwerk: Interview mit Ilse Munnikhof von der ING Bank

Women Empowerment ist nicht nur en vogue und dient der Frauenquote. Vielmehr ist die Förderung von Frauen wichtig für Arbeitgeber, um Gleichberechtigung und Diversity zu leben und gut ausgebildete weibliche Arbeitssuchende zu rekrutieren. Mit MentorMe gehen Arbeitgeber den Weg einer innovativen Recruiting- und Personalentwicklungsstrategie. Sie leben CSR & Diversity. Sie erzielen ein attraktives Employer Branding und gewinnen und halten im War of Talents die besten Mitarbeiterinnen. Mit MentorMe unterstützen sie Frauen bei der Gestaltung ihrer Karriere, übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und geben ihren Angestellten die Chance, sich als Mentor*innen zu vernetzen und junge Talente für ihr Unternehmen zu entdecken.

Eines unserer Partnerunternehmen ist die ING Bank. Die ING Bank unterstützt in diesem Programmjahr 20 Frauen aus allen Branchen, die sich beruflich verändern wollen. Mit ihrer Community Investment Strategie verfolgt die ING das Ziel einer inklusiven Wirtschaft, bei der sich alle beteiligen können. Wir durften in diesen Rahmen Ilse Munnikhof, Expertise Lead Investment Advice bei ING interviewen.

Liebe Ilse, warum erachtet die ING Mentoring als wichtig und möchte es aus diesem Grund sowohl eigenen Mitarbeiterinnen als auch in Form von Sponsoring für benachteiligte Personengruppen ermöglichen?

Das Instrument Mentoring setzt da an, wo klassische Weiterbildungen und Qualifikationen aufhören: am echten Leben. Die Mentees können unmittelbar an ihren individuellen Herausforderungen arbeiten – idealerweise mit einem Mentor, der ähnliches erlebt hat oder bereits dort ist, wo der Mentee hinwill. Gepaart mit der üblicherweise längeren Laufzeit, lassen sich so nachhaltige Verbesserungen der Situation erzielen.

Weshalb hat sie sich die ING für die Kooperation mit MentorMe entschieden?

Die ING setzt sich für eine inklusive Wirtschaft ein, an der alle teilhaben können. In diesem Zusammenhang setzen wir uns aktiv für die Förderung der Chancengleichheit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt ein, die auf unsere strategische Säule „Future-proof employment“ einzahlt. MentorMe, als das größte und am schnellsten wachsende Mentoring-Programm für Frauen, ist damit der ideale Partner.

Liebe Ilse, erzähle uns doch kurz, wie du wurdest, was du bist und ob auf deinem Weg Unterstützung in Form von Mentoring eine Rolle gespielt hat? 

Ich hatte auf meinem Weg einige offizielle, aber auch viele inoffizielle Mentor*innen. Einer meiner vorherigen Chefs hat eine Schlüsselrolle gespielt: Er hat mich sehr aktiv dabei unterstützt, den Job als rechte Hand (Business Managerin) unseres CEOs Nick Jue zu bekommen. Momentan habe ich keine offizielle Mentorin, aber ich überlege mir regelmäßig, wer mich am besten zu einer bestimmten Frage unterstützen könnte, wie z.B.: Wie kombiniert man Beruf und Familie? Oder – wie macht die Umstrukturierung meines Teams in der Agilität Sinn? Ich rufe dann punktuell diejenigen an, die davon einfach am meisten Ahnung haben.

Weshalb ist die ING für dich so attraktiv als Arbeitgeber?

Bei der ING gab es immer wieder neue Chancen für mich. Auch wird es sehr wertgeschätzt, wenn man sich traut, schwierige Themen offen anzusprechen. Das passt gut zu mir, also fühle ich mich wohl bei der ING. Man kann auch viel gestalten und auch mal Themen angehen, die nicht direkt mit dem eigenen Job zu tun haben.

Du leitest die Expertise Investment Advice – was heißt das genau und was fasziniert dich an dem Bereich besonders?

Ich verantworte alle Wertpapierlösungen, durch die Kunden bei der Wertpapierauswahl unterstützt werden. Das beinhaltet die Kooperation mit Scalable Capital, mit der wir eine digitale Vermögensverwaltung wie unsere Beratungslösung: die Komfort-Anlage. Ich freue mich sehr, dass wir unsere Kunden mit beiden Lösungen unterstützen können und hoffe, auch einigen Sparern dabei zu helfen, den ersten Schritt Richtung Wertpapiere zu gehen. Letzteres interessiert mich besonders, denn Frauen setzen vermehrt auf Spargeld und bauen dadurch weniger Vermögen als Männer auf. Das versuche ich seit Jahren zu ändern.

Was findest du am Thema Finanzen am spannendsten?

Geld steht für mich für Freiheit. Die Freiheit, mehr entscheiden zu können. Wenn man seine Finanzen im Griff hat, hat man also mehr Freiheit.

Nochmal zurück zu dem wichtigen Thema Unterstützung: Du engagierst dich für die Fondsfrauen – worum handelt es sich hier und was ist deine Motivation dafür? 

Die Fondsfrauen sind das größte deutschsprachige Karrierenetzwerk zur Förderung und Gleichstellung von Frauen in der Finanzindustrie. Wir inspirieren Frauen, anspruchsvolle Positionen anzustreben und unterstützen sie darin, ihre Ziele zu erreichen. Weibliche Vorbilder und themenrelevante Studien helfen dabei. Ich versuche einer dieser weiblichen Vorbilder zu sein, weil ich glaube, dass diverse Teams bessere Resultate erzielen können.

Abschließend wünschen wir uns noch einen Tipp von dir für unser Netzwerk: Welche Anlagen würdest du aktuell empfehlen?

Persönlich bin ich ein großer Fan von ETFs: exchange traded funds. Damit kann man mit kleinen Beträgen und zu niedrigen Kosten breit gestreut anlegen. Bei der ING gibt es kostenlose ETF-Sparpläne ab 1 €. Eine kleinere Hürde gibt es meiner Meinung nach nicht, um mit dem Anlegen loszulegen. Das ist auch mein wichtigster allgemeiner Tipp: einfach loslegen!

Vielen Dank für deine Zeit und deine Offenheit! 

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht.

Das MentorMe Mentoring 1×1 – Wie Mentees Mentoring richtig nutzen

Das MentorMe Mentoring 1×1 – Wie Mentees Mentoring richtig nutzen

MentorMe-Gründerin Karin Heinzl hat aufgeschrieben, wie Mentees und Mentor*innen Mentoring richtig umsetzen, um das beste für beide Seiten herauszuholen. Dabei geht es um die Rollen und Aufgaben von jeweils Mentee und Mentor*in.

Wann nutzt mir ein/e Mentor*in?

Es ist fast immer so, dass wir alle früher oder später in unseren beruflichen Karrierewegen Unsicherheiten und Fragen aber auch Ziele und Wünsche haben – die Unsicherheiten sind dann noch nicht gelöst und die Ziele noch nicht erreicht.

Das betrifft Menschen, die sich im Beruf positionieren wollen und dafür fachliche Expertise sammeln und ihr Netzwerk zu Experten ausbauen wollen. Das betrifft auch Menschen, die sich beruflich weiterentwickeln und über sich hinauswachsen wollen; z.B. durch Übernehmen von Führungsverantwortung. Und das betrifft Menschen, die sich sogar komplett um- oder neuorientieren wollen oder gar den Wunsch haben, selbstständig zu werden oder ein Unternehmen zu gründen.

Diese Situationen erschweren den weiteren Verlauf unserer Berufswege. Gleichzeitig haben wir nicht immer Sparringpartner, die uns dabei bestmöglich unterstützen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und jene Schritte einzuleiten, dir für unseren persönlichen Weg am besten sind.

Genau hier setzt Mentoring an! Denn Mentoring ist Beratung und Austausch zu beruflichen Fragestellungen durch eine erfahrene und praxis-erprobte Person (dem/der Mentor*in) an eine in einem bestimmen Gebiet unerfahrenere Person (dem/die Mentee). Der/die Mentor*in gibt berufliche Erfahrungen, fachliches Wissen und persönlichen Rat sowie Kontakte an die Mentee weiter und steht ihr als Sparringspartner*in für ihre persönlichen und beruflichen Anliegen zur Seite.

Wie profitiert man als Mentee von beruflichem Mentoring?

Um es auf den Punkt zu bringen: Bei Mentoring geht den Mentees darum, beruflich weiter zukommen. Die Mentor*innen wiederum wollen ihr berufliches Wissen „mit der nächsten Generation“ teilen.

ENTSCHEIDEND ist: der/die Mentor*in hat in einem Beruf und/oder einer Branche mehr Erfahrung und Wissen als die Mentee. EIN IRRGLAUBE ist, ob der/die Mentor*in älter ist oder dasselbe studiert hat, wie die Mentee.

Wenn Mentee und Mentor*in ihre Rollen und Aufgaben mit Verantwortung verfolgen, ist Mentoring der Schlüssel zum beruflichen Erfolg der Mentee und zur Impact-Stiftung für den/die  Mentor*in.

„Talking about“ Rollen und Aufgaben: Müsste ich es auf einen Kern niederbrechen, wären diese auf der Seite der Mentee: Gut überlegte Fragen zu stellen, Engagement und Dank zu zeigen und, ein Ziel zu haben. Falls aber durch das Mentoring das Ziel überhaut erst gefunden werden soll – wie z.B. eine Antwort auf die Frage: „Wohin soll ich mich weiterentwickeln?“– fällt dieser Aspekt natürlich weg und es bleibt in der Erfahrung des/der Mentors/in, das Ziel mit der Mentee herauszuarbeiten.

Auf der Seite der Mentor*in ist sie etwas komplexer. Die Hauptaufgaben liegen darin, gut zuzuhören, ehrlich-wertschätzendes Feedback zu geben, am Weiterkommen der Mentee wahrlich interessiert zu sein und Fragen der Mentee basierend auf der eigenen Expertise und den eigenen Erfahrungen zu beantworten (oder jemand anderen zu empfehlen, falls die Frage außerhalb der eigenen Expertise liegt).

Was kann ein/e gute/r Mentor*in?

Mentor*innen besitzen ein solides Repertoire an beruflich-fachlicher Expertise und an Arbeitserfahrung. Sie können der Mentee dabei helfen, gängige Fehler oder Fallstricke in der Berufswelt zu vermeiden, die sie vielleicht auch selber erfahren haben.

Außerdem können sie die Situation der Mentee aus einem objektiven aber der Mentee positiv-gewillten Blickwinkel betrachten. Dadurch beraten und bestärken sie oftmals besser als so manch Kolleg*innen, Familienangehörige und Freund*innen.

Mentor*innen unterstützen auch darin, den deinen Fokus zu schärfen, ggf. Blind Spots zu identifizieren und Hürden durch Wissen und Motivation zu überwinden.

Menschlich betrachtet fällt es uns allen nämlich leichter, herausfordernde berufliche Schritte zu wagen, wenn wir Unterstützung und Rückhalt haben.

Auch kann ein/e Mentor*in verschlossene Türen öffnen und das berufliche Netzwerk der Mentee expandieren lassen. Er oder sie kann dich mit entscheidenden Personen – z.B. in deinem Traumunternehmen oder Wunschtätigkeit – vernetzen. Das bringt dir natürlich enorme strategische Vorteile. Denn: Networking is key!

Was sollte eine Mentee mitbringen?

Wichtig ist, dass eine Mentee Motivation für das Mentoring hat. Eine Mentee sollte sich auf das Mentoring einlassen und sich bewusst machen, dass ihre berufliche Weiterentwicklung nur durch ihr Engagement in die Wege geleitet werden kann. Mentor*innen sind die „Enabler“. Mentees sind die „Doer“.

Es ist ratsam, sich als Mentee bewusst zu machen, dass die Zeit des/der Mentors*in kostbar ist und deswegen jede Minute sinnvoll und effizient genutzt werden sollte. Gute Vorbereitung auf die Mentoringsessions macht natürlich Sinn: Je eher und präziser die Mentee ihre Zielvorstellungen, Erwartungen und Themen formuliert, desto besser kann das Mentoringteam an diesen arbeiten.

Beim Mentoring selbst ist es wichtig, gut und aktiv dem/der Mentor*in zuzuhören. Die Ratschläge müssen nicht alle angenommen werden, sie sollten aber zumindest erwägt werden. Manche Menschen kostet es Überwindung, Kritik anzunehmen. Im Rahmen von Mentoring sollten sich solche Menschen klar werden, dass Kritik nur in ihrem Sinne ist und von einer erfahreneren Person ausgesprochen wird.

Was macht MentorMe als Mentoringprogramm besonders?

Das Ziel von MentorMe ist es, ambitionierte Frauen bei ihrer beruflichen Orientierung, Weiterentwicklung und Neuausrichtung erfolgreich zu unterstützen.

Neben dem Matching mit einem/r persönlichen Mentor*in, das passgenau auf die Wünsche und Ziele der Mentee abgestimmt ist, bietet MentorMe den Mentees eine Reihe von Trainings und über 170 Networking- und Weiterbildungsevents an.

Wir geben unseren Mentees Zugang zu unserem „Herzstück“: zu der unglaublich hilfsbereiten beruflichen und mehrere Tausend Personen starken Community, deren Mitglieder schon sehr oft Jobs über den „MentorMe-Tresen“ vergeben haben. All diese Angebote erweitern nicht nur die fachliche Expertise der Frauen, die als Mentees zu uns kommen, sondern stärken auch ihre beruflichen Netzwerke.

Das ist immer noch nicht alles: Sie geben Mut, Dinge zu tun, die manch Mentees sich vielleicht bis dato nicht getraut haben (wie z.B. nach einer Gehalterhöhung zu fragen oder die Branche zu wechseln und neue berufliche Abenteuer zu wagen). Sie geben aber auch ganz klare Handlungsempfehlungen (wie z.B. für Selbstständige, wie sie ihr Business aufbauen oder Bewerberinnen, wie sie sich am besten in Jobinterviews verkaufen und dann Gehälter verhandeln).

Wenn du Mentoring noch immer nicht für dich nutzt, dann melde dich jetzt hier bei MentorMe an, profitiere von unserem Programm und starte beruflich durch! Deine Veränderung beginnt. Mit MentorMe.

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