Minds of MentorMe – mit Sabrina Lorenz

Minds of MentorMe – mit Sabrina Lorenz

Steckbrief:
Sabrina Lorenz
CEO, Businessmentorin und Organisationsentwicklerin bei CORPORATE REVOLUTION
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Sabrina, wer bist du?

Gleich nach dem Abitur mit 21 Jahren habe ich gegründet, fast 10 Jahre Erfahrung als Unternehmerin gesammelt und nun empowere ich andere Unternehmerinnen, Gründerinnen & Selbstständige in den Bereichen Branding, Unternehmensführung, Leadership und Organisationsentwicklung.

Minds of MentorMe

ist eine Kampagne, mit der wir unsere diverse Community mit all ihren interessanten Persönlichkeiten sichtbar machen. Mentor*innen teilen hier offen und aufrichtig ihre Werte, Einstellungen und Erfahrungen und geben so Einblick, was sie im Inneren bewegt. Dazu haben wir einen Fragenkatalog, bestehend aus 47 Fragen, zusammengestellt, der das abdeckt, was unsere Mentees schon immer spannende Persönlichkeiten fragen wollten. Diese Fragen reichen von „Welche Werte treiben dich an?“ über „Wann zweifelst du an dir?“ bis hin zu „Was würdest du zu deinem 10-jährigen Ich sagen – und was lieber verschweigen?“ Unsere Mentor*innen haben aus diesem Fragen-Potpourri die für sich interessantesten Fragen für unsere Community beantwortet.

Was würdest du zu deinem 10-jährigen Ich sagen – und was lieber verschweigen?

Geh mit offenen Augen raus in die Welt, sei mutig, glaube an dich! Du bist gut so wie du bist, mache deine  eigenen Erfahrungen, probiere dich aus und lern dazu! Alles was dich kleinmacht oder verunsichert sollte nie ein Mensch zu hören bekommen.

Was tust du für die Gesellschaft?

Da mein Lebensmotto ist „leave people better than you found them!“ versuche ich tagtäglich Dinge für Menschen zu tun. Das können Kleinigkeiten im Alltag sein, also jemandem helfen oder ein ehrliches Lob aussprechen, zuhören und die richtigen Fragen stellen oder aber auch ehrenamtliche Tätigkeiten.

Was ist deine wichtigste Erkenntnis aus deinem Umgang mit Menschen (Menschenkenntnis)?

Durch meine Coachingausbildung bin ich dafür sensibilisiert, dass Menschen nie ohne Grund handeln oder sich so und so verhalten. Es steckt immer ein tieferer Grund dahinter, wie ein Antrieb, ein verletzter Anteil, eine alte Erfahrung oder auch mal das Ego. Wenn man weiß, dass das so ist, kann man sensibler mit dem anderen umgehen und es auch nicht auf sich selbst beziehen.

Wer war dein\*e wichtigste\*r Mentor\*in und warum?

Als ich in jungen Jahren Unternehmerin war, hatte ich ein Businessmentor an meiner Seite, der mir dabei geholfen hat mein Unternehmen zu entwickeln, Prozesse zu verbessern, mein Geschäft noch mehr nach dem Kunden auszurichten und eine, für mich, gute Führungskraft zu sein. Zu wissen, dass da jemand ist, der mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht, hat mich noch mutiger meinen Weg gehen lassen.

Was war dein größter Nutzen aus einer Mentoring-Beziehung?

Ich habe durch meinen Mentor so viel gelernt: Über mich als Person, die Unternehmensführung ganz allgemein, meine Rolle als Führungskraft, über meine Mitarbeiter, bzw. die Menschen, die für und mit mir arbeiten. Das ist so wertvoll und ich möchte es auf keinen Fall missen.

Wer ist heute dein\*e wichtigste\*r Ratgeber\*in?

Ich vertraue mittlerweile ein bisschen mehr auf mich und weiß, dass jede Antwort schon in mir steckt. Wenn ich also mal nicht weiter weiß, geh in in einer Meditation in mich und schaue, was mein Innerstes mir sagen will. Und im Notfall habe ich natürlich immer verschiedene Businessmentoren an meiner Seite, auf die ich immer vertrauen kann.

Von wem hast du am meisten gelernt?

In dem ich mutig meinen Weg gegangen bin. Man lernt so viel, wenn man selbst seine Erfahrungen im täglichen Tun und Handeln macht. Z.B. steht man unerwartet mal vor einem Problem und muss sich mit einer Thematik befassen, zu der man davor noch keinen Zugang hatte. Man lernt also dazu, setzt es um, macht seine Erfahrungen, justiert nach und freut sich hinterher darüber und ist stolz auf sich.

Was ist für ein glückliches, zufriedenes Leben elementar?

Gesundheit und Dankbarkeit. Ohne Gesundheit kannst du nicht wirklich etwas im Leben machen oder tun. Kümmere dich um dich und pass auf dich auf. Praktiziere aktiv Dankbarkeit. Schreibe jeden Tag auf, wofür du dankbar bist und sei dankbar, für die noch so kleinsten Kleinigkeiten.

In wie viel verschiedene Rollen schlüpfst du und warum?

In der Rolle als Unternehmerin kümmere ich mich um die Entwicklung meines Unternehmens. Als Mentorin oder Beraterin unterstütze ich andere Unternehmer*innen bei ihrer Unternehmensführung und den dazugehörigen Themen. Als Coach geht’s oft eher um persönlichere Themen bezogen auf die Arbeit. Als Organisatorin veranstalte ich ein New Work Event und als Speakerin und Trainerin gebe ich mein Wissen und meine Erfahrung an andere weiter.

Wenn man dir 10.000 € gibt und du hast nur eine Stunde Zeit zu entscheiden, wofür du es ausgibst, wofür entscheidest du dich?

Ich würde in einen neuen Mitarbeiter investieren, der mich dabei unterstützt, mein Unternehmen weiterzuentwickeln, um damit noch mehr andere Unternehmer*innen glücklich zu machen.

 

Vielen Dank für deine Bereitschaft und Offenheit!

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. ?

Minds of MentorMe – mit Marie-Kristin Illigen

Minds of MentorMe – mit Marie-Kristin Illigen

Steckbrief:
Marie-Kristin Illigen
Führungskräfte und Female Leadership Coach
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Marie-Kristin, wer bist du?

Ich begleite Führungskräfte bei ihren beruflichen Herausforderungen. Eines meiner Herzensthemen ist vor allem die Unterstützung und Ermutigung von weiblichen Führungskräften. Sie zu befähigen sich ihrer Stärken und Talente bewusst zu machen und diese zielgerichtet einzusetzen ist meine Passion.

Minds of MentorMe

ist eine Kampagne, mit der wir unsere diverse Community mit all ihren interessanten Persönlichkeiten sichtbar machen. Mentor*innen teilen hier offen und aufrichtig ihre Werte, Einstellungen und Erfahrungen und geben so Einblick, was sie im Inneren bewegt. Dazu haben wir einen Fragenkatalog, bestehend aus 47 Fragen, zusammengestellt, der das abdeckt, was unsere Mentees schon immer spannende Persönlichkeiten fragen wollten. Diese Fragen reichen von „Welche Werte treiben dich an?“ über „Wann zweifelst du an dir?“ bis hin zu „Was würdest du zu deinem 10-jährigen Ich sagen – und was lieber verschweigen?“ Unsere Mentor*innen haben aus diesem Fragen-Potpourri die für sich interessantesten Fragen für unsere Community beantwortet.

Welche Werte treiben dich an?

Meine Passion ist das Entwickeln und Stärken von Menschen. Die Werte, die mich dabei besonders antreiben sind Ehrlichkeit, Authentizität, Offenheit und Optimismus. Ich glaube fest daran, dass man mit diesen schon viel erreichen kann.

Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielte?

Mich dafür einsetzen, dass die Welt ein besserer Ort für unsere Kinder und ihre Zukunft wird. Das sind Themen wie Gender Balance und Vereinbarkeit von Kindern und Karriere auf der einen Seite und das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz auf der anderen Seite.

Was ist für dich ein erfülltes Leben?

Wenn ich die Menschen um mich habe, die ich liebe und die mich mit ihrer Anwesenheit bereichern und mich Themen widmen kann, die mich antreiben. Ich habe eine tolle Familie mit 3 gesunden Kindern und komme durch meinen Beruf mit vielen inspirierenden Menschen in Kontakt. Sicherlich ist nicht alles „perfekt“ – aber was ist schon „perfekt“. In diesem Sinne würde ich mein Leben durchaus als erfüllt bezeichnen. Hier kommt es auch viel auf die innere Haltung an: sich an den aktuellen Situationen zu erfreuen, als immer danach zu streben etwas anderes zu erreichen.

Wer hat in dich investiert, als du noch nicht erfolgreich warst? Warum?

Meine Eltern und mein Mann. Warum? Weil sie an mich und mein Potential geglaubt haben und mich in der Verwirklichung meiner Träume unterstützen wollten.

Wann zweifelst du an dir?

Zweifel gehört in meinen Augen zum täglichen Leben dazu. Bei neuen Herausforderungen und Aufgaben gibt es immer mal den Moment des Zweifels. Er gehört meines Erachtens dazu, um auch eine gewisse Demut zu haben. Sich der eigenen Fehlbarkeit bewusst zu machen schärft die eigene Wahrnehmung und treibt mich durchaus zu Höchstleistung an.

Warum sollten nachfolgende Generationen deinen Beruf machen und warum nicht?

Ich liebe meinen Job, da er mich mit vielen tollen Frauen und Männern in Verbindung bringt. Außerdem brenne ich dafür, Menschen zu begleiten, zu bestärken und sie bei ihrer Entwicklung und Herausforderungen zu unterstützen. Jeder, der diesen Weg der Selbständigkeit als Coach einschlägt, sollte aber auch für die Herausforderungen einer Selbständigkeit gemacht sein.

Was würdest du heute anders machen?

Ich würde weniger stark auf Job und Karriere schauen und hätte mir früher eingestanden das Thema Kinder & Familie in mein Leben zu lassen. Meine Kinder sind eine absolute Bereicherung für mein Leben und helfen mir mich jeden Tag zu erden und selbst weiter zu entwickeln.

Was treibt dich im Innersten an?

Optimismus. Ich glaube, dass es irgendwie immer weiter geht. Auch, wenn manchmal der Berg / die Herausforderung zu groß erscheint – irgendwie werde ich es schaffen, auch diese zu meistern. Der Kölner sagt dazu: „et hätt noch emma joot jejange“.

Wie wirst Du dich in Zukunft für Chancengerechtigkeit einsetzen?

Nicht in Zukunft – heute schon! Ich versuche in vielen Situationen wie Key Notes, Diskussionsrunden oder Stellungnahmen für Chancengleichheit zu werben. Diese Thema kann gar nicht oft genug aufgebracht und diskutiert werden. Wir sollten uns alle klar machen, welchen gesellschaftlichen Mehrwert wir ALLE erreichen können, wenn es eine solche Chancengleichheit gibt.

Wer war dein\*e wichtigste\*r Mentor\*in und warum?

Michael Sturm. Er hat mir in 9 Jahren bei Accenture stets das Gefühl gegeben, dass ich und meine Meinung sowie meine Arbeit wichtig sind. Ich wurde durch ihn in meine täglichen Arbeit und meiner persönlichen Entwicklung bestärkt – sowohl als Job-Neuling, als auch später als erfahrener Mitarbeiter. Er mat mich stets in Diskussionen und Überlegungen eingebunden und meine Ansichten wertgeschätzt. Durch ihn habe ich früh lernen dürfen, was eine gute Führungskraft u.a. ausmacht.

Was war dein größter Nutzen aus einer Mentoring-Beziehung?

Ein Mentor bietet einem die Chance zur Reflektion und Spiegelung. Oftmals hängt man selbst viel zu tief in Situationen drin und schafft es nicht einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Hier kann ein Mentor wertvolle Impulse und Perspektiven einbringen. Einerseits natürlich durch die eigenen Erfahrungen, die der Mentor selbst gesammelt hat. Andererseits aber einfach durch zuhören und Fragen stellen.

Wer ist heute dein\*e wichtigste\*r Ratgeber\*in?

Mein Mann Christoph. Ich habe das große Glück, dass ich mit ihm jemanden an meiner Seite habe, der mich versteht und in meinem Streben unterstützt. Er ist in vielen Facetten komplementär zu mir und meiner Persönlichkeit. Dadurch ergibt sich für mich (aber auch für ihn), die Chance auf Stärken von Ihm zurück zu greifen in Bereichen, die nicht meinen Stärken entspricht.

Was war dein Tiefpunkt in deinem Leben und welche Stärken hast Du daraus entwickelt?

Die Trennung meiner Eltern. Ich habe daraus aber auch viel Stärke gewinnen können. Ich habe gelernt, dass es ok ist um Hilfe zu bitten und wie wichtig gute Freunde und ein Netzwerk ist. Es ist wichtig, füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen. Zu wissen, dass man gemeinsam oftmals mehr erreichen kann als alleine und dass mit Optimismus, Fröhlichkeit und Authentizität meist jedes Hindernis zu bewältigen ist, hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin.

Was ist für ein glückliches, zufriedenes Leben elementar?

Meine Familie (mein Mann und meine Kinder), ein erfüllender Beruf und die finanziellen Mittel, sich das leisten zu können, was wir zum Leben und Glücklichsein benötigen.

Was kannst du überhaupt nicht?

Alleine sein / alleine werkeln. Ich kann auch mal allein ein Buch lesen und ich genieße auch die Ruhe eines Spazierganges. Aber generell liebe die Interaktion mit anderen und die Kraft, die aus dem Miteinander erwachsen kann.

Was willst du unbedingt erleben, bevor du diese Welt verlässt?

Das Frauen auch ohne Quote die gleichen Chancen und Rechte haben wie Männer. Einhergehend mit: das Männer (Unternehmen und die Gesellschaft) verstanden haben, wie schön es ist Zeit mit der Familie zu verbringen und die Verantwortung für die Finanzierung dieser mit der Partnerin gemeinsam zu Schultern. Denn nur, wenn auch die Männer (Gesellschaft an sich), das erkennt, kann das „New Normal“ entstehen. Das wünsche ich mir für meine Töchter (und auch meinen Sohn)

 

Vielen Dank für deine Bereitschaft und Offenheit!

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. ?

Minds of MentorMe – mit Hannah Dahl

Minds of MentorMe – mit Hannah Dahl

Steckbrief:
Hannah Dahl
Geschäftsführerin & Gründerin bei CoWomen
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Hannah, wer bist du?

Hannah Dahl ist People, Community & Business Managerin. Als Gründerin, Unternehmerin und Changemakerin steht sie ein für eine offene (im Sinne von inklusiver Diversität) Gesellschaft und Wirtschaft. Sie selbst ist ihren Weg gegangen trotz nicht-sichtbaren Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Unfällen. Zwei Dinge sind für sie klar: Do it anyway! Und „86.400 – jede Sekunde darf sein, wie sie ist, solange sie ist.“

Minds of MentorMe

ist eine Kampagne, mit der wir unsere diverse Community mit all ihren interessanten Persönlichkeiten sichtbar machen. Mentor*innen teilen hier offen und aufrichtig ihre Werte, Einstellungen und Erfahrungen und geben so Einblick, was sie im Inneren bewegt. Dazu haben wir einen Fragenkatalog, bestehend aus 47 Fragen, zusammengestellt, der das abdeckt, was unsere Mentees schon immer spannende Persönlichkeiten fragen wollten. Diese Fragen reichen von „Welche Werte treiben dich an?“ über „Wann zweifelst du an dir?“ bis hin zu „Was würdest du zu deinem 10-jährigen Ich sagen – und was lieber verschweigen?“ Unsere Mentor*innen haben aus diesem Fragen-Potpourri die für sich interessantesten Fragen für unsere Community beantwortet.

Wie gehst du mit deinen Ängsten um?

Sie willkommen heißen, anschauen und vor allem fragen, wofür sie eigentlich stehen. Beispielsweise die Angst, einen Job zu verlieren: Geht es vermutlich gar nicht um den spezifischen Job sondern um Gesichtsverlust oder um Existenzangst? Wie kann ich der Situation dann begegnen? Das schlimmstmögliche Szenario akzeptieren hilft auch. Dann kann man beruhigt schauen, ob man etwas dagegen tun kann und überhaupt noch möchte oder schon schaut, was als nächstes kommt. Beim Bungee Jumping ist das natürlich was anders. 😉

Welches Netzwerk kannst du empfehlen?

CoWomen. 😉 Ein Netzwerk, in dem man sich willkommen fühlt, das einen Safe Space öffnet und man nicht verurteilt oder beurteilt wird. Und das einem auch die Möglichkeit bietet, aus der Komfortzone zu gehen und Neues zu probieren. Ohne Angst. Außerhalb der Komfortzone sein heißt nicht zwangsläufig, dass man Angst haben muss.

Welches Buch hast du zuletzt zu Ende gelesen und was brachte es dir?

„Utopien für Realisten“! Unglaublich gut, gut geschrieben und es gibt einem Hoffnung, inspiriert unheimlich und eröffnet gerade in diesen Zeiten neue Perspektiven. Ich bin immer noch begeistert!

Wer hat in dich investiert, als du noch nicht erfolgreich warst? Warum?

Hier sollte hinterfragt werden, was Erfolg ist. Wir wurden früh in unseren Vorhaben unterstützt von Menschen, auf die wir getroffen sind, oder die wir auch aktiv drum gebeten haben. Weil sie an mich als Person glaubten, meine Leidenschaft und Fähigkeiten erkannten und schätzten. Bis heute.

Ohne welche Frau wärst Du heute nicht die Person, die du bist?

Meine Mitgründerin Sara-Marie Wiechmann Borges. Sie hat mich beflügelt, mich gestärkt, mir die Wahrheiten gesagt, die ich nicht hören wollte, mich dahin gebracht zu sehen, das meine vermeintlichen Schwächen sehr stark sein können. Alles ist kontextbezogen. Und sie ist immer eingesprungen, wenn ich nicht konnte. Nur wenigen Menschen vertraue ich so sehr.

Wie wirst Du dich in Zukunft für Chancengerechtigkeit einsetzen?

Meine Arbeit soll eine Kultur der Openness beflügeln. Ich werde (hoffentlich) nicht müde, darüber zu sprechen, laut zu werden, immer wieder und wieder dicke Bretter bohren, die Dinge neu denken und ausprobieren, meine Söhne feministisch und tolerant erziehen, die CoWomen Community zusammenbringen und bestärken, dass jedes einzelne Mitglied ihren* Weg geht!

Wer ist heute dein\*e wichtigste\*r Ratgeber\*in?

Silja Wolff. Ich habe sie beim Motorradfahren kennengelernt. Sie ist Unternehmerin, Mutter, Abenteurerin und hat mir vor allem folgende Dinge mit auf den Weg gegeben: Du hast da noch Zeit für, sei genügsamer mit dir. Auch wenn ich als chronisch-kranker Mensch immer von der Sorge getrieben bin, morgen wieder im Krankenhaus zu landen. Und dass ich als Unternehmerin den Blick auf die Zahlen schärfen muss. Und darauf, womit ich in den Markt komme.

Wie hast du deine Mentoren gefunden (oder haben sie dich gefunden)?

Beides. Mein längster Mentor hat mich im beruflichen Kontext für eine herausfordernde Aufgabe angestellt und mir hier den Rücken gestärkt. Er war der Vorstand des Unternehmens und wurde nie müde mir Ratschläge zu geben und mir seine Zeit zu schenken. Daraufhin habe ich ihn gefragt, ob er nun bitte mein Mentor bleibt. Na gut, vermutlich habe ich gesagt: „Na, vielen Dank für die schwere Aufgabe, dafür bleibst du nun mein Mentor.“ Ich finde, jede darf den Mut haben, auf jemanden zuzugehen und offen zu fragen. Wichtig ist, dass diese Beziehung dann in Erwartungen geregelt wird.

Was war dein Tiefpunkt in deinem Leben und welche Stärken hast Du daraus entwickelt?

Als ich neben meinen Unfällen und chronischen Erkrankungen, die mich dem Tod das ein oder andere Mal näher brachten als dem Leben, dann epileptische Anfälle bekam. Es wurde eine Art Narbe in meinem Gehirn entdeckt. Die Angst, jederzeit wieder in diesem Maß die Kontrolle zu verlieren und irgendwo alleine zu liegen, zu ertrinken, zu stürzen, war die schlimmste Angst, die ich je hatte.

In wie viel verschiedene Rollen schlüpfst du und warum?

Frau, Ehefrau, Mutter, Gründerin, Geschäftsführerin, Mentorin, Businessmentorin, Changemaker, Beraterin, Befürworterin, Freundin, Tochter, Schwester,  Partnerin, Gestalterin, Chefin, Retterin, Kämpferin, … Weil ich kann und manchmal muss…

 

Vielen Dank für deine Bereitschaft und Offenheit!

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Minds of MentorMe – mit Erica Burett

Minds of MentorMe – mit Erica Burett

Steckbrief:
Erica Burett
Technology Analyst bei Accenture GmbH
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Erica, wer bist du?

Ich bin vor 9 Jahren bin ich nach Deutschland gezogen um als Au Pair zu arbeiten. In dieser Zeit konnte ich mein Studium abschließen, in einigen meiner Traumfirmen gearbeitet und vor kurzem The Career Lounge platform gegründet, die Absolventen und Young Professionals unterstützt in den deutschen Arbeitsmarkt einzusteigen. Der Weg hierhin war unheimlich schwer! Vorbilder hatte ich keine, weshalb ich anderen diesen Weg erleichtern möchte.

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Was ist die schönste Erinnerung deiner Kindheit und warum?

Meine besten Kindheitserinnerungen sind die aus meinem Dorf in Kenia. Ich erinnere mich daran, dass es normal war, barfuß zu laufen. Wir hatten kein fließendes Wasser, aber ich hatte nie das Gefühl, dass es mir an etwas fehlte. Diese Erinnerungen haben mich gelehrt, nie zu vergessen, woher ich komme. Ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die ich hier in Deutschland habe und freue mich genauso, wenn ich mein Dorf besuche, wie wenn ich hier in Frankfurt bin. Diese Erfahrungen haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich habe gelernt, jeden Schritt des Weges zu schätzen.

Wer hat in dich investiert, als du noch nicht erfolgreich warst? Warum?

Ich kann nicht sagen, dass ich erfolgreich bin, aber ich kann sagen, dass ich besser bin als zu Beginn meiner Reise in Deutschland. Leider hatte ich keine Mentoren oder Menschen, zu denen ich aufschauen konnte. Meine Lektionen auf dem Weg waren selbst erlernt, was wirklich hart war. Deshalb möchte ich anderen Menschen helfen, damit sie nicht die gleichen Fehler machen müssen, die ich gemacht habe. Mein Ziel ist es, möglichst vielen Absolventen und Young Professionals zu helfen, einen Fuß im deutschen Arbeitsmarkt zu fassen.

Warum sollten nachfolgende Generationen deinen Beruf machen und warum nicht?

Ich bin im Technologiesektor tätig und dieser ist einer der am schnellsten wachsenden Branchen überhaupt. Wenn es einen perfekten Zeitpunkt gibt, um in eine Tech-Karriere zu starten, dann ist es jetzt. Die Branche bietet ein riesiges Wachstumspotenzial und es gibt für jeden einen Platz. Auch für diejenigen, die keinen Informatikabschluss haben. Man muss nur bereit sein, zu lernen.

Was ist deine wichtigste Erkenntnis aus deinem Umgang mit Menschen (Menschenkenntnis)?

Jeder Mensch hat seine Schwierigkeiten. Ich habe gelernt, niemals zu verurteilen. Das Beste, was man für andere tun kann, ist, ein guter Mensch zu sein. Schenke Hilfe, wo du kannst, sei ein Mentor für den, der deine Hilfe braucht. Es gibt immer jemanden, der etwas braucht.

Was waren deine lehrreichsten Fehler und/oder Misserfolge und was hast du daraus mitgenommen?

Etwas, das ich lange getan habe, war, mich selbst zu unterschätzen. Ich dachte immer, ich sei nie gut genug oder nicht klug genug. Als ich angefangen habe, mich von diesen einschränkenden Gedanken zu lösen und mich auf meine Stärken und nicht auf meine Schwächen zu konzentrieren, haben sich viele Türen geöffnet.

Welche Frauen inspirieren Dich?

Ich bin von so vielen Frauen inspiriert. Meine größte Inspiration ist meine Mutter, die vom ersten Tag an an mich geglaubt hat. Andere Frauen, die ich als inspirierende Frauen empfinde, sind Tijen Onaran, Sabrina von Nessen und Karin Heinzl.

Wie wirst Du dich in Zukunft für Chancengerechtigkeit einsetzen?

Mit meiner Plattform The career Lounge möchte ich internationalen Studenten, Absolventen und young professionals zeigen, dass es keine Rolle spielt, wo man geboren oder aufgewachsen ist. Wenn man den Willen und ein positives Mindset hat, kann man alles werden, was man sein möchte.

Was war dein Tiefpunkt in deinem Leben und welche Stärken hast Du daraus entwickelt?

Der Kulturschock in Deutschland war wirklich eine harte Zeit für mich. Zum einen, weil ich alleine war und meine ganze Familie in Kenia ist. Zum anderen, weil ich keine Menschen hatte, zu denen ich aufschauen konnte. Ich sage immer scherzhaft zu meinen Freunden: Wenn ich in Deutschland „überleben“ konnte, kann ich auch überall sonst auf der Welt „überleben“.

Was bedeutet dich Freiheit?

Für mich bedeutet Freiheit, die Person zu werden, die man sein möchte, unabhängig davon, was andere sagen. Es bedeutet, an seine Fähigkeiten zu glauben und sich nicht von anderen definieren zu lassen.  Es bedeutet auch, frei zu sein von einschränkenden gesellschaftlichen Vorstellungen und das Ziel zu haben, die beste Version von sich selbst zu werden.

 

Vielen Dank für deine Bereitschaft und Offenheit!

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Minds of MentorMe – mit Simona Stoytchkova

Minds of MentorMe – mit Simona Stoytchkova

Steckbrief:
Simona Stoytchkova
CEO und Vorstandsmitglied bei IG Europe
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Simona, wer bist du?

Ich heiße Simona Stoytchkova und bin die CEO von IG Deutschland und Vorstandsmitglied von IG Europe. Diversity und Finanzbildung sind absolute Herzensthemen für mich, und insbesondere durch Mentoring möchte ich meine Erfahrungen an junge Frauen und Berufsanfängerinnen weitergeben.

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Wie gehst du mit deinen Ängsten um?

Meine Methode lautete schon immer „einfach mal machen“ und der Rest kommt in der Praxis. Leider stelle ich immer wieder fest, dass insbesondere Frauen im Beruf sehr oft Angst vor dem Versagen haben, oder dass sie für etwas nicht gut genug sind. Das führt dazu, dass sie sich nicht trauen sich für eine Aufgabe zu melden bevor sie denken dass sie perfekt darin sind – und das ist leider falsch. Meine Erfahrung ist, im Leben lernt man am meisten, und zwar wenn man loslegt und einfach mal macht. Auf dem Weg lobt man sich dann für die kleinen Erfolge, wird dadurch immer mehr und mehr selbstbewusster, und verliert somit die Angst mit der Zeit.

Welche Werte treiben dich an?

Für mich ist Authentizität mein wichtigster Wert. Ich war schon immer Ich selbst und wirke dadurch offen, ungekünstelt und ehrlich. Damit strahle ich aus, dass ich zu mir stehe und damit zu meinen Stärken und auch zu meinen Schwächen. Das schafft bei Mitarbeitern und auch Kunden Vertrauen, und weckt dabei sogar Sympathie. Natürlich geht Authentizität mit einer gewissen persönlichen Reife und Wirkung einher, das bedeutet, es ist wichtig auch immer denn Kontext zu ermessen und sich der jeweiligen Situation anzupassen, ohne sich jedoch fälschlich zu verbiegen.

Was ist für dich ein erfülltes Leben?

Ein erfülltes Leben ist für mich soviel wie nur möglich Zeit mit den Menschen in meinem Leben zu verbringen, die mir viel bedeuten und sehr gut tun, und dabei gesund zu bleiben. Zeit und Gesundheit sind für mich die zwei größten Luxusfaktoren im Leben.

Was ist die schönste Erinnerung deiner Kindheit und warum?

Ich hatte eine sehr schöne Kindheit, voller Liebe und Zuneigung, insofern ist es sehr schwer für mich „die schönste Erinnerung“ auszusuchen. Aber ich kann an eine Erinnerung denken, die mich ziemlich geprägt hat.

Da meine Eltern studiert haben, als ich auf die Welt kam, habe ich viel Zeit in meiner Kindheit mit meinen Großeltern verbracht. Mein Opa hat mir Schach beigebracht, aber er hat mich immer wieder und wieder besiegt, und für jemand, der ein schlechter Verlierer ist, war das sehr schwer. Eines Tages wollte ich aufgeben, war sehr traurig dass ich immer wieder verliere und es nicht mal zum Gleichstand schaffe. Da ist mein Opa mit mir spazieren gegangen und hat mir erklärt dass man im Leben immer kämpfen muss für alles was man wirklich will. Er hat mir gesagt dass das ganze Leben ein Schachspiel ist und die Kunst darin besteht vorausschauend zu sein, an sich zu glauben, und nie aufzugeben. Dabei hat er mir viele Bespiele aus seinem Leben gegeben. Ich werde diesen Spaziergang nie vergessen. Natürlich habe ich dann weiter mit ihm gespielt und nach weiteren 14 Spiele auch endlich gewonnen. Er hat mir nie verraten ob er mich hat gewinnen lassen, aber seit dem habe ich nie etwas aufgeben, was mir im Leben wichtig war, auch wenn es wiederholt nicht geklappt hat.

Wer hat in dich investiert, als du noch nicht erfolgreich warst? Warum?

Ich habe 2 ex-Chefinnen, die bei mir für meinen beruflichen Erfolg instrumental waren. Die eine heißt Alexia Ackermann und die andere Laetitia Teuber. Beide waren auch gleichzeitig meine Mentorinnen, haben viel Zeit und Mühe in mich investiert um das beste aus mir herauszuholen und waren insgesamt die besten Führungskräfte die ich je hatte. Beruflich sind sie meine Vorbilder und haben mir sehr viel beigebracht. Ich hatte sehr viel Glück auf beide im Leben zu treffen, und ich denke meine Ambitionen, meine Persönlichkeit, und mein Durchhaltevermögen war ausschlaggebend, dass sie in mich investiert haben.

Was würdest du heute anders machen?

Wenn ich im Leben zurückgehen könnte, hätte ich mich mit Mentoren früher vernetzt und generell die Vorteile vom Netzwerken früher angewandt. Ich war am Anfang meiner Karriere sehr naiv und glaubte, wie viele andere Frauen fälschlicherweise auch, dass Können im Beruf der ausschlaggebende Faktor für eine erfolgreiche Karriere ist, und dass die gläserne Decke ein Hirngespinst ist. Ich habe länger gebraucht um zu verstehen, dass beruflicher Erfolg von Menschen sehr wenig mit eigenes Können zu tun hat, sondern eher mit Sichtbarkeit und Netzwerk korreliert.

Was war dein größter nicht-kommerzieller Erfolg? Wie hast du ihn erreicht?

Es ist schwierig „den größten“ zu nennen, aber einer der für mich heraussticht ist während meiner Zeit bei Lollypops. Lollipops war damals eine Wolhtätigkeitsorganisation in London, die für krebskranke Kinder durch Freiwillige simple Zaubertricks im Krankenhaus vollbracht hat. Ich war einer dieser Freiwillige und habe regelmäßig für eine Gruppe von Kindern gezaubert. Da gab es ein kleines Mädchen dass sich besonders für die Tricks interessiert hat und mit dem ich damals viel Zeit verbrachte die Zaubertricks zu erklären. Eines Tages kam ich im Krankenhaus an und sie war nicht da. Ich ging zur Schwester und bat sie dem Mädchen Bescheid zu geben dass wir da sind und gleich anfangen, da ich wusste wie sehr sie sich immer gefreut hat uns zu sehen. Leider erfuhr ich von der Schwester dass das Mädchen die Nacht davor gestorben ist. 

Es brach mir das Herz in tausend Stücke und ich habe an dem Tag aufgehört bei Lollypops tätig zu sein. Aber was mich dennoch sehr erfüllt hat ist die Aussage einer anderen Schwester, die dazukam und meinte, dass das Mädchen sehr oft von Simona und ihre Zaubertricks gesprochen hätte, dabei immer glücklich gewesen wäre, und gesagt hätte, sie freut sich wenn Simona eines Tages auch im Himmel ist und wieder Zaubertricks für sie machen kann.

Was ist deine wichtigste Erkenntnis aus deinem Umgang mit Menschen (Menschenkenntnis)?

Mein Wichtigstes Erkenntnis ist dass man von Menschen das bekommt, was man auch als Mensch auch selbst gibt. Das ist nicht absolut immer zu 100% wahr, also einige Enttäuschungen gibt es da schon, aber zum großen Teil hat es sich in meinem Leben bewahrheitet.

Was willst du am meisten auf der Welt hinterlassen, wenn du gehst?

Ich möchte dafür bekannt sein, dass ich Frauen dabei unterstützt habe, sich beruflich zu realisieren und ihr gesamtes Potential auszuschöpfen. Das bedeutet ich möchte meinen persönlichen Teil dazu beitragen, Frauen in Führungspositionen zu bringen, und auch wenn ich damit nicht die ganze Welt erreiche  kann, diejenigen die ich unterstützt habe, werden auch die zukünftigen Generationen von Frauen unterstützen und wer weiß, hoffentlich wird es für diese Generationen auch eine gerechtere Verteilung auf Führungsebene geben, und so weiter und so weiter. Somit würde ich eine sehr positive Kettenreaktion ausgelöst haben, was mich sehr stolz machen würde.

 

Vielen Dank für deine Bereitschaft und Offenheit!

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. ?

Minds of MentorMe – mit Cornelia Michel

Minds of MentorMe – mit Cornelia Michel

Steckbrief:
Cornelia Michel
Selbständig als Management- und Changeberaterin
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Cornelia, wer bist du?

Ab dem 01.04.2021 bin ich als selbständige Management- und Changeberaterin aktiv. Ich unterstütze Führungskräfte in Veränderungsprozessen, sehe mich als strategische Impulsgeberin und pragmatische Transformationsbegleiterin. Mir ist ein ganzheitlicher Blick auf Changeprozesse ebenso wichtig, wie die Umsetzung konkreter, machbarer Veränderungsschritte, die Menschen und ihre Organisationen effektiv voranbringen.

Minds of MentorMe

ist eine Kampagne, mit der wir unsere diverse Community mit all ihren interessanten Persönlichkeiten sichtbar machen. Mentor*innen teilen hier offen und aufrichtig ihre Werte, Einstellungen und Erfahrungen und geben so Einblick, was sie im Inneren bewegt. Dazu haben wir einen Fragenkatalog, bestehend aus 47 Fragen, zusammengestellt, der das abdeckt, was unsere Mentees schon immer spannende Persönlichkeiten fragen wollten. Diese Fragen reichen von „Welche Werte treiben dich an?“ über „Wann zweifelst du an dir?“ bis hin zu „Was würdest du zu deinem 10-jährigen Ich sagen – und was lieber verschweigen?“ Unsere Mentor*innen haben aus diesem Fragen-Potpourri die für sich interessantesten Fragen für unsere Community beantwortet.

Wie gehst du mit deinen Ängsten um?

Ich versuche, mich ihnen so gut es geht zu stellen. Wichtig ist, achtsam zu sein und sie erst einmal überhaupt wahrzunehmen, um dann verstehen zu wollen, woher sie kommen. Dann erst kann ich versuchen, sie zu integrieren und von ihnen zu lernen.

Ängste wollen einen ja in der Regel vor etwas warnen oder schützen. Wenn ich mich schon gut genug kenne, kann ich selbst entscheiden, ob das Gefühl der Angst hilfreich und „berechtigt“ ist – mich also vor einer falschen Entscheidung oder Handlung schützt, oder ob es ein hinderliches und „altes“ Angstgefühl ist, das in der jeweiligen Situation gar nicht mehr notwendig ist.

Welches Netzwerk kannst du empfehlen?

Da möchte ich mich gar nicht auf ein einziges festlegen, denn es gibt so viele Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Es existieren zahlreiche Plattformen, die ich privat und/oder beruflich nutzen kann, jede mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Facetten.

Ich denke, besonders in herausfordernden Zeiten ist ein persönliches und tragfähiges Netzwerk sehr wichtig. Damit es aber tragfähig wird bzw. bleibt, ist es notwendig, sein Netzwerk gut zu pflegen. Das geht meiner Meinung nach nur, wenn die Anzahl der Menschen im Netzwerk überschaubar bleibt. Ansonsten werden Kontakte beliebig oder der Zeitaufwand zu Pflege unverhältnismäßig hoch.

Ich selbst nutze LinkedIn (inkl. MentorMe) und XING sowie weitere private Netzwerke, die sich aus Studium und Beruf ergeben haben.

Welches Buch hast du zuletzt zu Ende gelesen und was brachte es dir?

Das Buch „Worauf wartest Du noch“ von Antje Gardyan ist das, welches ich zuletzt gelesen habe. Dieses Buch hat mir auch den endgültigen Anstoß gegeben, in die Selbständigkeit zu starten. Ich mag den klaren Schreibstil der Autorin und die zugrunde liegende Aussage, dass jede(r) selbst für die Entscheidungen im Leben verantwortlich ist.

Im Buch werden Leitbilder reflektiert, die wir im Laufe unseres Lebens mit auf den Weg bekommen haben, die sich mitunter aber als Hindernis erweisen, für die persönliche Weiterentwicklung und die Möglichkeiten, Veränderungen aktiv anzugehen und zu gestalten. Unbequemes aber sehr inspirierendes und spannendes Buch.

Was war dein größter nicht-kommerzieller Erfolg? Wie hast du ihn erreicht?

Das war die Besteigung der Zugspitze im Herbst 2013. Zu diesem Zeitpunkt war ich im Sabbatical und lebte mit meinem damaligen Lebensgefährten im Allgäu. Zu jenem Zeitpunkt passte einfach alles zusammen: das Wetter, unser Fitnesslevel sowie die gesammelte Bergerfahrung. Dazu die Lust, die Besteigung zu wagen und der Mut, es dann „einfach“ anzugehen. Es waren schon ziemlich anstrengende und schweißtreibende zehn Stunden Aufstieg, doch die haben sich wirklich gelohnt. Völlig geschafft und stolz oben am Gipfelkreuz anzukommen und auf der anderen Seite – auf der Besucherplattform – die internationalen Touristen zu sehen, die mit der Gondel oder Bergbahn hochgefahren waren, das war mit eins der skurrilsten und tollsten Erlebnisse meines Lebens.

Was machst du an einem freien Tag?

Die Natur genießen und möglichst viel an der frischen Luft sein, einen Kaffee mit FreundInnen trinken (also, wenn das Corona-mäßig wieder geht), ein gutes Buch lesen, mich einfach treiben lassen und schauen, was der Tag sonst noch so Schönes mit sich bringt.

Was treibt dich im Innersten an?

Neugier, Lust am Lernen und Forschergeist. Ich finde, die Welt ist ein spannender Ort. Es gibt so viel zu entdecken, sei es auf Reisen oder im heimischen Umfeld. Es gibt unendlich viele spannende Bücher, Filme, Dokumentationen oder auch Studiengänge, Berufsbilder, Lebenskonzepte, Menschen. Es macht mir Freude, Neues auszuprobieren und kennenzulernen. Sei es ein Kochrezept, eine neue Sportart oder ein neuer Job mit neuen KollegInnen . Dieses innere Feuer hat mich in meinem Leben zur aktuellen Situation geführt. Ich stehe am Beginn meiner Selbständigkeit, bin ziemlich aufgeregt und sehr gespannt, wohin meine persönliche Reise noch führt…

Wie hast du deine Mentoren gefunden (oder haben sie dich gefunden)?

Im Rahmen eines firmeninternes Programms wurden MentorInnen und Mentees zugelost bzw. die MentorInnen konnten sich ihre Mentees aus einem Kandidaten-Pool auswählen. Leider gab es durch diesen einseitigen Matching-Prozess einige nicht ganz so glückliche und zufriedenstellende Konstellationen. Wir haben das Beste draus gemacht und trotzdem viel gelernt. 🙂

 

Vielen Dank für deine Bereitschaft und Offenheit!

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. ?

Minds of MentorMe – mit Melanie Lenke

Minds of MentorMe – mit Melanie Lenke

Steckbrief:
Melanie Lenke
Head of Learning & Development bei der Deutschen Kreditbank AG
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Melanie, wer bist du?

Bei der Deutschen Kreditbank AG bin ich für die Themen Personalentwicklung und (betriebliche) Weiterbildung verantwortlich und führe ein Team aus 13 Mitarbeiter*innen. Ich glaube fest an die Vorteile divers zusammengestellter Teams. Insbesondere die Förderung von (mehr) Frauen in Führungspositionen und von Quereinsteiger*innen (z. B. in Hinblick auf den Studiengang) in die Wirtschaft sind mir ein großes Anliegen.

Minds of MentorMe

ist eine Kampagne, mit der wir unsere diverse Community mit all ihren interessanten Persönlichkeiten sichtbar machen. Mentor*innen teilen hier offen und aufrichtig ihre Werte, Einstellungen und Erfahrungen und geben so Einblick, was sie im Inneren bewegt. Dazu haben wir einen Fragenkatalog, bestehend aus 47 Fragen, zusammengestellt, der das abdeckt, was unsere Mentees schon immer spannende Persönlichkeiten fragen wollten. Diese Fragen reichen von „Welche Werte treiben dich an?“ über „Wann zweifelst du an dir?“ bis hin zu „Was würdest du zu deinem 10-jährigen Ich sagen – und was lieber verschweigen?“ Unsere Mentor*innen haben aus diesem Fragen-Potpourri die für sich interessantesten Fragen für unsere Community beantwortet.

Welches Netzwerk kannst du empfehlen?

MentorMe! Generell finde ich es wichtig, in verschiedenen Netzwerken unterwegs zu sein, also die eigene „Bubble“ auch mal zu verlassen. Ich engagiere mich sowohl in eher fachlich geprägten Netzwerken zu Learning & Development oder HR-Themen als auch in überfachlichen Netzwerken wie MentorMe und Panda.

Welche Frau bittest du regelmäßig um Rat?

Meine Oma! Ich schätze ihre Lebenserfahrung, es gibt kaum eine Situation, die sie nicht auch in irgendeiner Form erlebt hat. Außerdem ist sie sehr ehrlich und direkt. Das hilft mir wenn es z. B. um wichtige Entscheidungen geht. Und obwohl sie für ihre Generation sehr modern denkt, erdet es mich zu hören, dass nicht alles, was wir heute haben, selbstverständlich ist. Sie brauchte z. B. damals noch ein schriftliches Einverständnis ihres Mannes um arbeiten gehen zu dürfen!

Welches Buch hast du zuletzt zu Ende gelesen und was brachte es dir?

Haruki Murakamis „Die Ermordung des Commendatore“. Ich muss dazu sagen: ich bin großer Murakami-Fan! Seine Bücher sind unglaublich vielschichtig und facettenreich. Gerade jetzt, wo die Freizeitangebote Corona-bedingt sehr reduziert sind, helfen mir (gute) Bücher einen geistigen Ausgleich zur Arbeit zu haben.

Was machst du an einem freien Tag?

Da mein Kalender unter der Woche meistens ziemlich voll ist, versuche ich meine freien Tage möglichst wenig zu verplanen. Am liebsten gehe ich morgens eine Runde mit Freunden rudern, danach genieße ich einen umfangreichen Brunch und einen Powernap und dann – mal sehen!

Was fehlt dir heute, was du früher ohne Erfolg hattest?

Freie Zeiteinteilung. Gerade während des Studiums konnte ich mir meine Tage frei einteilen und selbst entscheiden wann ich was mache. Das habe ich sehr genossen und ist im Berufsleben und insbesondere in einer Führungsposition seltener der Fall. Schließlich ist es mir wichtig für Mitarbeiter*innen ansprechbar zu sein. Der Nachteil damals war aber auch, dass ich nie wirklich frei hatte. Das wiederum kann ich jetzt besser beeinflussen.

Welche Eigenschaften schätzt du am meisten in Anderen?

Ehrlichkeit, Offenheit („Open Mindset“) und Mut. Die drei Eigenschaften hängen für mich zusammen. Es braucht manchmal Mut um ehrlich zu sein. Es braucht Offenheit und Flexibilität um andere Meinungen akzeptieren zu können. Ich habe das Gefühl, dass ich von Menschen, die diese Eigenschaften haben, viel lernen kann. Oftmals inspirieren sie mich auch selbst Dinge anders zu denken oder mutig(er) zu sein.

Was waren deine lehrreichsten Fehler und/oder Misserfolge und was hast du daraus mitgenommen?

Nach meinem Bachelorstudium in Kanada, habe ich meinen Master in Berlin begonnen. Ich habe relativ schnell gemerkt, dass das Studium hier viel theoretischer war und primär auf eine Karriere in der Wissenschaft abzielte (die ich nicht plante). Ich habe es dennoch durchgezogen und ehrlicherweise auch keine anderen Optionen in Betracht gezogen. Heute würde ich anders herangehen und stärker überlegen, in was ich warum/wofür meine Zeit und Energie investiere. Dennoch habe ich letztlich auch viel an der Uni gelernt. 

Welche Frauen inspirieren Dich?

Zu viele um sie hier alle aufzulisten. Auf jeden Fall Ruth Bader Ginsburg, Malala Yousafzai, Michelle Obama, Jacinda Ardern, Christiane Amanpour, Serena Williams… und es gibt so viele Heldinnen im Alltag. Inspiration findet man immer wenn man über den eigenen Tellerrand schaut.

Welchen Rat würdest du deinem Jüngeren ich heute geben?

Es kommt immer anders als man denkt. Das soll nicht heißen, dass man nichts planen soll oder sich keine Ziele setzen soll. Aber ich finde es wichtig, im Kopf flexibel zu bleiben. Wenn sich z. B. Rahmenbedingungen ändern, ist es wichtig, gesteckte Ziele auch zu hinterfragen und ggf. anzupassen. 

Wann hast du das letzte Mal Feedback, Kritik und/oder Lob von einem Mitarbeiter erhalten und warum?

Gerade gestern hatten wir eine Veranstaltung, bei der ich ein Intro gegeben habe. Anschließend meinte eine Kollegin zu mir, sie hätte das sehr überzeugend und souverän gefunden. Mich hat das total überrascht, da ich selber einen anderen Eindruck hatte. Und das ist der springende Punkt warum Feedback so wichtig ist: Fremd- und Selbstbild können verschieden sein und wenn man sich entwickeln möchte, ist es in meinen Augen wichtig, beides auf dem Schirm zu haben. 

 

Vielen Dank für deine Bereitschaft und Offenheit!

Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. ?

Mentoring Erfolgsstory mit MentorMe: Sarah & Aylin teilen ihre Key Learnings

Mentoring Erfolgsstory mit MentorMe: Sarah & Aylin teilen ihre Key Learnings

Warum habt ihr euch für Mentoring und insbesondere MentorMe entschieden?

Unser Gründerinnen-Team besteht aus Sarah Ahlf und Aylin Hinz. Wir beide sind 28 Jahre alt und wohnen seit ca. neun Jahren in Berlin. 2018 haben wir uns in einer ehemaligen Beschäftigung kennengelernt, in der wir für das Marketing-Department gearbeitet haben. Wir beide haben uns unabhängig voneinander den lang ersehnten Traum vom eigenen Hund erfüllt. Auf der Suche nach Hundezubehör für unsere Rüden Anton und Balu ist uns aufgefallen, dass die Produkte nicht auf den Lifestyle und die Bedürfnisse von Hund und Halter*in im urbanen Raum angepasst sind. Sie sind pragmatisch konzipiert, meist unästhetisch und erfüllen nur einige Aspekte des gesamten Funktionsspektrums. Wir möchten aber keinerlei Abstriche machen: Modernes Design mit allen benötigten Funktionen in höchster Qualität muss her. Und das bitte auch so nachhaltig wie möglich! Diese attraktive Marktlücke nutzen wir jetzt mit www.pawpow.store, und bauen unser eigenes Unternehmen auf.

Sarah belegte nach ihrer Kündigung im letzten Jahr ein Gründungscoaching über die Agentur für Arbeit, wo sie durch ihren ehemaligen Coach auf das Mentoring-Programm von MentorMe aufmerksam gemacht wurde. Diese Art von Förderung war ihr bis dato noch nicht bekannt.

Um ihre berufliche als auch private Weiterentwicklung zu fördern hat sie sich dazu entschlossen eine Mitgliedschaft bei MentorMe abzuschließen und in sich selbst zu investieren.

Gesagt, getan – nach kurzer Zeit war sie so begeistert, dass sie auch ihre Geschäftspartnerin Aylin inspirierte und schnell wurde beiden klar, dass ein gemeinsames Mentoring mit zwei Mentor*innen in verschiedenen Bereichen die eigenen Kompetenzen sehr gut ergänzen und noch zielführender sein wird.

Unsere Mentor*innen Cinja Albrechtund Oliver Kraftsik unterstützen uns seither in den Bereichen E-Commerce und Supply Chain Management. Wir sind ein starkes Team und profitieren von der Expertise jedes einzelnen.

 

Was sind eure 3 Key Learnings aus eurem persönlichen Mentoring oder welche 3 Meilensteine habt ihr erreicht, die ohne das Mentoring eher nicht denkbar gewesen wären? (Solltet ihr mehr haben, können wir auch einen Blogbeitrag daraus machen.)


1. “Ein guter Manager kalkuliert die Geschehnisse in der Zukunft bereits mit ein.”

Wir kommen beide aus dem kreativen Bereich und Projektmanagement ist uns leider nicht mit in die Wiege gelegt worden. Zu Beginn haben wir Wochenpläne gemacht, die wir dann abgearbeitet haben. Durch das Mentoring wurde uns aber ans Herz gelegt sich einmal die Zeit zu nehmen einen großen Projektplan aufzustellen, an dem wir uns orientieren und den wir effizient abarbeiten können. Wir haben gelernt, dass manifestierte Ziele einfacher erreicht werden.

2. Netzwerk ist alles!

Unsere Mentor*innen haben uns durch ihr Netzwerk schon so einige Möglichkeiten verschafft. Zum Beispiel haben wir durch Oliver eine Gewinnspiel-Kooperation mit einem großen E-Commerce-Unternehmen eingehen können, was uns gerade zu Beginn unseres Unternehmens hoffentlich mehr Reichweite nah an unserer Zielgruppe verschafft. Ein anderes Mal haben wir sehr von den Erfahrungen einer Kollegin unserer Mentorin Cinja im Bereich Franchise profitieren können, da sie so lieb war sie uns vorzustellen. Das schöne daran ist, dass uns unsere Mentor*innen eben auch Themenübergreifend unterstützen.

3. Der*Die richtige Mentor*in zur richtigen Zeit

Zu Beginn eines Mentorings ist es von Vorteil, sich einmal genau zu überlegen, in welchem Bereich man zum aktuellen Zeitpunkt Unterstützung benötigt. Aus Interesse haben wir beim Fragebogen viele Themenbereiche ausgewählt, die für uns und unser Unternehmen im ersten Moment interessant erschienen. Wir starteten ein Mentoring im Bereich Leadership, was zu einem späteren Zeitpunkt deutlich mehr Relevanz für uns gehabt hätte.

Durch die Möglichkeit eines Vetos, haben wir dann nochmal zu einem anderen Themenbereich wechseln dürfen, wofür wir sehr dankbar sind. Unsere Mentorings im Bereich E-Commerce und Supply Chain Management haben uns gerade zu Beginn unseres produzierenden Gewerbes extrem weitergeholfen. Wir sind wirklich sehr glücklich mit unseren Mentor*innen. Wir würden sagen – it’s a match!

4. Hilfe annehmen ist wichtig

Manchmal fällt es schwer nach Hilfe zu fragen oder diese anzunehmen. Uns war es zu Beginn des Mentorings teilweise sogar unangenehm zuzugeben, dass wir von manchen Dingen einfach keine Ahnung haben! Genau aus diesem Grund startet man aber ja ein Mentoring. Man holt sich die Expertise, die einem selbst fehlt.

Wie geht es jetzt bei euch weiter?

Unser Shop mit stilvollen, veganen Hundeaccessoires für das urbane Leben, www.pawpow.store, ist nun seit Mitte Mai endlich online und ein riesen Meilenstein damit für uns geschafft. Wir arbeiten gerade sehr intensiv daran unser noch kleines Unternehmen bekannt zu machen. Glücklicherweise haben wir noch die Hälfte unseres Mentorings zur Verfügung. Wir können uns die Zeit ohne Cinja und Oliver kaum mehr vorstellen.

Aktuell überlegen wir noch ein weiteres Mentoring bei MentorMe im Bereich Marketing zu starten, da wir hier noch Unterstützung benötigen.

Was empfehlt ihr Frauen, die in einer ähnlichen Situation wie ihr wart/seid?

Wir verzichten gerne darauf schlaue Ratschläge zu geben. In erster Linie ist es doch wichtig, dem eigenen Bauchgefühl zu folgen und sich selbst zu vertrauen. 

Das tolle an einem Mentoring ist, dass man gerade zu Beginn mit wenig Budget von viel Expertise profitieren kann. Unabhängig davon, ob man dabei noch nach seinem persönlichen Pfad sucht oder diesen bereits gefunden hat.

 

Minds of MentorMe – mit Daniel Scheerer

Minds of MentorMe – mit Daniel Scheerer

Steckbrief:
Daniel Scheerer
Senior Consultant GRC bei Controlware
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Daniel, wer bist du?

Als Consultant berate ich Firmen und IT Service Management Organisationen bei der Einführung und Verbesserung ihres Informationssicherheits- und (IT) Service Managements. Frei nach dem Motto „Even nerds want to be lead and not just managed“ steht für mich dabei – wie im allgemeinen, gesellschaftlichen Zusammenhang – die Menschlichkeit im Vordergrund. Wenn wir Arbeit und leben menschlich gestalten, folgen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit automatisch.

Minds of MentorMe

ist eine Kampagne, mit der wir unsere diverse Community mit all ihren interessanten Persönlichkeiten sichtbar machen. Mentor*innen teilen hier offen und aufrichtig ihre Werte, Einstellungen und Erfahrungen und geben so Einblick, was sie im Inneren bewegt. Dazu haben wir einen Fragenkatalog, bestehend aus 47 Fragen, zusammengestellt, der das abdeckt, was unsere Mentees schon immer spannende Persönlichkeiten fragen wollten. Diese Fragen reichen von „Welche Werte treiben dich an?“ über „Wann zweifelst du an dir?“ bis hin zu „Was würdest du zu deinem 10-jährigen Ich sagen – und was lieber verschweigen?“ Unsere Mentor*innen haben aus diesem Fragen-Potpourri die für sich interessantesten Fragen für unsere Community beantwortet.

Wie verdienst du dir deine Freiheit?

Wenn ich mich frei fühle, habe ich mir das nicht verdient. Müsste ich mir dieses Gefühl verdienen, wäre es das Gegenteil von Freiheit. Das bedeutet nicht, dass ich mir meine Freiheit nicht hart erarbeiten muss. Am meisten fühle ich meine Freiheit durch die Beziehung zu Menschen bedroht, die mir das Gefühl geben, ihren Ansprüchen nicht zu genügen. Gelingt es mir nicht, dieses Gefühl auf Dauer loszuwerden, sind das für mich toxische Beziehungen, deren Beendigung mir mehr nutzt als schadet.

Welche Werte treiben dich an?

Für mich sind unter anderen folgende Werte von absteigender Wichtigkeit:

– Vertrauen

– Wertschätzung

– Gerechtigkeit

– Anerkennung

– Work/Life Balance

– Finanzielle Sicherheit

Bevor ich mir dieser Gewichtung bewusst wurde, habe ich bei beruflichen Entscheidungen die finanzielle Sicherheit immer vorangestellt, womit mit ich mehrmals auf einiges verzichtet habe, das mir viel wichtiger ist.

Welches Buch hast du zuletzt zu Ende gelesen und was brachte es dir?

Sapiens – A Brief History of Humankind von Yuval Noah Harari war das Buch, das mich zuletzt von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Dass wir als Spezies die Superkraft besitzen, uns Geschichten auszudenken, die Realität gestalten, indem sie unsere gesellschaftlichen Werte, Überzeugungen und Wahrnehmungen formen, ist gleichzeitig fantastisch, beängstigend und hoffnungsvoll. Würden wir unsere wachstums- und konsumabhängigen Erzählungen durch menschliche und nachhaltige Ideen ablösen, könnten wir Krisen wie Pandemien und die globale Erwärmung mit Leichtigkeit bewältigen.

Was war dein größter nicht-kommerzieller Erfolg? Wie hast du ihn erreicht?

Nachdem meine Mutter beim Zugunglück in Aichach am 7.5.2018 ums Leben gekommen war, hörte ich nach der öffentlichen Trauerfeier für die Betroffenen, Angehörigen und Rettungskräfte das Interview eines Deutsche Bahn Sprechers mit einer lokalen Zeitung mit, bei dem er sinngemäß sagte, das Stellwerk aus dem Jahre 1949 sei für den sicheren Bahnverkehr zugelassen und man müsse die Ermittlungen gegen den damals 24-jährigen Fahrdienstleister abwarten. Ein Facebook Beitrag, in dem ich mein Bedauern für den jungen Mann zum Ausdruck brachte und die Deutsche Bahn AG und das BMVI aufforderte, Verantwortung zu übernehmen, erregte so viel öffentliches Interesse, dass die Deutsche Bahn, anders als in ähnlichen Fällen, Konsequenzen zog und die Nachrüstung von ca. 600 mechanischen Stellwerken ankündigte.

Was ist deine wichtigste Erkenntnis aus deinem Umgang mit Menschen (Menschenkenntnis)?

Menschen sind komplexe, unvorhersehbare Wesen, mit 8 Milliarden unterschiedlichen Blickwinkeln auf ein und dieselbe Realität. Aber damit nicht genug. Die Realität ist so komplex, dass jeder Mensch sie nur gefiltert und ausschnittsweise wahrnimmt und sich aus den Fragmenten, die in sein Bewusstsein dringen ein für sich kohärentes Bild der Realität macht. Nur wenn ich dieser Tatsache Rechnung trage, ist es für mich möglich andere zu verstehen, ihre Sicht der Dinge wertfrei anzunehmen, mich ihnen verständlich zu machen und vertrauensvolle und wertschätzende Beziehungen zu ihnen zu pflegen, die produktive Zusammenarbeit oder harmonisches Zusammenleben erlauben.

Was treibt dich im Innersten an?

Was mich im innersten antreibt ist schwer in ein Wort zu fassen. Es ist wohl eine Kombination aus Sendungsbewusstsein, Missionseifer, Empathie und Helfersyndrom. Wenn ich glaube, eine Lösung oder einen Weg gefunden habe, ein allgemeines Problem zu lösen, möchte ich es aller Welt mitteilen und jedermann davon überzeugen, meinen Lösungsweg auszuprobieren. Ich glaube aber nicht, dass meine persönlichen Lösungsansätze, meinen Tag und mein Leben zu bewältigen, auf andere übertragbar sind. Die Ressourcen dafür trägt jede(r) von uns in sich.

Was ist für ein glückliches, zufriedenes Leben elementar?

Gute Beziehungen zu anderen Menschen sind elementar für ein zufriedenes Leben. Das sind Beziehungen, die auf Wertschätzung basieren, in denen man füreinander da ist und sich gegenseitig dabei unterstützt, sich frei zu entfalten und weiterzuentwickeln. Ein Mensch, der es schafft, solche Beziehungen in allen Lebensbereichen aufzubauen und zu pflegen, während er Beziehungen, die zumindest einer Seite nicht gut tun, beenden kann, wird unabhängig von den meisten anderen äußeren Einflüssen glücklich und zufrieden sein können.

Welche Dinge oder Situationen im Job stressen dich besonders?

Die größte Herausforderung für mich sind Zielkonflikte, die mir delegiert werden, ohne dass ich die Mittel erhalte, sie zu lösen. Ich denke, dies ist nicht nur in Shareholder Value fokussierten Unternehmen sondern auch in allen staatlich regulierten Bereichen, in denen erwartete Gemeinnützigkeit mit Gewinnorientierung kollidiert, eher die Regel als die Ausnahme. Was muss es für einen inneren Konflikt und damit Stress bei einem Arzt auslösen, entscheiden zu müssen, ob er für eine Fallpauschale von 10.000 € ein Raucherbein amputiert und den Patienten nach drei Tagen entlässt oder ihn für 4 Wochen zum Abheilen da behält, wofür das Krankenhaus ein Pauschale von unter 1.000 € erhält, während ihm die Krankenhausverwaltung mit der Wirtschaftlichkeit im Nacken sitzt?

In wie viel verschiedene Rollen schlüpfst du und warum?

Je nachdem, mit welchen Menschen welche Situation gerade ansteht, gibt es kaum eine Rolle, in die ich nicht schlüpfen würde. Grundsätzlich nehme ich die Rollen ein, von denen ich annehme, dass ich in ihnen im Kontext am meisten zum Erreichen eines gemeinsamen Ziels beitragen kann. Es ist schwierig sie zu quantifizieren. Zählt man Organisations-, Prozess-, Team- und private Rollen zusammen sind es sicher Dutzende oder mehr.

 

Vielen Dank für deine Bereitschaft und Offenheit!

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Netzwerken: 5 clevere Gründe noch heute damit zu starten

Netzwerken: 5 clevere Gründe noch heute damit zu starten

Jeden Morgen das Gleiche. Du stehst im Bad und blickst genervt in den Spiegel. Mütze oder Käppi? So kann es nicht weitergehen. Du benötigst dringend eine neue Frisur. Sandra, deine beste Freundin, sieht immer top gestylte aus. Die hat bestimmt eine Empfehlung für dich. Was du im privaten Umfeld als selbstverständlich ansiehst, fühlt sich in neuen (meist beruflichen) Beziehungen plötzlich schwer und unangenehm an.

Ein gutes Netzwerk kann erfolgsentscheidend sein. Das ist kein Geheimnis. Doch bei dem bloßen Gedanken, mit jemandem in Kontakt zu treten, nur weil er gut in dein Netzwerk passt, fühlst du dich schäbig. Und irgendwas ist immer wichtiger. Da fällt es nicht schwer, das Projekt „Networking“ erst mal auf Eis zu legen. Doch wie das mit einer unliebsamen Aufgabe so ist. Sie ploppt wieder auf. Du hättest sie tiefer vergraben sollen! Dein Plan, es zu verdrängen, ist gescheitert.

Bevor du die Hände über dem Kopf zusammenschlägst: Netzwerken kann und darf Spaß machen. Und das beste? Egal, wo du gerade stehst. Oder was du gerade machst. Du kannst sofort damit starten.

Bereit? Los geht’s!

Grund #1: Zugang zu Wissen und Erfahrung

 Stell dir vor, du kennst Menschen, die du alles Fragen kannst. Wirklich alles! Was ist das Geheimnis deines Erfolgs? Wie hast du es geschafft, glücklich zu sein? Wo siehst du dich in 10 Jahren? Die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn es Mal nicht so läuft. Die dich ermutigen, wenn du keine Kunden findest. Die dir zeigen, wie du deine Dämonen bezwingst. Die am Abgrund des Aufgebens standen und ihn gemeistert haben. Ein Netzwerk aus inspirierenden Persönlichkeiten füllt nicht einfach nur deine Wissenslücken auf. Oder lässt dich an ihrem reichen Erfahrungsschatz teilhaben. Es beflügelt dich. Motiviert dich. Treibt dich zu Höchstleistungen an.

Warum? Weil es dort Menschen gibt, die bereits da sind, wo du hinwillst. Sie dienen dir als Wegweiser – als Vorbilder und Mentoren.

Grund 2#: Faktor Zeit

 Hand aufs Herz. Wie oft denkst du, ich habe zu wenig Zeit? Oder wie oft wünschst du dir 48 Stunden am Tag? Du nickst gerade. Dann weißt du genau, wie sich das anfühlt. Wenn die Zeit im Nacken sitzt und sich ein erdrückendes Gefühl ausbreitet. Wenn du vor lauter Termine und To-dos, keine Zeit für dich hast. Wenn die Abgabefrist deines Antrags auf Gründungszuschuss bedrohlich nahekommt und du keine Ahnung hast, wie du ihn ausfüllen sollst. Was für eine Erleichterung wäre es, wenn dir jemand sagen würde, wo du eine gute Gründungsberatung findest? Jemand, der mit dir diesen Antrag ausfüllt. Und das ohne Recherche. Ohne stundenlangem durchstöbern von Webseiten und Blogartikeln. Unbezahlbar, oder? Zeit ist das wertvollste Gut, das du hast. Nutze sie sinnvoll. Bau dir ein Netzwerk auf. Pflege es. Und spare dir unersetzbare Zeit.

„Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.“ – Benjamin Franklin

Grund 3#: Von Mensch zu Mensch

 Hinter jedem Kontakt steckt ein echter Mensch. Ich weiß, was du jetzt vielleicht denkst. Das ist keine Neuigkeit. Und doch ist diese Erkenntnis entscheidend. Entscheidend, wie du mit deinen Kontakten umgehst. Und deine Kontakte mit dir. Doch warum ist das so? Weil Menschen soziale Wesen sind. In der Regel kennen sie viele andere Menschen. Und wenn du sie gut behandelst, tun sie etwas, das dir viele Türen öffnet. Sie empfehlen weiter. Und sie empfehlen nicht nur dich weiter (wodurch du Kunden und Aufträge gewinnst). Sie stellen dir den Chef einer großen Werbeagentur vor. Oder den Vorstand von Coca Cola. Sie geben dir die Telefonnummer ihres Steuerberaters – und das ist nicht irgendeiner, sondern der beste auf seinem Gebiet. Oder sie holen dich in ihr Unternehmen und ersparen dir die 200. Bewerbung.

Gerade sprachlos? Ja, auch das steckt in deinem Netzwerk. Anstatt weiter auf der Landstraße deines Business auf einem Roller hinzudümpeln, kommt ein Kontakt und bietet dir seinen Porsche an. Also überleg dir gut, wem du die Tür vor der Nase zuschlägst. Und welchen Kontakt du als nicht wichtig ansiehst. Vielleicht hat er keinen Porsche, aber dafür einen Düsenjet. 

Grund 4#: Neue Sichtweisen

Wer kennt ihn nicht? Den Tunnelblick. Ein Problem, so groß wie der Mond vernebelt dir die Sicht. Verzweifelt schreibst du einen Facebook-Post. 5 Minuten später …

3 Kontakte aus deinem Netzwerk antworten dir. Erleichterung. Das „unlösbare“ Problem hat sich mit einem Schlag in Wohlwollen aufgelöst. Die Lösung lag die ganze Zeit direkt vor deinen Augen. Du konntest sie einfach nicht sehen.

Es muss kein kolossales Problem sein, damit eine andere Perspektive dir die nötige Klarheit verschafft. Auch scheinbar Kleinigkeiten lassen deinen Horizont erweitern. Netzwerken ermöglicht dir, über den Tellerrand hinauszublicken. Und Dinge zu erkennen, für die du deine Augen verschlossen hast. Und das trifft auf jeden Bereich zu – privat oder beruflich. Ob es dein Hobby ist, die Kindererziehung, eine neue Branche oder Fähigkeit, das neue Jobangebot, deine Webseite, die Meinung zu einem Produkt oder eine Bemerkung zu deiner positiven Ausstrahlung. Ach, du wusstest gar nicht, dass du eine positive Ausstrahlung hast? ?

Dein Netzwerk liefert dir neue Impulse. Zeigt dir verborgene Blickwinkel. Und fördert deine Stärken. Es gräbt das Gute hervor, dass die ganze Zeit in dir geschlummert hat.

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ – Albert Einstein

Grund 5#: Mehr Selbstbewusstsein

 Gerade für Networking-Anfänger und introvertierte Menschen ist der erste Kontakt eine unüberwindbare Herausforderung. Anstatt Mumm zu zeigen, bekommst du kalte Füße. Nicht zu wissen, was man sagen soll, ist der häufigste Grund, erst gar nicht mit Netzwerken anzufangen. Zu groß ist die Angst, nicht die richtigen Worte zu finden. Oder vor einer Absage. Das muss nicht so bleiben. Dank Social-Media war es nie einfacher, mit Menschen in Kontakt zu treten. Eine Nachricht zu schreiben, ist immer noch kein Kinderspiel. Die Hürde, es zu tun, liegt deutlich niedriger. Und ist für schüchterne Menschen eine ungezwungene Möglichkeit, ihr Netzwerk aufzubauen. Dazu musst du kein Schriftsteller sein. Ein „Hallo XY“, gefolgt von „ich finde es spannend, was du zum Thema ABC denkst. Hast du Lust mir bei einem virtuellen Kaffee mehr darüber zu erzählen?“ reicht aus.

Kaum einer wird darauf mit NEIN antworten. Und falls du keine Nachricht bekommst. Schwamm drüber und weitermachen. Vermutlich versucht da jemand mit aller Macht das Projekt „Networking“ auf Eis zu legen. Deine ersten Erfolge machen sich schnell bemerkbar. Mit jedem neuen Kontakt wächst dein Selbstbewusstsein. Und mit jeder Nachricht, die du schreibst. Es klingt banal. Aber keine Antwort hast du schon. Damit kannst du nur gewinnen.

Netzwerk aufbauen – 3 einfache Zutaten

70, 20 und 10. … sind nicht einfach Zahlen. Es ist eine effiziente Strategie, wie du erfolgreich dein eigenes Netzwerk aufbaust. Business-Coach Jason Kiesau erhielt die Formel 2008 von Mike Sansone, ein US-amerikanischer Social-Media-Stratege. Mit dieser einfachen Regel steigerte er den Bekanntheitsgrad seiner Marke in den sozialen Medien. Mittlerweile wendet Jason Kiesau bei jedem neuen Kontakt die 70-20-10-Regel an. Egal ob privat oder beruflich. Und das wirkungsvoll.

Doch was ist das Geheimnis?

70 % investierst du, um anderen zu helfen und Vertrauen aufzubauen.

20 % tauschst du Interessen aus und zeigst dein wahres Ich.

10 % bittest du um Hilfe.

Du kennst bestimmt diese Typen, die immer nur über sich reden. Die ihr ganzes Leben auf Instagram posten und jeder zweite Satz mit „Ich“ beginnt. So sollst du nicht sein.

Frag dich lieber: Was interessiert meinen Kontakt? Was motiviert ihn oder sie? Wie kann ich ihm/ihr helfen? Gibt es nützliche Kontakte, die ich an ihn/sie vermitteln kann?

Investiere Zeit, Mühe und Energie in euere Beziehung. Bau Vertrauen auf und wertschätze ihn oder sie als Menschen. Danach ist dein Gegenüber bereit, dir Vertrauen und Zeit zu schenken. Wichtig ist, dass du zu jedem Zeitpunkt ehrlich und aufrichtig bist. Sich hinter Lügen zu verstecken, ist eine miserable Idee. Kurzfristig erscheinst du vielleicht interessanter, aber irgendwann fällt deine Maske. Und von dem hart erarbeiteten Vertrauen ist nicht mehr viel übrig. Wenn du dich reinhängst und die 70-20-10-Regel beachtest, musst du dich nicht schlecht fühlen, wenn du irgendwann um Hilfe bittest.

Netzwerk-Abkürzung Mentoring

Geduld ist so eine Sache. Entweder du hast sie. Oder nicht. Kommt dazu noch Unsicherheit und Selbstzweifel, ist jedes Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Du steckst den Kopf in den Sand. Befindest du dich genau an diesem Punkt? Du möchtest gerne netzwerken, aber weißt nicht wie? Oder hast keine Ahnung, wo du anfangen sollst?

Dann ist vielleicht MentorMe das Richtige für dich. Ein Mentor kann dich gezielt unterstützen und deine Fragen beantworten. Erinnere dich an Grund 1#: Er ist bereits da, wo du hinwillst. Natürlich hat ein Mentor noch viele andere großartige Vorteile.

Wie auch MentorMe. Du bekommst nicht nur einen großartigen Mentor, sondern auch ein wundervolles Netzwerk. Das du dir nicht erst mühselig aufbauen musst.

Fazit:

Egal ob du Gründer*in bist, Mama oder Papa, aktuell arbeitslos, in der Umorientierung oder Unternehmer*in. Netzwerken hilft jedem. Ein gutes Netzwerk wird nicht an der Personenzahl gemessen. Und hängt nicht vom Alter oder Geschlecht ab. Viel wichtiger ist es, dass du dich mit Menschen austauschst und verbindest, die deine Werte vertreten. Jage nicht wahllos jeden Kontakt. Such dir Vorbilder, Mentoren und Menschen, die deine Leidenschaft teilen.

 

Über die Autorin:

Stephanie Benz ist Texterin und Autorin. Sie hilft Coaches, Trainer und Beratern ihren kaum bekannten Business-Blog zum Strahlen zu bringen, damit sie endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Hol dir ihren kostenlosen Mini-Schreibkurs und lerne, wie du unvergesslichen Content schreibst.