Juni 26, 2025 | Unkategorisiert
Immer wieder stellen wir inspirierende und engagierte Persönlichkeiten aus unserer Community vor. Denn wir sind überzeugt: Jeder Lebensweg, jede Erfahrung, jede Herausforderung und jede Geschichte kann bereichern. Dieses Mal haben wir unserer MentorMe-Mentorin Pia Hobeck ein paar spannende Fragen gestellt.
Stell dich uns kurz vor! Wer bist du und seit wann bist du bei MentorMe?
Nach dem Studium habe ich meine berufliche Laufbahn als Diplom-Kulturwirtin bei Siemens begonnen. Verhältnismäßig früh im Berufsleben wurde ich Mutter von zwei Töchtern – eine prägende, nicht missen wollende Erfahrung, die mir früh gezeigt hat, wie wichtig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist. Seit 2014 bin ich bei NaturinForm tätig, zunächst als Leiterin Marketing, seit 2024 bin ich im Rahmen der Unternehmensnachfolge Geschäftsführerin des Unternehmens. 2022 habe ich eine Ausbildung zur Mentor*in absolviert und bin seit Kurzem selbst bei MentorMe aktiv. Den Austausch mit engagierten Frauen empfinde ich als große Bereicherung – deshalb möchte ich auch künftig neben meiner Tätigkeit als Geschäftsführerin weiterhin Mentees begleiten.
Welche Erfahrungen aus deinem beruflichen Werdegang bringst du mit, die dir als Mentorin besonders hilfreich sind?
Durch meinen vielfältigen Werdegang – vom Großkonzern über den Mittelstand bis hin zur Unternehmensführung – habe ich auf viele Perspektiven der Karriereentwicklung und Führung blicken können. Besonders wertvoll waren für mich die Erfahrungen rund um berufliche Weiterentwicklung in Phasen persönlicher Veränderungen, wie etwa die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ich bringe fundierte Einblicke in Themen wie Leadership, strategisches Marketing, Positionierung im Unternehmen sowie die Herausforderungen und Chancen einer Unternehmensnachfolge mit. Diese Erfahrungen gebe ich gerne weiter, um andere Frauen darin zu bestärken, ihren eigenen Weg zu gehen – selbstbewusst und authentisch.
Du hast mir im Vorgespräch erzählt, dass du früher selbst gern eine Mentorin gehabt hättest. Was waren die wichtigsten Aspekte, die dir in deiner eigenen Entwicklung gefehlt haben?
Ja, absolut. Rückblickend hätte ich mir in verschiedenen Phasen meiner Entwicklung eine Mentor*in an meiner Seite gewünscht – vor allem, um bestimmte Herausforderungen nicht allein durchdenken und bewältigen zu müssen. Gerade die Kombination aus Familie und Beruf war ein ständiges Austarieren, bei dem mir ein Sparring auf Augenhöhe geholfen hätte. Auch beim Hineinwachsen in Führungsrollen und später in die Position als Unternehmensnachfolgerin hätte ich mir Unterstützung gewünscht – insbesondere dabei, wie man sich klar positioniert, Prioritäten setzt und lernt, Dinge bewusst auszublenden, die nicht zielführend sind. Eine Mentor*in hätte mir sicher geholfen, manche Entscheidungen früher und mit mehr Klarheit zu treffen. Heute möchte ich genau diese Unterstützung anderen weitergeben.
Welche Eigenschaften oder Qualifikationen sind deiner Meinung nach besonders wichtig für jemanden, der Mentorin werden möchte?
Meiner Meinung nach ist das Wichtigste, die ehrliche, interessierte Bereitschaft zuzuhören – offen, empathisch und ohne vorschnell zu bewerten. Als Mentor*in geht es nicht darum, Lösungen vorzugeben, sondern Impulse zu geben, Fragen zu stellen und Entwicklung zu begleiten. Hilfreich sind natürlich eigene Erfahrungen aus dem Berufs- und Privatleben, besonders dann, wenn man unbedingt bereit ist, auch über Herausforderungen, Fails und Umwege offen zu sprechen. Reflexionsfähigkeit, Geduld und ein echtes Interesse an der persönlichen Geschichte der Mentee sind ebenfalls zentrale Eigenschaften. Und nicht zuletzt: Mentoring ist keine Einbahnstraße. Auch als Mentor*in möchte ich mit jeder Begegnung dazulernen – fachlich wie menschlich.
Was sind für dich Kernkompetenzen als Mentorin, die du selbst im Mentoring einsetzt? Wie hast du diese Fähigkeit entwickelt und welche Vorteile siehst du darin?
Eine meiner wichtigsten Kompetenzen als Mentor*in ist – wie bereits erwähnt – die Fähigkeit, gut zuzuhören – nicht nur auf das, was gesagt wird, sondern auch auf das, was zwischen den Zeilen mitschwingt. Daraus entwickeln sich oft die entscheidenden Impulse. Auch das strukturierte Spiegeln von Gedanken, die vielleicht noch ungeordnet oder diffus sind, ist etwas, das ich gezielt einsetze. Diese Fähigkeiten habe ich über viele Jahre hinweg in meiner beruflichen Rolle entwickelt – sei es in der Teamführung, im Umgang mit Kund*innen oder im strategischen Austausch mit Partnern. Die Ausbildung zur Mentor*in 2022 hat das Ganze noch einmal geschärft und mir ein methodisches Fundament gegeben. Ein weiterer Vorteil liegt für mich darin, dass ich durch meine eigene Führungserfahrung Mentees helfen kann, komplexe Situationen klarer zu erfassen, Prioritäten zu setzen und sich sicherer zu positionieren. Mentoring ist für mich immer ein Miteinander auf Augenhöhe – mit dem Ziel, Entwicklung bewusst zu gestalten.
Warum denkst du, ist es so wichtig, Fragen zu stellen, anstatt immer nur Antworten zu liefern? Wie hat sich das in deinen Gesprächen ausgewirkt?
Fragen zu stellen ist – ebenso wie das Zuhören – für mich einer der zentralen Schlüssel im Mentoring. Antworten vorzugeben kann kurzfristig hilfreich sein – aber nachhaltige Entwicklung entsteht, wenn Menschen ihre eigenen Antworten finden. Gute Fragen regen zum Nachdenken an, eröffnen neue Perspektiven und fördern Selbstreflexion. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gezielte, offene Fragen oft mehr bewegen als gut gemeinte Ratschläge. In Mentoring-Gesprächen entstehen so ganz andere Dynamiken – die Mentees fühlen sich gesehen, denken intensiver über ihre Situation nach und entwickeln eigenständige Lösungen, die wirklich zu ihnen passen. Diese Eigenverantwortung zu stärken, ist aus meiner Sicht eine der größten Stärken im Mentoring – und ein echter Mehrwert im Vergleich zu klassischem Coaching oder Beratung.
Warum glaubst du, ist das Teilen von Erfahrungen innerhalb einer Community so bedeutsam?
Das Teilen von Erfahrungen in einer Community ist für mich ein zentraler Baustein persönlicher und beruflicher Entwicklung. Es ermöglicht nicht nur den Austausch von Wissen, sondern schafft auch ein Gefühl der Zugehörigkeit und gegenseitigen Unterstützung. In einer Gemeinschaft wie MentorMe können wir voneinander lernen, uns inspirieren lassen und gemeinsam wachsen. Darüber hinaus fördert das Teilen von Erfahrungen das Bewusstsein für unterschiedliche Perspektiven und Lebenswege. Es ermutigt uns, offen für Neues zu sein und unsere eigenen Erfahrungen reflektiert weiterzugeben. In einer solchen Umgebung können wir nicht nur voneinander lernen, sondern auch gemeinsam Herausforderungen meistern und Erfolge feiern.
Wie würdest du die Rolle einer Mentorin im MentorMe-Programm beschreiben, und was sind die wichtigsten Verantwortlichkeiten, die sie übernehmen sollte?
Die Rolle einer Mentori*n im MentorMe-Programm ist mehrschichtig und basiert auf dem Prinzip der partnerschaftlichen Begleitung. Als Mentor*in unterstütze ich meine Mentee dabei, ihre beruflichen Ziele zu definieren und zu erreichen. Dabei geht es nicht um fertige Lösungen, sondern darum, durch gezielte Fragen und Impulse die Selbstreflexion anzuregen. Zu den wichtigsten Verantwortlichkeiten einer Mentorin gehören: • Verlässliche Begleitung: Regelmäßige 1:1-Sessions schaffen einen kontinuierlichen Austausch und ermöglichen es, Fortschritte zu reflektieren und neue Ziele zu setzen. • Empathisches Zuhören: Ein offenes Ohr für die Anliegen der Mentee zu haben, schafft Vertrauen und eine sichere Basis für ehrliche Gespräche. • Erfahrungsweitergabe: Das Teilen eigener beruflicher Erfahrungen kann wertvolle Einblicke bieten und als Orientierungshilfe dienen. • Förderung von Eigenverantwortung: Indem ich meine Mentee ermutige, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihren Weg zu übernehmen, stärke ich ihre Selbstwirksamkeit. Diese Rolle erfordert nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch die Bereitschaft, sich auf die individuellen Bedürfnisse der Mentee einzulassen und sie auf ihrem Weg authentisch zu begleiten.
Was würdest du Frauen sagen, die darüber nachdenken, selbst Mentorin zu werden? Welche Tipps würdest du ihnen geben, um diesen Schritt zu wagen?
Frauen, die darüber nachdenken, Mentor*innen zu werden, möchte ich zuallererst sagen: „Du hast viel zu bieten! Jede von uns hat wertvolle Erfahrungen und Perspektiven, die für andere eine echte Hilfe sein können. Der Schritt, Mentor*in zu werden, ist eine hervorragende Möglichkeit, dein Wissen und deine Fähigkeiten weiterzugeben, aber auch selbst zu wachsen.“ Ein wichtiger Tipp: Vertraue deinen eigenen Erfahrungen. Es geht nicht darum, die perfekte Mentor*in zu sein oder alle Antworten zu haben, es geht vielmehr darum, zuzuhören, zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Eine Mentor*in ist keine, die alles weiß, sondern eine, die andere dabei unterstützt, ihren eigenen Weg zu finden. Sei geduldig – sowohl mit dir selbst als auch mit deiner Mentee. Mentoring ist ein Prozess, und es kann Zeit brauchen, bis Veränderungen sichtbar werden. Gib dir und deiner Mentee Raum, sich zu entwickeln. Und zuletzt: Nutze das Mentoring als eine Chance für gegenseitiges Lernen. Du wirst nicht nur deine Mentee unterstützen, sondern auch selbst von ihr und ihren Perspektiven profitieren. Mentoring ist ein Dialog auf Augenhöhe, bei dem beide Seiten wachsen.
Vielen Dank für deine Zeit und deine Offenheit, liebe Pia!
Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!
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Juni 12, 2025 | Unkategorisiert
Seit einiger Zeit verbindet zeb und MentorMe eine starke Partnerschaft mit einem gemeinsamen Ziel: die gezielte Förderung von Frauen auf ihrem beruflichen Weg. Durch das Zusammenspiel von Beratungsexpertise und Mentoring-Know-how unterstützen wir weibliche Fach- und Führungskräfte dabei, ihr Potenzial zu entfalten, Netzwerke zu erweitern und individuelle Karrierewege zu gestalten.
Mit dieser Kooperation setzt zeb ein klares Zeichen für Vielfalt, Chancengleichheit und nachhaltige Personalentwicklung – und schafft Raum für neue Impulse und Perspektiven in der Finanz- und Beratungsbranche. Dieses Mal haben wir Senior Consultant Strategy & Management und MentorMe-Mentorin Laura Klempau gesprochen.
Welche Rolle spielt Netzwerken für dich und welche Tipps hast du für den Aufbau eines starken beruflichen Netzwerks?
Netzwerken ist für mich kein reines Karriereinstrument, sondern mein Netzwerk hilft mir, Perspektiven zu erweitern, Chancen früh zu erkennen, Lösungen schneller zu finden und manchmal auch einfach mit jemandem Dinge einzuordnen. Wichtig ist mir dabei: Ich will mich nicht verstellen müssen. Ein starkes Netzwerk entsteht dort, wo man authentisch sein kann – mit den eigenen Stärken, aber auch mit Unsicherheiten. Ich vernetze mich bewusst mit Menschen, die mich inspirieren, fordern, aber bei denen ich mich nicht verbiegen muss.
- Sei neugierig, nicht taktisch. Menschen spüren, ob du echtes Interesse hast oder nur etwas willst.
- Denk über deine Branche hinaus. Gute Impulse kommen oft von außen.
- Zeig dich. LinkedIn ist kein Showroom, sondern eine Chance, deine Haltung sichtbar zu machen.
Wie wichtig ist es, kontinuierlich neue Fähigkeiten zu erlernen, und wie gehst du dabei vor?
Für mich ist fachliche Weiterentwicklung das A und O. Ich möchte nicht nur „mitlaufen“, sondern wirklich verstehen, was ich tue. Dieses tiefe Verständnis gibt mir Sicherheit, schafft Vertrauen bei meinen Kunden und macht mir ehrlich gesagt auch einfach Spaß. Was mich dabei besonders prägt: Ich habe das große Glück, mit echten Koryphäen zusammenzuarbeiten. Menschen, von denen ich jeden Tag lernen kann – sei es fachlich, im Projektmanagement oder im Umgang mit komplexen Kundensituationen. Diese direkte Nähe zu erfahrenem Wissen ist für mich eine der größten Lernquellen. Gleichzeitig lerne ich natürlich auch durch das, was Unternehmensberatung ausmacht: hoher Workload, unterschiedliche Kunden, ständig neue Kontexte. Das fordert, aber es beschleunigt auch die eigene Entwicklung enorm, wenn man sich aktiv reinhängt.
- Fokus setzen: Ich überlege mir pro Quartal ein fachliches Thema, in dem ich wachsen will.
- Lernen im Alltag verankern: Jedes Projekt, jede Kundensituation ist eine echte Lernchance. Ich nehme mir bewusst Zeit zur Reflexion – was lief gut, was würde ich beim nächsten Mal anders machen?
- Extern ergänzen: Ich mache regelmäßig Fortbildungen, die zu meinen Entwicklungsschritten passen. Wichtig ist für mich: Relevanz vor Zertifikat. Ich investiere in das, was mich wirklich weiterbringt.
Wie siehst du die Entwicklung von Vielfalt in der Führungsebene von Unternehmen in den nächsten Jahren?
Ich möchte bewusst nicht in den Kategorien „männlich“ oder „weiblich“ antworten. Aus meiner Sicht greift es zu kurz, Führung entlang geschlechtsspezifischer Zuschreibungen zu bewerten – etwa nach dem Muster „Frauen führen empathischer, Männer durchsetzungsstärker“. Solche Stereotype verengen den Blick und werden der Vielfalt individueller Führungsstile nicht gerecht. Für mich steht bei Vielfalt in der Führung die Frage im Vordergrund: Welche Charaktere, Perspektiven und Arbeitsweisen lassen wir zu und welche systematisch außen vor?
Deshalb braucht es im Kontext von Vielfalt ein bewusstes Umdenken. Noch immer werden Führungsrollen häufig entlang traditioneller Muster vergeben – basierend auf Präsenz, informellen Netzwerken oder bestimmten Auftretensformen. Doch diese Kriterien sagen oft wenig über tatsächliche Führungskompetenz aus. Gleichzeitig brauchen unterschiedliche Teams unterschiedliche Führung und genau deshalb braucht es Vielfalt in den Führungsetagen. Vielfalt bedeutet, diese Muster zu hinterfragen und mehr Raum für unterschiedliche Stärken zu schaffen. Unterschiedliche Talente sichtbar zu machen, ist kein Risiko – es ist eine der größten Chancen.
Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollten Unternehmen fördern, um ein vielfältiges Team zu entwickeln?
Vielfalt beginnt nicht mit einem Gender-Chart, sondern mit Haltung und der Bereitschaft, sich selbst zu hinterfragen. Für mich bedeutet Vielfalt, bewusst aus der eigenen Komfortzone rauszugehen: mit Menschen zusammenzuarbeiten, die einem vielleicht nicht auf Anhieb ähnlich sind, mit denen man nicht „eingespielt“ ist – aber genau darin liegt der Mehrwert.
Und: Vielfalt ist mehr als Mann und Frau. Es geht nicht nur um die berechtigte Stärkung weiblicher Perspektiven, sondern um das Ganze: Herkunft, Bildungswege, Persönlichkeit, Sprache, Neurodiversität, Werte, Denkstile. Unternehmen müssen lernen, Unterschiedlichkeit nicht nur zu „tolerieren“, sondern aktiv damit umzugehen.
Ein oft unterschätzter Punkt ist für mich die Kommunikation von Schwächen. Wenn ich weiß, womit mein Gegenüber sich schwer tut, kann ich ihn oder sie gezielter unterstützen oder mit meinen eigenen Stärken ausgleichen. Aber dafür braucht es ein Umfeld, in dem das kein Makel ist, sondern Teil einer funktionierenden Teamkultur.
Was Unternehmen dafür fördern sollten:
- Selbstreflexion & Offenheit: Mitarbeitende müssen lernen, eigene Denk- und Wahrnehmungsmuster zu erkennen. Das ist die Basis für einen respektvollen Umgang mit Unterschieden.
- Kompetenz im Umgang mit Vielfalt: Nicht jede Differenz löst sich durch gute Absicht. Es braucht Methoden, Sprache und Haltung, um Unterschiede produktiv zu machen.
- Sicherheit im Team: Ein Umfeld, in dem Schwächen kommuniziert werden dürfen, in dem Fragen gestellt werden können, ohne bewertet zu werden – das ist die Basis für echte Inklusion.
Vielen Dank für deine Zeit und deine Offenheit, liebe Laura!
Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht. Du bist Mentee oder Mentor*in bei MentorMe Germany und möchtest auch an dieser Reihe mit deinem Match teilnehmen, dann komm gern auf uns zu!
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Apr. 23, 2025 | Unkategorisiert
Rund um unser MentorMe-Programm gibt es ein paar Missverständnisse, die wir heute aus dem Weg räumen möchten. ✨
Mythos 1: Man kann nur zu bestimmten Zeiten Mentee werden.
Stimmt nicht! Du kannst das ganze Jahr über Mentee bei uns werden – nur im Juli gibt’s eine kleine Matching-Pause. Unser Programm läuft als Programmjahr von November bis Oktober, aber ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Mythos 2: Es gibt zu wenige Mentor*innen für alle – und wenn ich später einsteige, gibt es nicht mehr genug Auswahl.
Ganz klar: Nein! Wir haben aktuell über 4.500 Mentor*innen – und damit deutlich mehr als aktive Mentees (knapp über 1000). Warum? Damit wir für jede*n Mentee das bestmögliche Matching bieten können.
Und keine Sorge: Auch wenn du später als zum Programmjahresbeginn einsteigst, stehen dir weiterhin qualifizierte und passende Mentor*innen zur Verfügung. Unser großer Pool ermöglicht es uns, laufend neue Mentees gut zu matchen – die Qualität bleibt dabei immer top! 💪✨
Mythos 3: Die Trainings und Events bauen aufeinander auf – ich verpasse was!
Keine Panik! Unser Programm ist nicht linear aufgebaut, sondern modular und flexibel. Jede*r Mentee bringt eigene Ziele, Erfahrungen und Bedürfnisse mit – unsere Trainings und Events passen sich dem an. Du kannst einsteigen und teilnehmen, wann es für dich richtig ist. 🎯
Mythos 4: Ich bekomme nur 3 Vorschläge beim Matching – das ist zu wenig.
Stimmt nicht! Du bekommst immer 3 Vorschläge gleichzeitig – basierend auf deinem Profil. Du hast 48 Stunden Zeit, um diese anzunehmen oder abzulehnen. Danach erhältst du 3 neue Vorschläge, sobald du das Matching über die Plattform neu startest – solange, bis ein Match zustande kommt. Bereits abgelehnte Mentor*innen werden dir nicht nochmal vorgeschlagen.
So stellen wir sicher, dass du passende und vielfältige Optionen bekommst – ohne Überforderung und mit guter Übersicht.
👉 In Zukunft unterstützt dich unser speziell dafür ausgebildeter Chatbot im Matching-Prozess auf unserer Matching-Plattform
👉 Wir stellen dir einen Matching Guide zur Verfügung, um mehr Klarheit und Transparenz im Prozess zu gewährleisten. Diesen kannst du nach deiner Anmeldung bei MentorMe als Mentee downloaden.
👉 Unser Matching Support wird verstärkt. Wir unterstützen dich gerne persönlich für ein reibungsloses und schnelles Matching. 😊
Mythos 5: Ich muss schon genau wissen, wo ich beruflich hin will, um Mentee zu werden.
Falsch! Viele Mentees kommen genau deshalb zu MentorMe – um Orientierung zu finden, Fragen zu klären oder neue Perspektiven zu entwickeln. Du brauchst keinen fertigen Plan, sondern nur die Bereitschaft, dich weiterzuentwickeln und dich auf den Austausch einzulassen. Dein*e Mentor*in begleitet dich dabei!
Mythos 6: Ich bin zu alt für MentorMe.
Definitiv nein! MentorMe richtet sich an Menschen in ganz unterschiedlichen Lebens- und Karrierephasen. Ob du gerade den Berufseinstieg planst, dich neu orientieren willst oder nach vielen Jahren im Job etwas verändern möchtest – du bist genau richtig bei uns. Alter ist bei uns kein Kriterium, sondern Vielfalt ein Vorteil. 💛
Fazit: Bei MentorMe erwarten dich Flexibilität, individuelle Begleitung und ein starkes Netzwerk. Lass dich nicht von Mythen bremsen – sondern starte genau da, wo du gerade stehst. 💛
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Apr. 22, 2025 | Unkategorisiert
Wenn wir unsere Kooperationspartner*innen der ING treffen, dann ist eines garantiert: Es wird nicht nur produktiv, sondern auch persönlich besonders schön. Seit dem Start unserer Zusammenarbeit im Jahr 2021 verbindet uns mit der ING weit mehr als gemeinsame Projekte – es ist die geteilte Vision einer chancengerechteren Zukunft. Gemeinsam konnten wir seither über 250 Mentoring-Stipendien an strukturell benachteiligte Frauen vergeben, mehr als 2000 Bewerbungen engagierter Frauen sichten, 40 Frauen mit Fluchterfahrung aktiv unterstützen und zahlreiche Events umsetzen. 2023 haben wir sogar gemeinsam den nächsten großen Schritt gemacht: MentorMe Netherlands ist gestartet – natürlich in Zusammenarbeit mit den niederländischen ING-Kolleg*innen. In diesem Interview werfen wir einen Blick hinter die Kulissen – auf den inspirierenden Karriereweg einer ING-Kollegin, Melania Serano Cuenca, auf kluge Strategien für mehr Vielfalt in Unternehmen und auf die Frage, was echte berufliche Gleichstellung eigentlich ausmacht. Ein Interview, das motiviert, nachdenklich macht und Lust auf Veränderung weckt.
Was sind die wichtigsten Schritte, die du unternommen hast, um deine Karriere voranzutreiben?
Eine schöne Frage. 😊Ich habe mich mit meinen Stärken auseinandergesetzt, mir Feedback von Kolleg*innen aus unterschiedlichen Funktionen/Rollen eingeholt, reflektiert, wie ich in der Vergangenheit bisher das richtige und wichtige Know-how angeeignet habe, welche Learnings ich aus herausfordernden Situationen mitgenommen habe, geprüft was ich an Weiterbildungen benötige und mich entsprechend dazu eingebucht. Wichtig war mir das ich auch bei Durststrecken motiviert bleibe und nicht gleich alles infrage stelle.
Wie gehst du mit Rückschlägen in deiner beruflichen Laufbahn um?
Sich bewusst machen, dass es dazu gehört und auch ok ist, enttäuscht oder wütend zu sein. Sobald die Emotion etwas verflogen ist, gehe ich mit einem sachlichen Blick in die Situation und prüfe, was ich daraus lernen kann.
Welche Rolle spielt Netzwerken für dich und welche Tipps hast du für den Aufbau eines starken beruflichen Netzwerks?
Ich habe dem Netzwerken nie eine große Rolle zugeordnet, liegt vermutlich daran, dass ich von Natur aus gerne auf Menschen zugehe, neugierig bin und Menschen einfach spannend finde. Tipps, die sich immer wieder bewahrheiten sind: authentisch bleiben, offen für Menschen und deren Thema sowie verbindlich zu sein.
Wie wichtig ist es, kontinuierlich neue Fähigkeiten zu erlernen, und wie gehst du dabei vor?
Für mich persönlich, sehr. Ich trage mir dafür extra Termine in meinen Kalender ein, um dann die nötige Zeit aber auch den Raum dafür zu schaffen. Formuliere ganz klar, wie das Zielbild dieser Fähigkeit für mich aussehen soll und wie es sich eventuell auch anfühlt. Dann lege ich mir kleinere Etappenziele fest, um diese im Alltag anzuwenden und immer wieder zu prüfen, wie weit ich bin. Am Ende – wenn ich mein Zielbild erreicht habe – male ich zu der Formulierung ein Smiley. 😊
Was bedeutet für dich berufliche Gleichheit und wie kann diese erreicht werden? Für mich bedeutet, dass alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter oder anderen persönlichen Merkmalen die gleichen Chancen und Möglichkeiten im Berufsleben haben. Es geht darum, dass jeder Zugang zu den gleichen Ressourcen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen hat. Meine TOP 3 zur Erreichung:
- Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und beruflicher Weiterbildung für alle.
- Gleiche Arbeit braucht gleiche Bezahlung – unabhängig vom Geschlecht oder anderen Faktoren.
- Programme zur Unterstützung und Förderung von unterrepräsentierten Gruppen.
Wie können Frauen in der Wirtschaft besser unterstützt werden, um ihre Karrierezielen zu erreichen?
Programme, die Frauen mit erfahrenen Führungskräften verbinden, können wertvolle Unterstützung und Orientierung bieten. Netzwerke und Frauengruppen fördern den Austausch und die gegenseitige Unterstützung. Angebote wie Teilzeit, Homeoffice und flexible Arbeitszeiten, um unterschiedliche Lebenssituationen zu berücksichtigen. Klare und transparente Karrierewege sowie faire Beförderungspraktiken können dabei helfen, beruflichen Ziele zu erreichen.
Welche Strategien nutzt du, um deine Work-Life-Balance zu gestalten und Stress zu reduzieren?
Den Begriff Work-Life-Balance verwende ich schon lange nicht mehr. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich zu viele verschiedene Bereiche ständig in Balance halten musste, das hat mich einfach nur noch gestresst. Stattdessen prüfe ich immer wieder, in welchem Lebensbereich es mir gerade gut geht und welchem nicht. Dann prüfe ich, ob ich die nötigen Ressourcen habe, um wieder Ruhe reinzubringen, und gehe das dann auch mit Ruhe und Zeit an.
Wie siehst du die Entwicklung von Vielfalt in der Führungsebene von Unternehmen in den nächsten Jahren?
Puh, hierzu eine Prognose abzugeben finde ich schwierig. Ich sehe aber viel Potenzial, wenn wir weiter die Themen vorantreiben wie den kulturellen Wandel hin zu mehr Offenheit und Akzeptanz und Vielfalt in der Führungsebene als Norm. Weiterhin sollte man sensibilisieren, dass Unternehmen sich zunehmend der Vorteile von Vielfalt bewusst werden und aktiv Maßnahmen ergreifen, um eine diverse Führungsebene zu fördern. Zudem ist Transparenz ein entscheidender Faktor, damit Unternehmen transparenter über ihre Fortschritte in Bezug auf Vielfalt und Inklusion berichten, was zu mehr Verantwortlichkeit und kontinuierlicher Verbesserung führt.
Was tust du, um ein Umfeld der Inklusion und Wertschätzung am Arbeitsplatz zu fördern?
Ich fördere eine offene Kommunikation, die ich vorlebe. Mir ist ein respektvoller Umgang sehr wichtig. Und ich gebe immer wieder mein Bestes, einen sicheren Raum anzubieten, in dem sich alle wohl fühlen und ihre Meinungen und Ideen äußern können. Immer wenn ich die Chance habe, lasse ich meine Kolleg*innen wissen, dass ich deren Leistungen wertschätze. Ich ermutige und fördere eine Kultur des konstruktiven Feedbacks.
Wie wichtig ist es, dass Frauen sichtbare Rollen in der Politik und Wirtschaft übernehmen?
SEHR wichtig! Wir Frauen bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein, die zu besseren Entscheidungen und innovativeren Lösungen führen können. Sichtbare Frauen in Führungspositionen dienen als Vorbilder und inspirieren andere Frauen und Mädchen dazu, ihre eigenen Karriereziele zu verfolgen. Studien haben gezeigt, dass Unternehmen mit einer höheren Geschlechtervielfalt in Führungspositionen tendenziell bessere finanzielle Ergebnisse erzielen. Wir machen etwa die Hälfte der Bevölkerung aus, daher ist es nur gerecht, dass auch wir in Führungspositionen entsprechend repräsentiert sind. In der Politik können wir dazu beitragen, dass Gesetze und Richtlinien verabschiedet werden, die die Bedürfnisse und Rechte von Frauen und anderen unterrepräsentierten Gruppen besser berücksichtigen.
Welchen Einfluss hat dein persönlicher Werdegang auf deine Sichtweise zu Diversity und Gleichheit in Unternehmen?
Einen entscheidenden. Für mich ist es wichtig dazu beitragen zu können und zu ermutigen das Themen wie Innovation, Kreativität, gerechtere Arbeitskultur verstanden und gelebt werden. Meine 13 Jahre Betriebszugehörigkeit sprechen für sich. 😊
Welche Veränderungen wünschst du dir in der Unternehmenskultur, um mehr Frauen in Führungspositionen zu sehen?
Unternehmen sollten aktiv mehr Maßnahmen ergreifen, um Vielfalt zu fördern, wie z. B. gezielte Rekrutierungsstrategien und Programme zur Unterstützung von Frauen in ihrer Karriereentwicklung. Mentoring und Coaching weiterhin anbieten und das Angebot erweitern. Klare und transparente Karrierewege schaffen, die es Frauen ermöglicht, berufliche Ziele zu verfolgen und sich auf Führungspositionen vorzubereiten. Sicherstellen, dass Frauen für gleiche Arbeit gleich bezahlt werden, um finanzielle Ungleichheiten zu beseitigen. Regelmäßige Schulungen zur Sensibilisierung für die Bedeutung von Vielfalt und Inklusion anbieten, um Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein zu schärfen.
Wie beeinflussen gesellschaftliche Normen die Karriereentscheidungen von Frauen, und welche Veränderungen siehst du als notwendig an?
Leider noch zu oft durch traditionelle Geschlechterrollen, wie die Vorstellung, dass Frauen hauptsächlich für die Familie verantwortlich sind. Gesellschaftliche Erwartungen, wie die Annahme, dass Frauen weniger ambitioniert oder weniger kompetent in bestimmten Bereichen sind. Ein Mangel an weiblichen Vorbildern in bestimmten Branchen oder Führungspositionen. Zum Glück gibt es bereits Organisationen, Vereine und Unternehmen, die dafür sorgen, über die negativen Auswirkungen von Geschlechterstereotypen aufzuklären und eine Kultur der Gleichberechtigung fördern. Diese arbeiten auch daran, dass Frauen für gleiche Arbeit gleich bezahlt werden und wollen sichtbare und erfolgreiche Frauen in verschiedenen Branchen und Führungspositionen als Vorbilder hervorheben.
Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollten Unternehmen fördern, um ein vielfältiges Team zu entwickeln?
Empathie, Kommunikationsfähigkeit, Führungskompetenzen, Teamfähigkeit, Toleranz und Offenheit, interkulturelle Kompetenz, Förderung von kreativen Lösungsansätzen.
Wie können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Mitarbeitenden zugänglich und ansprechend sind?
Vielfältige Lernformate anbieten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Lernstilen der Mitarbeitenden gerecht zu werden. Sie sollten barrierefrei und für alle Mitarbeitenden leicht zugänglich sein. Weiterbildungsmöglichkeiten sollten flexibel gestaltet sein, sodass Mitarbeitende diese auch in ihren Arbeitsalltag integrieren können. Die Inhalte der Weiterbildungen sollten auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Mitarbeitenden und des Unternehmens abgestimmt sein. Zudem sollten sie Anerkennung sowie andere Anreize bieten, um Mitarbeitende zur Teilnahme an Weiterbildungen zu motivieren und die Kultur eines lebenslangen Lebens zu fördern.
Danke für deine Zeit und die spannenden Einblicke, liebe Melania!
Interessiert an einer Partnerschaft mit MentorMe? Hier gibt es alle Infos – oder direkt unsere Gründerin und Geschäftsführerin Karin Heinzl kontaktieren!
Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht.
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Apr. 1, 2025 | Unkategorisiert
Wenn es um starke Partnerschaften geht, ist EY für MentorMe ein echtes Vorbild. Seit Jahren arbeiten wir mit dem renommierten Beratungsunternehmen zusammen – ein Unternehmen, das mit seinem Motto „Building a better working world“ genau die Werte verkörpert, die auch uns antreiben.
Und der gemeinsame Erfolg spricht für sich:
✔ 55 EY-Mitarbeitende engagierten sich seit 2017 als Mentorinnen bei MentorMe
✔ 950+ Teilnehmerinnen unserer Community nahmen bereits an EY-Events teil
✔ 10 MentorMe-Mentees und Mentor*innen fanden über unser Programm ihren Weg zu EY als Arbeitgeber
Wir schätzen es sehr, mit EY einen so engagierten Partner an unserer Seite zu haben! In diesem Beitrag gibt Olfa Philippi, Managerin im Bereich Financial Services, Einblicke, wie EY und seine Mitarbeitenden von dieser Zusammenarbeit profitieren – und warum Netzwerken & Flexibilität so wichtig sind.
Liebe Olfa, was sind die wichtigsten Schritte, die du unternommen hast, um deine Karriere voranzutreiben?
Ich bin seit 2017 bei EY und führe vorwiegend Geldwäscheprüfungen bei unterschiedlichen Finanzinstituten durch. Als ich zu EY kam, waren Prüfungen für mich Neuland, da ich zuvor als Unternehmensberaterin tätig war. Der erste Schritt, um meine Karriere voranzutreiben, war, mir ein realistisches Ziel zu setzen und einen klaren Plan zu entwickeln, wie ich dieses Ziel erreichen kann. Dabei war mir von Anfang an bewusst, dass kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung unerlässlich ist – gerade in einem dynamischen und regulierten Umfeld wie der Geldwäscheprävention. Ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor ist der Aufbau eines starken Netzwerks. Der Austausch mit Kolleg*innen und Expert*innen hilft nicht nur bei fachlichen Fragen, sondern eröffnet auch neue Perspektiven und Karrierechancen. Ich bin überzeugt, dass man am besten im Dialog lernt – insbesondere, wenn man sich im Vorfeld intensiv mit einem Thema auseinandergesetzt und gezielt Fragen vorbereitet hat.
Wie gehst du mit Rückschlägen in deiner beruflichen Laufbahn um?
Natürlich sind Rückschläge keine schöne Sache und ich erlaube mir auch darüber betrübt zu sein, wenn etwas nicht so läuft, wie es laufen sollte. Jedoch hindert mich das nicht daran, es noch einmal zu versuchen und besser zu machen. Im Gegenteil, es gibt mir die Chance, mich kritisch zu hinterfragen und die Motivation, mich weiterzuentwickeln.
Welche Tipps hast du für den Aufbau eines starken beruflichen Netzwerks?
Netzwerken spielt eine große Rolle für mich. Durch den Austausch mit Kolleg*innen, Branchenexpert*innen und anderen Fachleuten erhalte ich neue Perspektiven, bleibe über aktuelle Entwicklungen informiert und kann wertvolle Kontakte knüpfen. Besonders in meiner Rolle als Prüferin im Bereich Geldwäsche bei EY ist es hilfreich, auf ein starkes Netzwerk zurückzugreifen – sei es, um Fachfragen zu diskutieren oder innovative Ansätze zu entwickeln.
Wie stellst du sicher, dass du kontinuierlich dazulernst?
Das gehört einfach zu meinem Beruf dazu und ist essenziell, um in einem sich stetig wandelndem regulatorischen Umfeld erfolgreich zu bleiben. Gerade in meinem Fachbereich entwickeln sich regulatorische Anforderungen und technologische Lösungen ständig weiter. Um fundierte Entscheidungen in der Prüfung zu treffen und innovative Ansätze zu verfolgen, ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu sein.
Wie können Frauen in der Wirtschaft besser unterstützt werden, um ihre Karriereziele zu erreichen?
Für mich bedeutet Unterstützung, ein Umfeld zu schaffen, in dem Frauen ihre Stärken ausspielen und gleichzeitig ihre individuellen Karrierewege gestalten können. Ich bin überzeugt, dass Frauen mit den richtigen Rahmenbedingungen ihr Potenzial voll entfalten und ihre Karriereziele erreichen können. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Flexible Arbeitszeiten, hybride Modelle und familienfreundliche Strukturen ermöglichen es Frauen, ihre Karriere voranzutreiben, ohne private Verpflichtungen aus den Augen zu verlieren. Ich bin selbst Mutter von zwei Kleinkindern und könnte ohne flexibles Arbeitsmodell bei EY nicht in Vollzeit arbeiten, wie ich es aktuell tue.
Welche Strategien nutzt du, um deine Work-Life-Balance zu gestalten und Stress zu reduzieren?
Für mich ist es wichtig, organisiert in den Tag zu starten. Ich strukturiere meine Aufgaben, indem ich sie nach Dringlichkeit und Wichtigkeit ordne und klare Prioritäten setze. So behalte ich den Überblick und kann meine Energie effizient einsetzen. Zeit für Familie und Erholung plane ich bewusst ein – als Mama ist die Zeit mit meiner Familie besonders wertvoll für mich. Ich schaffe feste Auszeiten, um gemeinsam zu entspannen – sei es beim Kochen, auf dem Spielplatz oder bei anderen gemeinsamen Aktivitäten. Diese Momente sind für mich ein wichtiger Ausgleich zum Berufsalltag. Ich achte darauf, Arbeit und Freizeit deutlich voneinander abzugrenzen und mir bewusst Zeiten zu nehmen, in denen ich einfach mal nichts tue.
Danke für deine Zeit und die spannenden Einblicke, liebe Olfa.
Interessiert an einer Partnerschaft mit MentorMe? Hier gibt es alle Infos – oder direkt unsere Gründerin und Geschäftsführerin Karin Heinzl kontaktieren!
Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht.
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März 24, 2025 | Unkategorisiert
Mit Mentoring den Wandel gestalten: Orphoz meets MentorMe
Seit 2022 verbindet MentorMe und Orphoz eine erfolgreiche Partnerschaft, die Wissen, Netzwerke und Karrieremöglichkeiten für unsere Community schafft. Orphoz ist auf die Umsetzung komplexer Transformationen spezialisiert und vereint die Vorteile eines internationalen Start-ups mit jahrelanger Beratungsexpertise. Gemeinsam unterstützen wir Talente auf ihrem Weg in die Beratungsbranche. Die Zusammenarbeit zwischen MentorMe und Orphoz basiert auf einer klaren gemeinsamen Mission: Talente fördern und ihnen praxisnahe Einblicke in die Unternehmensberatung ermöglichen. Seit Beginn der Kooperation haben bereits über 250 Teilnehmer*innen von unseren gemeinsamen Events profitiert – mit spannendem Austausch, wertvollen Insights und echtem Branchenwissen. Oft vergeht die Zeit dabei wie im Flug:
„Das Event hätte noch viel länger gehen können – wenn es nicht schon so spät gewesen wäre!“
Mentee nach dem Event: Veränderung – wie überwindet man Widerstände
Wissen teilen, Wandel gestalten
Orphoz hilft Unternehmen, große Transformationen nicht nur zu planen, sondern auch erfolgreich umzusetzen – indem es Mitarbeitende befähigt, Veränderungen nachhaltig mitzutragen. Dieser Ansatz passt perfekt zu MentorMe, wo Mentoring ebenfalls auf Wissensvermittlung, Empowerment und langfristige Entwicklung setzt.
Neben Events bringt sich Orphoz auch mit exklusiven Jobangeboten ein: Seit 2022 werden jährlich vier Stellen in den MentorMe Community News veröffentlicht – insgesamt bereits zwölf Karrierechancen für unsere Mitglieder!
Warum Mentoring für alle ein Gewinn ist
Nicht nur Mentees profitieren von dieser Partnerschaft – auch Mentor*innen gewinnen wertvolle Erfahrungen:
✔ Für Mentor*innen: Durch das Coaching von Nachwuchstalenten reflektieren sie ihre eigene Karriere, stärken ihre Führungskompetenzen und schärfen ihre Kommunikationsfähigkeiten. Mentoring bietet eine Gelegenheit, Wissen weiterzugeben und gleichzeitig selbst neue Impulse zu erhalten.
✔ Für Unternehmen: Wenn sich Mitarbeitende als Mentor*innen engagieren, stärken sie nicht nur ihre Soft Skills, sondern fördern auch den Wissenstransfer und die Innovationskraft innerhalb des Unternehmens. Zudem verbessert es das Employer Branding, indem es zeigt, dass das Unternehmen in die Entwicklung von Talenten investiert.
Die Partnerschaft zwischen Orphoz und MentorMe ist besonders wertvoll, weil sie weit über klassische Recruiting-Programme hinausgeht: Sie schafft eine Plattform für echten Austausch, praxisnahe Einblicke und nachhaltige Karriereförderung. Orphoz bringt seine Expertise in der Umsetzung komplexer Transformationen ein und ermöglicht Talenten, aus erster Hand zu lernen, wie Veränderung erfolgreich gestaltet wird. Gleichzeitig profitieren Mentor*innen und Unternehmen durch den Wissenstransfer, die Stärkung von Soft Skills und die Förderung zukünftiger Führungskräfte. Gemeinsam bauen wir Brücken zwischen ambitionierten Nachwuchstalenten und der Beratungsbranche – für eine erfolgreiche, inspirierende Zukunft.
Eine Vision für die Zukunft
MentorMe und Orphoz sind ein starkes Team – und das bleibt auch so! Wir freuen uns auf viele weitere inspirierende Events, neue Karrieremöglichkeiten und darauf, gemeinsam die nächste Generation von Changemakern zu begleiten. 🚀
Interessiert an einer Partnerschaft mit MentorMe? Hier gibt es alle Infos – oder direkt unsere Gründerin und Geschäftsführerin Karin Heinzl kontaktieren!
Weitere Interviews mit anderen spannenden Persönlichkeiten und Teams aus der MentorMe Community findest du in unserem Blog. Viel Freude beim Eintauchen in das, was uns ausmacht.
Du möchtest auch Teil unserer Community werden? Das freut uns sehr! Hier kannst du dich als Mentee sowie als Mentor*in anmelden!